Star Trek 10 – Nemesis – Special Edition

Picard: "Now you promised there are no speeches during the ceremony on Betazed."
Commander William T. Riker: "No... no speeches. No clothes, either."
Picard: "Now, if you'll excuse me, gentlemen, I am heading to the gym!"
- aus Star Trek X – Nemesis

Die Handlung:
Die letzte Reise einer Generation beginnt... Captain Picard (Patrick Stewart) und seine Crew gehen Ereignissen auf Romulus auf den Grund und werden mit einer völlig unerwarteten Situation konfrontiert: der Prätor Shinzon (Tom Hardy) ist nicht wie erwartet Remaner (Volk vom Nachbarplaneten Remus), sondern ein Klon von Picard. Schnell stellt sich heraus, dass Shinzon keine friedlichen Pläne hegt. Er experimentiert mit tödlicher Tallaron-Strahlung, die ihm als Waffe dienen soll: gegen die Enterprise und letztlich auch gegen die Erde...

Die Umsetzung:
Ja, das war also Star Trek X! Total enttäuschend irgendwie. Vielleicht lags daran, dass am Anfang Wesley Crusher zu sehen ist, dessen nervige Aura den Film ziemlich nach unten zieht. Was gibt’s sonst noch? Die Action ist OK, lediglich das saftige Hüftfleisch einiger Führungsoffiziere sorgt für einen eher gemächlichen Schlagabtausch, was allerdings den gut gemachten Effekten und der brachialen Surroundkulisse keinen Abbruch tut. Die meisten Witzchen zünden, spannend ist der Film auch irgendwie aber die Handlung ist absoluter Mist und fesselt überhaupt nicht. Dann gibt es noch viel Star Trek untypischen Blödsinn. Star Trek X lässt mich sehr unbefriedigt zurück. Dann schau ich mir lieber noch mal „Der erste Kontakt“ und „Der Aufstand“ an.

Die DVD:
Die erste Disc bietet nun nicht nur den Regiekommentar von Stuart Baird, sondern auch noch einen von Produzent Rick Berman. Wer danach noch mehr Details möchte, kann sich den Textkommentar der Star Trek Experten Michael und Denise Okuda dazuschalten.

Die zweite Disc wurde in die Themenbereiche Das Star Trek Universum, Produktion, Das romulanische Imperium, Archive, Trailer und entfernte Szenen gegliedert.
Das Star Trek Universum bietet drei separate Beiträge über die letzte Reise der bekannten Crew, die "letzte Grenze" und das neue Schiff, die Enterprise-E, die im Zuge dieses Films ganz schön in die Mangel genommen wird.
Die Produktion bietet sieben Featuretten, u.a. einen Beitrag mit Stuart Baird über die Regie, sowie weitere über die Actionszenen, dem Dreh mit den Spezialfahrzeugen in der Wüste und dem Screentest von Tom Hardy.
Wer mehr Details braucht, der findet diese über das romulanische Imperium unter dem gleichlautenden Menüpunkt. Hier werden u.a. der Senat, die Schiffe und das Design präsentiert und erklärt.
Auch bei diesem Film wurde die Schere angesetzt, kein Wunder, war die Arbeitskopie doch noch eine knappe Stunde länger, als der fertige Film. Wer wissen will, was entfernt wurde, findet 13 entfernte Szenen mit einer Einführung von Rick Berman vor.
Das Archiv beschäftigt sich abschließend mit Storyboards, Produktion und Requisite.

Das Bild:
Das Bild ist sehr ansehnlich, könnte aber noch einen Tacken besser sein. Es liegt im Seitenverhältnis 2,40:1 auf der DVD vor und ist für eine 16:9-Darstellung optimiert.

Der Ton:
Der Film dadurch an Intensität, dass Paramount auch DTS anbietet und dafür anscheinend eine etwas andere Mischung verwendete. Diese bietet mehr Dynamik und Druck als das Dolby Pendant. Generell ist "Star Trek X - Nemesis" ein Fest für die Ohren.
Kurz zusammengefasst: Es gibt Deutsch und Englisch in Dolby Digital 5.1 und Deutsch zusätzlich in DTS, wobei hier immer die DTS-Spur gewählt werden sollte.

Fazit:
Die letzte Reise einer Generation ist der absolute Rohrkrepierer. Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen. Hat mir überhaupt nicht gefallen.

Warpfaktor: 1 mit Hang zur Unterlichtgeschwindigkeit


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