Adventures of Buckaroo Banzai Across the 8th Dimension, The

The "Buckaroo Banzai was born to an American Mother and a Japanese father, thus began life as he was destined to live it...going in several directions at once. A brilliant neurosurgeon, this restless young man grew quickly dissatisfied with a life devoted solely to medicine. He roamed the planet studying martial arts and practical physics, collecting around him a most eccentric group of friends, those hard-rocking scientists The Hong Kong Cavaliers.

And now with his astounding jet car ready for bold assault on the dimension barrier, Buckaroo Banzai faces the greatest challenge of his turbulent life, ...while high above earth, an alien spacecraft keeps a nervous watch on team Banzai's every move..."

Alles begann an einem Montagabend als ich einen Anruf von Tom erhielt. "Hi, habe heute in Köln noch zwei Trash-Filme gefunden, Lust auf nen Videoabend?"
Tja, man ist ja mutig und da ich am nächsten Tag nicht ganz so früh zur Uni musste sagte ich zu.
Hier ist also Nr. 1 der beiden Perlen die wir uns an diesem Abend gegeben haben.

Zur Handlung:
Dem brillanten Gehirnchirurg, Rockstar, Comicheld und Samurai Buckaroo Banzai gelingt es mit Hilfe des Overthrusters in die 8. Dimension und zurück zu reisen. Als der irre Dr. Emilio Lizardo, der seit seinen eigenen Experimenten mit dem Overthruster von der Alienintelligenz Lord John Whorfin besessen ist, davon Wind bekommt setzt er alles daran den Overthruster in seine Hände zu bekommen um mit seinen Verbündeten und auf die Erde verbannten Gefährten wieder zurück zu reisen.
Während dessen jedoch haben Abgesandte der Aliens, die Lord John Whorfin und seine Kumpanen damals in die achte Dimension verbannten, mit Buckaroo Banzai und seinen Freunden Kontakt aufgenommen damit diese den irren Plan stoppen können.

Zur Umsetzung:
Klingt ziemlich abgedreht und irre, nicht wahr? Aber wer bei der Story schon mit dem Kopf schüttelt angesichts solch eines Unsinns der hat noch nicht die Besetzungsliste erblickt und eben jene war es auch die uns erstaunen ließ.
Gut es war 1984 und die meisten der Schauspieler waren sicherlich noch nicht so bekannt und erfolgreich, aber trotzdem…
In der Hauptrolle, als Buckarroo Banzai glänzt Peter Weller, den meisten wohl eher als Robocop bekannt, war dies einer seiner ersten Filme in denen er die Hauptrolle spielte. Zu seiner Darstellung lässt sich allerdings nicht wirklich viel sagen, er schlägt sich ganz wacker durch die Geschichte aber doch meistens ohne größere schauspielerische Leistungen.
Ganz anders hingegen John Lithgow als Dr. Emilio Lizardo/Lord John Whorfin, hier erleben wir stellenweise allerfeinstes Overacting aber da sich das Ganze in den Rahmen solch einer Geschichte einfügt macht es auch schon wieder Spaß.
Des Weiteren wirken mit: Ellen Barkin als Buckaroos Freundin Penny Priddy, Jeff Goldblum als New Jersey und Christopher Lloyd als John Bigbooté.
Aber das alles nur um auch mal ein paar Beispiele für die tollen Namen zu geben die sich die Autoren für die Figuren ausgedacht haben.
Die meisten Darsteller sind mittlerweile sicherlich über diese Jugendsünde hinaus, den Buckaroo Banzai wirkt stellenweise doch recht wirr inszeniert, wer die obige Zusammenfassung der Handlung gelesen hat wird sich sicherlich über alles weitere nicht mehr wundern. Die Kostüme und Ausstattung sind tiefste Achtziger, poppig knallbunte Farben und billige Anzüge in perfekter Kombination machen das Flair des Filmes aus.
Die Außerirdischen sehen aus als ob man ihnen billige Latex- oder Schaumstoffmasken übergezogen hätte. Die Actionsequenzen und Schiessereien sehen allesamt doch recht lahm aus, oft mit der typischen 80-er Rockmusik unterlegt.
Die Spezial-Effekte können sich für solch einen B-Film sehen lassen, zwar sind auch sie nicht gerade das Non-Plus-Ultra ihrer Zeit gewesen, aber man hat schon bedeutend schlechtere aus dieser Zeit gesehen.

Die Geschichte an sich, ist wie schon oben erwähnt, recht konfus und gleicht eher einer Ansammlung von Ideen welche die Autoren in einem Film unterbringen wollten.
Das macht auch die Bewertung nicht gerade einfach. Buckaroo Banzai ist sicherlich nicht der Große Wurf geworden, zumal einem der Titel sonst schon untergekommen wäre, auf der anderen Seite ist er aber auch nicht wirklich schlecht dass man sich schämen müsste ihn gesehen zu haben.
Auf seine seltsame Art und Weise ist er, zumindest im größeren Kreise, recht unterhaltsam. Er schafft es sich still und unauffällig im Mittelfeld aufzuhalten und dort ist er auch sicherlich gut aufgehoben.

Technisch bietet die DVD nicht gerade viel, als einziges Extra befindet sich noch der original Kinotrailer auf dem Silberling und man hat die Auswahl zwischen den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch sowie etlichen Untertiteln. Dafür sind aber auch Bild und Ton in Ordnung und weisen keine größeren Mängel auf.

Fazit:
Wer auf schräge Filme aus den 80-er Jahren steht und dabei vor nichts zurück schreckt sollte in den Film vielleicht mal reinschauen, für diejenigen die zumindest so etwas wie Story erwarten sollten besser die Finger davon lassen und nach etwas anderem Ausschau halten.
Was wir hier haben ist solch ein klassischer Fall von nicht-recht-einordbar, allerdings nicht unbedingt wirklich schlecht, aber seht am besten selbst mal rein wen ihr irgendwo die Gelegenheit dazu bekommt, vielleicht gefällt er euch ja doch.


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