Mystics of Mana – Settingvorschau


Mystics of Mana ist unsere ambitionierteste eigene Spielereihe bisher. Mit stark modifiziertem D&D-5-Regelkern und der komplett eigenen Spielwelt Megaterra wollen wir versuche, Charme, Stil und Epik der klassischen Japano-16-Bit-Rollenspiele aufzugreifen und umzusetzen. Mit Ein Einblick in die Welt des Mana bieten wir nun in einer ersten Preview die Chance, einen ersten Blick auf die Spielwelt zu werfen.

Auf 26 Seiten bieten wir einen groben Überblick über die Vorgeschichte und die Lokalitäten des Spiels, deuten Machtgefüge, waltende Kräfte und schwelende Konflikte an und bieten zugleich eine erste Demonstration des wundervollen Artworks, dass Melanie Philippi für unser Spiel geschaffen hat.

Eine zweite Preview, dann mit Schwerpunkt Regeln, wird folgen. Dieses Mal wollen wir euch einladen nach Megaterra, ein Kontinent, in dem die schwelenden Reste eines antiken Bruderkriegs noch heute das Gefüge der Welt bedrohen, in der Schweinemenschen sich im Westen unter einem unbekannten Machthaber sammeln, in der auf einer kleinen Insel ein junger Lord beginnt, ein despotisches Reich durch die Ausbeutung der Schätze Gaias zu neuer Macht zu bringen … und in der irgendwo im Larifari-Wald ein Schwert in einem Stein steckt, als wäre es das Normalste der Welt.

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Kommentare (13)

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Ich bin sehr gespannt darauf, hatte allerdings schon befürchtet, dass das Projekt eingestellt worden wäre, da aus dem gefühlten "bald" so schnell nichts wurde.

Doch dass es jetzt neue News gab belehrte mich eines besseren.

Aber wieder "nur" Setting bzw. Grafik. Womit ich nicht die Leistung schmälern will, die damit verbunden ist.

Aber gerade bei dem Thema bin ich, hoffentlich verständlicherweise, gespannt auf die Regeln. Dazu gibt es leider immer noch nichts.

Ich frag mal frech ganz direkt aufn Kopf: Woran liegt's? Angst vor der Fallhöhe?
Diese stelle ich mir deswegen so hoch vor, weil die Vorlage halt so, wie soll ichs nennen, "mechanistisch" geprägt ist...

Sollte dem wirklich so sein, wäre es aber vielleicht besonders wichtig, früh Feedback einzuholen... denke ich mir zumindest.

Wenn ich auch als mögliche Schwierigkeit sehe, dass es unmöglich sein wird, alle, die vom Prinzip (von der Idee) her ein solches System gerne spielen würden, gleichzeitig zufrieden zu stellen -- weil die Erwartungen in verschiedene Richtungen gehen könnten.

Vielleicht würde dabei dann helfen, verschiedene "Geschmacksrichtungen" anzubieten? Um halt zu verhindern, dass es einen starken Polarisierungseffekt gibt. ("casual" und "core" oder so, aber kann mir vorstellen, das könnte man bestimmt noch tiefer und auch breiter ausdifferenzieren...)

Ich hoffe, diese meine "Ramblings" sind irgendwie zumindest halbwegs nachvollziehbar...

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Moin Silkwesir!

Das ist eine Menge Feedback, das sind eine Menge Punkte, lass mich mal versuchen das etwas systematisch anzugehen …

Die Regeln: MoM setzt mehr oder weniger straight auf D&D5 auf. Seit "die fünfte Edition vom größten Rollenspiel der Welt" dank OGL auch von außen nutzbar ist, sind wir entschlossen, es damit zu versuchen. Es gab im Vorfeld einige eigene Modelle, von denen das langfristig gehegte eine Art "wie d20, aber mit 3W6" war, aber die Möglichkeit, auf dem bewährten Regelkern von D&D5 aufzusetzen kommt uns massiv entgegen.
Zumal D&D5 "mechanisch genug" ist für die Vorlage, es durch sein Stufensystem Spielrunden bei Interesse "Grinding" ermöglicht, es andererseits aber einfach und erzählerisch genug ist, dass es eben auch mich privat abholt.
Es wird aber nicht 1:1 D&D5. Es gibt glaube ich zwei große Unterschiede. Zum einen das Zaubersystem betreffend – MoM nutzt nur eine sehr überschaubare Auswahl an Zaubereffekten, ein bisschen wie Savage Worlds auch ("dies ist der Zauber, der Schaden macht") und verrechnete diese mit Magiepunkten. Also kein memorieren bei D&D5. Der andere große Unterschied betrifft die Charakterklassen, derer gibt es bei uns nämlich drei – Kämpfer, Magier und Schurke –, die dann (später) noch mal je drei Ausdifferenzierungen bekommen sollen.
Vielleicht gibt das ja schon mal einen Einblick.
Wir haben das hier und da im DORPCast und in Interviews auch schon erklärt, aber noch nicht in Textform. Ein "Regelprimer" liegt auf meiner To-Do-Liste, aber das führt mich zu Punkt 2 …

Woran liegt es: Zeit. Einfach, banal, langweilig, ernüchternd: Zeit.
Wir sind nicht viele Leute bei der DORP und bei jedem DORP-Projekt für sich sind wir noch mal weniger. Wir hauen alle 14 Tage einen DORPCast raus, Michael und ich arbeiten Vollzeit bei Ulisses und haben ja auch noch ein Leben abseits der DORP, was die Zeit einfach zu einem leider sehr dominanten Faktor macht.
Wir haben dieses Jahr mit "Will the real martian please stand up" einen Download raus, und jüngst mit der Neuauflage von "Schrecken aus der Tiefe" auch eine Buch-/Download-Kombo. Akut als Nächstes kommt ein 1W6-Freunde-Abenteuer und (kein DORP-Projekt, aber 80% personengleich) unser Amazonen-No-Budget-D-Movie "Hilde"; beides im Fenster August/September. *Dann* kommt vermutlich der "Regel-Primer" zu MoM (also quasi die Analogie zu dem hier für Regeln), dann der nächste 1W6-Freunde-Abenteuer-Band … und dann MoM. Ggf. mit einigen Downloads von Markus dazwischen.
Ich würde auch total gerne sofort alles machen, aber ich kann halt nur von Abend zu Abend schauen, wozu ich komme.
Was ich davon aber noch ausgegrenzt beantworten will …

Die Fallhöhe: Das ist, denke ich, für uns kein Thema. Es ist interessant, dass du es anführst, aber nein, kein Thema. Aus zwei Gründen:
Zum einen betreiben wir die DORP seit '99, ich arbeite seit etwa einem halben Jahrzehnt in der Rollenspielszene, seit anderthalb Jahren fest bei Ulisses. Es gibt immer Leute, die Dinge nicht mögen werden. Gibt es immer. Insofern kann der einzige Kompass sein, Dinge zu machen, an die man selber glaubt. Und genau das tun wir bei MoM.
Zum anderen, wenn auch damit verbunden: MoM ist nicht Secret of Mana, ist nicht Final Fantasy, ist nicht Zelda. MoM ist MoM. Natürlich kokettieren wir mit der Vorlage, natürlich hoffen wir, dass sich viele genauso darin wiederfinden werden wie wir. Aber am Ende des Tages muss das Spiel auf eigenen Beinen stehen können. Der ganze Setting-Hintergrund atmet die Vorlage, aber wenn das Setting nicht für sich genommen Anreize bietet, dann spielt ja am Ende keiner damit. Ein bisschen wie bei den 1W6 Freunden – klar ist das maximal TKKG, maximal fünf Freunde, maximal drei Fragezeichen. Aber wer die Sachen näher betrachtet, wir denke ich merken, dass es einen bewussten eigenen, roten Faden gibt und dass da eine klare, eigene Design-Philosophie dahintersteckt.
Natürlich hoffe ich, dass es vielen gefallen wird. Natürlich wäre ich sehr enttäuscht, wenn es am Ende keiner mag. Aber: Nicht im Anspruch, Vorlagen perfekt abzubilden, sondern als Spiel auf eigenen Füßen.

Ich hoffe, das beantwortet deine Fragen und "Ramblings" ein wenig


Viele Grüße,
Thomas

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Uhh, die Zeichnungen sind echt gut. Mein Lob.

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Ich gebe es an Melanie weiter, wenn ich sie das nächste Mal sehe

Aber ja, die Frau ist ihr Geld ganz und gar wert.


Viele Grüße,
Thomas

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Hallöchen,
habt ihr intern auch einmal über die Möglichkeit eines Crowdfundings nachgedacht, oder würde euch das zeitlich zu sehr einengen?

Bitte macht weiter so,
Andy

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Moin Andy!

Ein Crowdfunding für ein einzelnes Buch macht für uns in der Regel effektiv keinen Sinn. Wenn du das physische Objekt anbietest (Für ein Pledgelevel x bekommt ihr das Buch …), dann wäre das für uns tatsächlich eher unattraktiv, weil wir uns dann selber auch noch darum kümmern müssen, dass die Bücher zum Kunden kommen.
Vor allem entstehen uns durch die On-Demand-Produktion faktisch halt auch erst mal kaum Kosten. Faktisch zahlen wir halt, was auch immer wir für Artwork investieren, zuzüglich 20 Euro für die Buchhandelsanbindung und Bereitstellung via BoD.
Wir hatten sogar auf der Feencon 2014 mal ein Scherz-Video gedreht, in dem wir das Crowdfunding damals zu "Die 1W6 Freunde" angekündigt haben, die Zielsumme als 20 Euro definieren und Tom uns dann aus dem Off genervt das Geld reinreicht und fragt, ob wir uns das nicht dann sparen können ;)
(Das habt ihr aber nie gesehen, weil Tom die Daten verschludert hat ;))

Was wir aber natürlich jetzt haben, ist der DORPatreon, der ist ja effektiv auch ein Crowdfunding.
Und das Geld daraus wollen wir ja nicht nur für den DORPCast, sondern für die ganze DORP nutzen. "Mystics of Mana" ist soweit fertig illustriert, aber der durchaus angedachte Kreaturenband zum Spiel wird sicher zu einem guten Teil dann auch aus dem Topf finanziert werden.

Das ist nicht zweckgebunden und hat natürlich mehr einen Förderaspekt – "Mein Geld, damit die DORP für alle cooler wird" – im Gegensatz zu einem Leistungsangebot Marke Kickstarter, aber ich glaube, damit passt es unter'm Strich auch einfach besser zu dem, was wir generell hier so treiben ;)

Viele Grüße,
Thomas

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Schweinemenschen? Das ist dich auf Michaels Mist gewachsen oder?

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Moin TecnoSmurf!

Ich weiß es gar nicht mehr 100%, aber ich glaube, das war tatsächlich "meine" Idee. Inspiriert zu gleichen Teilen von Ganon in den Zelda-Spielen und den Gamorreanern bei Star Wars ;)

Viele Grüße,
Thomas

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Wunderbare Idee und auch die Umsetzung scheint was zu werden! Als alter Settingfan kann ich es kaum erwarten, dass da entsprechendes "Futter" kommt. Eine Anregung habe ich noch: Ich weiß, dass sich insbesondere die deutsche Lokalisation der alten SNES-Games gerne mal gewisse "Freiheiten" leistete und eher salopp daherkam und schlechte Wortspiele oder Insider mit ungesunder Halbwertszeit verarbeitete. ("Die Lindenstraße fängt gleich an..." (SoM) oder "Krotzkrübel" und "Allelachema" als Siedlungsnahmen bei SoE)
Aber ich bitte euch: Übertreibt es nicht. ^^ Der "Larifari-Wald" ist so ein Beispiel, das bereits hart an der Grenze ist.

Dann noch eine persönliche Frage: Plant ihr Szenarien oder Abenteuer, bzw. ein Developer's Kit für Fan- pder Gastautoren? Hätte große Lust entsprechende Fanware beizusteuern, denn Secret of Mana, Mystic Quest Legend, Secret of Evermore, Terranigma und Co. spiele ich bis heute und bin recht vertraut mit dem "Look and Feel" dieses Genres.

Ansonsten: Alle Daumen nach oben, die ich gerade finden kann. Freue mich das fertige Werk zu rezensieren und zu spielen.

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Moin André zum Zweiten!

ich nehme an, die Lektüre konnte dir dann aber zeigen, dass das Spiel/Setting mehr ist nur Larifari ;)

Viele Grüße,
Thomas

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Moin Riesländer,

freut mich, dass dir die erste Preview soweit gut gefällt. Das war dahingehend ein spannendes Wochenende für mich – auch am RPC-Stand haben Leute teils richtig ausführlich in die Leseprobe reingeschaut und das Feedback ist bisher sehr positiv, gerade was den getroffenen Ton in Wort und Bild betrifft. Nach fünf Jahren Entwicklungsvorlauf ist das einfach ein gutes Gefühl, sich nicht in eine Ecke geplant zu haben :D

Was die Albernheiten angeht, so versuchen wir auf genau diesem Grat zu wandeln, ja. Darum heißt der Larifari-Wald eben auch Larifari-Wald – und auf der RPC wurde ich bereits freudig auf Kleinwestheim angesprochen. Aber ja, du hast Recht, es ist immer ein Spiel mit der Grenze, wenn man so will. Ich denke, wir haben da ein halbwegs gutes Gespür.
Ich glaube die Gegner, zu denen jetzt ja noch wenig zu sehen ist, haben noch die die größte Kalauer-Quote in ihren Namen, aber werden auch spieltechnisch durchaus tauglich sein ;)

Zu deiner Frage, die ja eigentlich zwei sind:
Wir planen Szenarien, ja. Also mindestens wird es eines im finalen Grundbuch geben, auch als Anreiz, den großen Stein ins Rollen zu bringen. Ich finde, mindestens eine Gruppe, die eine ganze Kampagne mit dem Spiel spielt, sollte auch "Schuld" sein, dass die Siegel brechen; und da wollen wir (mehrere) Anreize bieten.
Vielleicht schreibe ich auch noch ein zweites Abenteuer, mal sehen.

Was Fanwerk angeht: Klar darfst du, wenn es raus ist, Material für das Spiel schreiben. Wir werden kein DevKit im Sinne von Grafik-Assets o.ä. zur Verfügung stellen, aber wir helfen natürlich schon auch gerne weiter, wo Hilfe nötig ist
Und natürlich kannst du uns auch immer gerne eine Mail schicken mit deiner Abenteueridee; wenn sie uns gefällt, wer weiß, vielleicht machen wir dann auch in gegenseitigem Einverständnis einen "offiziellen" Download daraus. Das wird man sehen müssen.

Der bisherige Projektplan sieht vage so aus:
Diesen Sommer eine Regel-Vorschau (Feencon wäre cool als Datum; wir werden sehen)
Dieses Jahr das Grundbuch.
Nächstes Jahr ein Kreaturenbuch quer durch alle Regionen und Stufen.
Danach, wenn Interesse besteht, entweder eine Weltenbeschreibung, oder eine Kampagne.


Viele Grüße,
Thomas

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Klingt großartig, ich "staye mal tuned". ^^
Grüße
Raphael

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