DORPCast 43: Der Jahresrückblick 2014 (und eine Umfrage)

Hallo zusammen!

In der letzten DORPCast-Episode des Jahres blicken Michael und Thomas zurück: Wie haben sie das Jahr 2014 als Rollenspieler wahrgenommen; was waren die Highlights, was die Ereignisse, die das Jahr prägten. Beziehungsweise: Gab es so etwas 2014 überhaupt?
Im gleichem Atemzuge blicken sie auch etwas auf das DORP-Jahr 2014 zurück und wagen zugleich einen Ausblick auf das kommende Jahr 2015.

Außerdem: Wir interessieren uns auch für euch, Hörer des DORPCasts.
An dieser Stelle hier im Netz findet ihr eine Umfrage und wir würden uns freuen, wenn ihr euch die Zeit dafür nehmen würdet. Es geht uns schlicht darum, was euch am DORPCast gefällt und was nicht, und wie wir ihn vielleicht noch mehr an euch und eure Hörgewohnheiten anpassen können.
Und habt Dank im Voraus :)

Alle weiterführenden Links gibt es, wie ihr das kennt, unten in den Shownotes …

Viele Grüße,
eure DORP

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DORPCast – Episode 42: Von jenen, die LARPen

Hallo zusammen!

Heute nehmen sich Michael und Thomas ein sehr ungleichgewichtiges Thema vor: Das Hobby LARP.
Während nämlich Thomas dies seit Jahren begeistert betreibt, findet Michael das erklärterweise albern und doof. Vielleicht nicht die besten Voraussetzungen für ein Gespräch, aber dennoch etwas, was früher später verdient hat, hier in den Podcast gegossen zu werden.


Bei so einem breiten Thema bleiben natürlich sträflich viele Facetten unerwähnt, doch dicht gedrängt ist diese Episode dennoch, ist sie doch zugleich eine der längsten Folgen bisher. Alles weitere, was ihr braucht, findet ihr wie immer in den Shownotes.

Viele Grüße,
eure DORP

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DORPCast – Episode 41: Die Würfel sollen fallen

Hallo zusammen!

In Folge 41 des DORPCast sprechen Michael und Thomas über einen fundamentalen Kern des Rollenspiel-Hobbys: Es geht um Würfel, das Würfeln, Sinn, Zweck und Alternativen. Haben sie Favoriten zwischen W4 und W20, würfeln sie lieber hoch oder niedrig und welche Überlegungen, statistisch oder anderweitig würfelbezogen, sind eigentlich zu beachten, wenn man selber Rollenspiele konzipiert?


Alle weiteren Informationen gibt es, wie eh und je, unten in den Shownotes.

Viele Grüße,
eure DORP

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DSA 5 – Das Betatagebuch V: Oh sündenreiches Horasreich

Hallo zusammen!

Es ist eine Weile her, dass ich hier etwas geschrieben habe. Das hatte weder etwas mit der Spielfrequenz, noch mit meiner Bereitschaft zu schreiben zu tun, sondern in gewisser Weise liegt es an Die Gunst des Fuchses, dem zweiten Beta-Abenteuer. Das ist in seiner ganzen Natur viel freier und flexibler angelegt und da viele der ersten Sitzungen damit vor allem aus Informationsakquise und Stimmungsspiel bestanden, gab es wenig zu berichten.
Aber schauen wir doch einfach mal, was meine Notizen so hergeben …

Gelebte Statistik: Das erste Mal in vielen Jahren, ja, Jahrzehnten DSA wurde ich Zeuge einer genuin gewürfelten dreifachen 1. Ein Wurf mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 8.000. Und worauf wurde dieser Wurf mehrerer Dekaden ausgeführt?
Es war eine beiläufige Probe auf Gassenwissen.
Natürlich war es das.

1W6 Freunde Cover Frontcover web

Gewaltige Schwinger: Auf Seite 180 wird der Betäubungsangriff beschrieben. Der ist, ganz wörtlich, ein ziemlicher Kracher. Wird das Opfer überrascht (siehe auch den nächsten Abschnitt), wird eine um 8 erleichterte Attacke geworfen. Der Schaden wird dann verfünffacht – das führte bei uns zu argen Diskussionen, wann wir zuletzt x5 bei DSA gerechnet hätten – zur Abwicklung der Betäubung verwendet. Danach wird er halbiert und als normaler Schaden appliziert.
Jetzt mal von der vereinfachten Trefferchance ab:
Eine Keule richtet 1W6+2, also durchschnittlich 5,5 TP an. Möchte ich jemanden betäuben, also wohl definitiv nicht tödlich verletzten, richte ich aber im Endeffekt (1W6+2)x5/2 Schaden an, also durchschnittlich 13,75 SP. Der unmodifizierte Höchstschaden liegt bei (6+2)x5/2=20 SP … damit würde jeder sechste Grundbuch-Goblin, den man betäuben möchte, statistisch bereits im ewigen Feierabend angekommen. Ziemlich tödlich, so ein Betäubungsangriff.

Geliebte Überraschung: Man muss übrigens überrascht sein, damit das geht. Ja, kursiv gedruckt. Das hat, kombiniert mit Durchschlagskraft des Betäubungshiebes, für allerlei Belustigung gesorgt und vor allem dieses unschuldige Wort mit ordentlich neuer Assoziation aufgeladen. Als dann in unserer regulären DSA4-Runde, deren SL nicht bei der Beta an Bord ist, Baron Dexter Nemrod sagte, er sei überrascht, mussten wir erst mal den mordgierigen Glanz in unseren Augen erklären.

Getürktes Unterfangen: Meine Helden planen derzeit ein Verbrechen. Sie sind allerdings nicht die Klügsten, was das angeht und plaudern gefühlt vor jedem zweiten Informanten flockig heraus, dass sie dies tun. Bisher waren alle, bei denen es passierte, eh dem Diebesgott nahe genug, als dass sie niemanden verpfeifen würden. Aber die Gruppe, dann auf ein Alibi bedacht, erfand eine alternative Diebestat, sozusagen als Vorwand. Nun glaubt bald vermutlich die halbe Unterwelt von Belhanka, dass sie eine Rahja-Statue klauen wollen.
Das Schlimmste aber ist: Der Plan, diese Statue zu klauen ist weit fortgeschrittener als jener, den sie eigentlich „in echt“ verfolgen sollten.

Geschätzte Körbchen: Man hat mich schon viel gefragt in meiner Zeit als Spielleiter. Dass sich Spieler aber nach der Körbchengröße (!) einer Rahja-Statue erkundigen, die sie zu stehlen gedenken, ist neu. Aber spielte offenbar eine Rolle, was ihre Schätzung des Gesamtgewichtes betrifft.

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Gefälschte Befreiung: Der Plan, wild jemanden aus dem Gefängnis zu befreien, damit es einen ersten Verdächtigen gibt, wenn es zur Tat kommt, steht derweil sogar noch im Raum.

Gefallener Elf: Nicht mehr steht dagegen der Elf der Gruppe, der eine schmerzhafte Begegnung mit den willkürlichen Schwierigkeiten von DSA 5 hatte. So lernen wir, dass der Akt, sich von einem Balkon auf ein direkt darunter befindliches Vordach herunter zu lassen eine Probe Klettern +12 ist (Die Gunst des Fuchses, S. 45). Gut, es sollte uns nicht überraschen, war ja in der Quelle des Nagrach bereits der Sprung ans Ufer einer Fuhrt gleichsam um +12 erschwert, aber ich sage es gerne noch mal: Höher wird die Schwierigkeit im Grundbuch nicht. Es gibt nichts schwierigeres, als sich vom Balkon auf das Flachdach herabzulassen. Wer sich denken würde, Reinhold Messner würde sich in Aventurien am Ehernen Schwert versuchen wollen, der irrt; ein Palazzo in Belhanka, da muss man hin.
[[Wer lesen kann ist klar im Vorteil; der Punkt geht an Xeledon aus denn Kommentaren – +12 ist an diese Stelle natürlich eine Erleichterung, keine Erschwernis. Blöde, alte DSA-4-Gewohneit … – sorry, war aber ja schnell behoben und um den Fallschaden sollte es hier ja gehen …
- Thomas]]
Aber gut, ich spotte. Jedenfalls ist der Elf am Ende auf dem Dach des Hauses gelandet (eine längere Geschichte), nur um dann völlig jämmerlich beim Versuch, dieses wieder zu verlassen, in die Tiefe zu sausen. Die Regeln sind okay (siehe S. 252), aber auch tödlich. Seinen zuvor gewirkten Visibili nicht aufrechterhaltend, zauberbedingt demnach aber nackt, schlug also Freund Dendarion ziemlich wüst auf dem Boden auf und hatte nur Glück, dass einer seiner Gefährten seinen Sturz beobachtet hatte.

Soweit der aktuelle Stand. Ich weiß, gemessen am Gezeter gegen Ende von Die Quelle des Nagrach eigentlich eher mild, bzw. auch einfach mehr Stöße ins gleiche Horn. Wir werden mal sehen.
Ich bleibe dabei: Das Potenzial ist da, genauso aber auch sehr, sehr viel Luft nach oben. Vielleicht werden sich an der Beta-Runde auch bald ein, zwei Dinge etwas ändern, worüber ich dann hier auch noch mal berichten werde, aber das muss ich noch sehen. Sicher ist, dass wir dieses Abenteuer sowie Das Tal des Todes auf jeden Fall noch angehen werden.

Und ich wäre überrascht, wenn es nicht dennoch genug zu berichten gäbe. Wobei es ja, wie wir gelernt haben, arg gefährlich ist, überrascht zu sein.

Viele Grüße,
Thomas

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