Star Trek 05 - Am Rande des Universums - Special Edition

Chief Engineer Cmdr. Montgomery Scott: "U.S.S. Enterprise, shakedown cruise report. I think this new ship was put together by monkeys. Oh, she´s got a fine engine, but half the doors won´t open, and guess whose job it is to make it right? Borgus frat!"
- aus Star Trek V - Am Rande des Universums

Die Handlung:
Während an Bord der neuen USS Enterprise NCC-1701-A die Kinderkrankheiten ausgemerzt werden, machen Captain Kirk (William Shatner), Mr. Spock (Leonard Nimoy) und Dr. McCoy (DeForest Kelley) Urlaub im Yosemite-Nationalpark. Doch der Urlaub währt nur kurz, da auf Nimbus III, dem Planet des galaktischen Friedens, der klingonische (Charles Cooper), romulanische (Cynthia Gouw) und terranische Botschafter (David Warner) von dem durchgeknallten Vulkanier Sybok (Laurence Luckinbill), welcher Spocks Halbbruder ist, als Geiseln gehalten werden. Sybok will die Geiseln als Druckmittel einsetzen um an ein Raumschiff zu kommen, mit dem er ins Zentrum der Galaxis vordringen will, da er dort "Gottes Heimatplaneten" vermutet. Wie so oft ist die Enterprise das einzige Schiff in der Nähe, und macht sich also auf nach Nimbus III. Es gelingt Sybok und seinen Mannen die Enterprise in Besitz zu nehmen und so begibt er sich auf den Weg nach Sha-Ka-Re, wie Gottes Heimatplanet auf vulkanisch heisst. Dort finden die Suchenden allerdings nicht Gott, sondern nur ein böses Energiewesen (George Murdock). Sie machen das Energiewesen kaputt und der Tag ist gerettet.

Die Umsetzung:
Star Trek V - Am Rande des Universums (dem Übersetzer des Titels sollte aufgefallen sein, dass es während des Films ins Zentrum der Galaxis geht) ist ein mehr als zweischneidiges Schwert. Das Drehbuch hat wunderschöne Szenen was die Crew betrifft, aber dafür ist die Handlung mit göttlichem Einschlag mal so richtig Grütze. Die Spezialeffekte sind Mist und William Shatners Regie bleibt weit hinter der von Leonard Nimoy zurück. Wenigstens sind die Darsteller gut aufgelegt, es gibt manierliche Witzchen und was das wichtigste ist, der Film ist nicht langweilig. Dennoch ist die Enttäuschung nach den richtig guten Vorgängerfilmen groß. Schade drum.

Die DVD:
Auf der ersten DVD befindet sich der Audiokommentar des Regisseurs William Shatner und seiner Tochter Liv, sowie der obligatorische Textkommentar von Michael und Denise Okuda. Der Audiokommentar ist selbstverständlich mit deutschen und englischen Untertiteln versehen.

Auf der zweiten Disc befinden sich folgende Extras:

Das Star Trek Universum
- Herman Zimmermann - ein Tribut (ca.19 Min.): Eine Dokumentation über den Mann hinter den Star Trek Filmen sowie einem Teil der Fernsehserien.
- Interview mit William Shatner (ca. 15 Min.): Regisseur "Kirk" erzählt vor der Kulisse des Yosemite-Parks mehr oder minder interessante Details über seine Regiearbeit.
- Kosmische Gedanken (ca.13 Min.): Featurette über die Gedanken von Star Trek im Vergleich zur Realität.
- Das Klingonenpaar (ca.13 Min.): Interview mit den beiden "Hauptdarstellern" des klingonischen Kampfschiffes.
- Eine "grüne" Zukunft? (ca. 9 Min.): Umweltschutz und Star Trek... passt das zusammen?!?

Produktion
- Harve Bennetts (ca. 2 Min.): Philosophiestunde über den vulkanischen Handgruß.
- Die Reise (ca. 28 Min.): Rückblick diverser Personen über die Dreharbeiten zu Star Trek 5.
- Make-Up-Tests (ca. 9 Min.): Testclips und Bilder, die produziert wurden, um das Make-Up zu überprüfen.
- Pre-Visualisierung der Modelle (ca. 2 Min.): diverse Kameratests
- Steinfiguren (ca. 6 Min.): Die Entstehung des Endes, das aus Kostengründen doch nicht entstand.
- Star Trek V - Pressekonferenz (ca. 14 Min.): Entstanden nach dem Ende der Dreharbeiten, quasi ein "Come Together" am Set.

Zusätzlich gibts eine Produktionsgalerie, Storyboards, Entfallene Szenen und die üblichen Trailer.

Bleibt zu erwähnen, dass alle Extras, obwohl dieses mal qualitativ nicht so hochwertig wie gewohnt, mit deutschen Untertiteln versehen sind. [stvtff-god.jpg]

Das Bild:
Das Bild ist das schlechteste was mir bisher bei den Star Trek-Filmen untergekommen ist. Das Bild ist teilweise schmutzig und es sieht manchmal einfach nicht schön aus. Ansonsten kann ich berichten, dass es im Format 2,35:1 vorliegt und für eine 16:9-Darstellung optimiert ist.

Der Ton:
So enttäuschend wie das Bild ist, so überragend ist der Ton. Es gibt die Sprachen Deutsch und Englisch gibt es in Dolby Digital 5.1. Der Upmix der Original-Dolby-Stereo-Spur ist sehr gelungen. Der Mix ist für meinen Geschmack ein wenig frontlastig, aber damit kann man leben. Im direkten Vergleich bleibt zu sagen, dass die deutsche Tonspur frischer und räumlicher klingt, als die englische.

Fazit:
William Shatners Wunsch nach dem Regisseursstuhl wurde entsprochen und herausgekommen ist ein William Shatner-Film mit brauchbaren Szenen, viel Mist und einer drei-brüstigen Katzen-Tänzerin. Den Film sollte man mal gesehen haben, aber Geld dafür ausgeben? Ich weiß nicht so recht.

Warpfaktor: 3


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