Lethal Weapon 2 - Brennpunkt L.A. - Director´s Cut

Riggs: "We're back, we're bad, you're black, I'm mad!"
aus Lethal Weapon 2 - Brennpunkt L.A. - Director´s Cut

Zur Handlung:
Bei einer Verfolgungsjagd entdecken unsere beiden Lieblings-Cops Martin Riggs (Mel Gibson) und Roger Murtaugh (Danny Glover) in einem Kofferraum eine Million in der südafrikanischen Währung Krügerrand. Dieses Geld fehlt nun südafrikanischen Diplomaten, welche sich hinter ihrer diplomatischen Immunität verstecken, um einen schwunghaften Drogenhandel zu betreiben. Als ob Riggs und Murtaugh nicht schon genug Probleme hätten, müssen sie sich auch noch mit dem geschwätzigen Geldwäscher Leo Getz (Joe Pesci) rumschlagen.

Die Umsetzung:
Da bei dem Warner Bros.-Logo zu Beginn des Filmes die Looney Toones-Erkennungsmelodie erklingt und erst langsam zum Lethal Weapon-Soundtrack übergeht, merkt man gleich, dass diese Fortsetzung einen anderen Weg gehen wird als der Vorgänger. Da man sich nun nicht mehr mit einer langwierigen Charaktereinführung aufhalten muss, kann dieser Film direkt durchstarten. Gleich zu Anfang gibt es eine krachende Verfolgungsjagd, die es in sich hat. Und dieses Maß an Action, wird sehr gut im Film fortgeführt. Dabei ist besonders zu betonen, dass das hohe Niveau der Action gehalten wird.
Doch nicht nur die Action wurde verbessert, auch die Humorschraube wurde noch einmal ganz kräftig nachgezogen. Die Sprüche sind besser, mit Leo Getz (hervorragend gespielt von Joe Pesci) wurde den Hauptdarstellern ein toller Charakter an die Seite gesetzt und viele der Szenen sind einfach nur zum Brüllen komisch. Besonders hervorzuheben sind die Szene, wo Roger merkt das seine Tochter Werbung für Kondome macht, die Szene wo Roger nur knapp einem Bombenanschlag auf der eigenen Toilette entkommt und die Szene wo Roger nach Südafrika auswandern will.
Auch die Schurken gefallen mir besser als im ersten Teil. Die Idee mit den südafrikanischen Diplomaten (welche ziemlich gekonnt als so eine Art Nachfolge-Nazis präsentiert werden) ist ziemlich gelungen. Ferner bezieht der Film auf diese Weise wunderbar Stellung gegen die zu dieser Zeit aktuelle Apartheids-Politik in Südafrika.

Die DVD:
Warner überschlägt sich nicht gerade mal wieder mit Bonus-Material. Immerhin gibt es eine ca. 4-minütige Dokumentation über die Stunts und Action.
Das Bild der DVD ist qualitativ höher als beim ersten Teil. Das Seitenverhältnis ist 2,35:1 und ist für eine 16:9-Darstellung optimiert. Den Ton gibt es Englisch, Deutsch und Spanisch, jeweils in Dolby Digital 5.1. Aufgrund des besseren Raumklangs und Subwoofereinsatzes sollten Heim-Kino-Anlagen-Besitzer aber zur Englischen Tonspur greifen. Zur Unterstützung gibt es wieder die üblichen Warner 10 und mehr Untertitel auf der Scheibe.
Der hier vorliegende Director's Cut erweitert den Film um drei neue/erweiterte Szenen, welche aber auch nicht viel Neues verraten. Wesentlich interessanter ist an dieser Fassung, dass sie keine Gewaltschnitte enthält.

Fazit:
Lethal Weapon 2 übertrifft den Vorgänger um Längen. Eine super Action-Komödie mit politischer Botschaft. Was will man mehr. Ich kann nur eine Kaufempfehlung für diesen Film aussprechen.


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