[Alter Text, längst überholt... muss ich mich mal drum kümmern... irgendwann]

Ach ja... ich war schon immer etwas anders als die Jungens meiner Generation. Nein, ich habe nicht mit Puppen gespielt und oder mich immer auf das Gruppenduschen nach dem Fußballtraining gefreut. Ich war nämlich nicht beim Fußballtraining. Auch habe ich nicht Scheiben eingeworfen, bin von Bäumen gesprungen oder habe geklaut.
Nun gut, vielleicht ist das nicht allgemeingültig, aber ich komme aus einem Ort, wo man einstellige Arbeitslosenzahlen nicht kennt und die Integration von ausländischen Mitbürgern darin besteht, eigene Viertel zu haben, die dann als Enklaven der jeweiligen Staaten gelten, inklusive der Einreiseverbote. Also überließ ich meinen formbaren, jugendlichem Geist der Erziehung durch das Fernsehen und Lustigen Taschenbüchern. Während andere Poster von Fußballern an die Wände tackerten, spielte ich die besten Szenen aus Transformers nach oder zerschliss Joysticks am C64.
Ja, in den 80ern aufzuwachsen sorgte nicht nur für schreckliche Frisuren, die auf peinlichen Photos gut dokumentiert sind, sondern auch für die Teenage Mutant Hero Turtles! Cowabunga! Derart geprägt kam ich dann, kaum auf dem Gymnasium angelangt, in die Fänge des Rollenspiels. Begonnen mit einer eher freien Interpretation von... öhem Rollenspiel und der Welt des Schwarzen Auges sowie dessen Regeln, wurschtelte man sich durch diverse Systeme und Spielwelten, besuchte seine erste Con fern der Heimat (mit 14 zum ersten Ratcon und dort Michael A. Stackpole bewundert! Yay!) und irgendwann... irgendwann schrieb ich diesem Thomas Michalksi mal eine Mail.

Es ging um einen seiner Artikel auf dieser hässlichen Homepage, der Dimension of Roleplaying. Daraus entwickelte sich ein reger Austausch von Mails und nachdem ich praktisch alle von Thomas' Mitspielern einmal kennenlernen konnte, traf ich den jungen Mann mit dem Prinz Eisenherz-Haarschnitt dann auch mal im wirklichen Leben. Die Seite ist immer noch hässlich, aber zumindest anders hässlich als damals.
Thomas Frisur ist länger und wuscheliger geworden, doch was am wichtigsten ist, ich begann irgendwann mal mit diesen Irren tatsächlich zu spielen. Das hängt mit meinem Studium in Aachen zusammen, wo es viele der anderen Dorpler auch hin verschlagen hatte.
Die DORP ist für mich mehr geworden als eine wöchentliche Rollenspielrunde, in der Blödsinn gemacht wird. Was gibt es besseres, als mit Menschen die einem wichtig sind sein Hobby zu genießen?

Weitere Veröffentlichungen:
d20 - Fluch oder Segen. In: Anduin 83, 2003. S. 49f.
Cyberpunk. In: Der Ruf 4, 2007. S. 6f.
Veruna. Ein Quellenbuch für Arcane Codex. Nackter Stahl Verlag, geplant für 2008.

   
   

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