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Gears of War ist neben Halo das Action-Flaggschiff auf Microsofts Xbox 360 und hat sich dank testosteronschwitzender Überhelden im Schrankformat und Kettensägenbayonetten an Sturmgewehren einen Platz in den Herzen der Konsolengemeinschaft geschaffen. Da die Reihe enorme Erfolge feierte, war es nur naheliegend, das Ganze auch einmal in Brettspielform zu bringen. Und wer wäre dafür besser geeignet als Fantasy Flight Games, die mit Doom bereits einen sehr erfolgreichen Shooter erfolgreich auf den Tisch gebracht hatten. Und für die deutsche Ausgabe stand natürlich wieder der Heidelberger Spieleverlag Lancer bei Fuß. Die teutonische Version war so gefragt, dass sie auf der Spielmesse 2011 innerhalb kürzester Zeit ausverkauft war. Spricht ja schon einmal für Gears of War – Das Brettspiel.

Was leider viel zu selten bei Brettspielen beachtet wird, ist der Autor. Der Name Corey Konieczka ist klein unten links auf dem Cover zu finden und steht für Qualität. Der Amerikaner hatte mit Battlestar Galactica meines Erachtens eines der besten Brettspiele der letzten Jahre erschaffen und auch sein Todesengel-Kartenspiel wusste zu gefallen. Wenn man eine gemeinsame Linie in seinen Produkten finden möchte, so ist dies sicherlich die kooperative Komponente seiner Spiele und auch Gears of War – Das Brettspiel bildet da keine Ausnahme.

Aktualisiert (Samstag, den 28. Januar 2012 um 01:37 Uhr)

 

Der DSA-Regionalband Schattenlande ist der vierzehnte und somit letzte Teil der grünen Reihe, also der Regionenbeschreibungen zur vierten Edition des schwarzen Auges. Er löst damit die gerade in Fragen der Spielbarkeit recht umstrittene Box Borbarads Erben ab, die bei Erscheinen des vorliegenden Buches auch mal eben schon göttergefällige zwölf Jahre alt war.
Optisch ist das Buch sehr gefällig geworden. Das beginnt schon bei dem Cover, das mir zwar rein handwerklich nicht rundum gefällt, dessen Motiv aber sehr ansprechend ist. Eine Magierin bretzelt mit inniger Freude einen Ignifaxius einem Dämon entgegen, der sich mit gespreizten, ledrigen Schwingen in eine Burgmauer krallt, während ein Ritter hinter ihm zum Lanzenwurf ausholt und eine zweite Kämpferin mit erhobenem Rondrakamm ihm gerade von den Zinnen eines Turmes entgegen gesprungen ist. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal auf einem DSA-Cover derart viel Action geboten bekommen habe!
Cool!
Eine Handvoll Fragen bleibt, etwa warum der Ignifaxius genau zwischen die Beine des Monsters gezielt wurde und warum beide Frauen offenbar vergessen haben, ihre Hosen anzuziehen … aber das sind Haarspaltereien. Das Cover von Markus Koch gefällt.

Aktualisiert (Mittwoch, den 25. Januar 2012 um 23:08 Uhr)

 

Risiko gilt nicht umsonst als einer der Klassiker und Urväter unter den Strategiespielen. Mit über 50 Jahren auf dem Spielebuckel entwickelten sich im Laufe der Zeit unzählige Varianten und Editionen. So kann man heutzutage neben unserer Welt auch Narnia, Mittelerde oder das Star-Wars-Universum erobern. Regelerweiterungen und verschiedene Varianten sollten das Spiel über die Jahre hinweg interessanter gestalten. Aber man fing doch immer wieder unter den gleichen Voraussetzungen an.

Dies will nun die vorliegende Version mit dem Untertitel „Evolution“ ändern. Denn im Gegensatz zu anderen Spielen, die lediglich mehrere Varianten oder Siegbedingungen anbieten, verändert sich Risiko: Evolution wirklich dauerhaft mit jedem neuen Spiel ... zumindest mit den ersten 15. Denn danach ist es durchevolutioniert!

Aktualisiert (Sonntag, den 22. Januar 2012 um 22:36 Uhr)