DORPCast 184: Wenn Spiele sterben

Hallo zusammen!

Wir alle lieben unser Hobby und die Vielfalt der Spiele, die dessen Fundament bilden. Doch das Schicksal ist nicht allen Spielen gleichermaßen wohlgesonnen – und daher sprechen Michael und Thomas heute über jene, denen kein Erfolg beschieden ist. Die Kernfragen dabei sind: Können Spiele sterben? Und wenn ja, was bedeutet das?



Dem voran gehen wie gewohnt Themen vor dem Thema ebenso wie eine Medienschau, wobei die dieses Mal insofern besonders ist, als dass die beiden sich einen Film mit etwas mehr Detail gemeinsam zur Brust nehmen. Darüber hinaus gibt es aber auch wie gehabt weiterführende Links und Infos sowie die Timecodes zur Folge unten in den Shownotes.

Viele Grüße,
eure DORP

Episode 184: Wenn Spiele sterben
00:00:29 Intro
00:01:15 Drei Selbstkorrekturen zur letzten Folge
00:01:49 Feedback-Schleife
00:03:13 Der Scorp macht mehr One Page Rules und bringt Dank mit
00:03:45 Die DORP hat einen Discord: Den DORPCord
00:05:38 Medienschau: Army of the Dead
00:19:39 Medienschau: Zack Snyder's Justice League
00:25:08 Medienschau: Maneater
00:29:32 Zum Thema: Wie können Spiele sterben?
00:31:48 PDF und Print on Demand als lebensverlängernde Maßnahme?
00:33:10 Der Unterschied zwischen Community und Markt
00:34:23 Survivorship Bias
00:36:43 Es kann immer noch Gruppen geben, die ein Spiel für sich weiterhin lebendig halten, indem sie es spielen
00:37:07 Die Aufmerksamkeitsökonomie
00:39:46 Alte Publikationen bleiben durchaus auch gefragt, bevor sie „nostalgisch“ werden
00:41:35 Vom ehrlicher und ironischer Wertschätzung
00:43:19 Wem „gehört“ ein Spiel
00:45:33 Von Bootleg-Editionen und spirituellen Fortsetzungen
00:46:31 Fanwerk als Gegenmittel zum Aufmerksamkeitsverlust?
00:50:05 Sind Spiele, die nur noch gesammelt, aber nicht mehr gespielt werden, tot?
00:52:44 Ist ein Spiel tot, wenn sich noch jemand daran erinnert? Scorp sagt ja.
00:54:40 Ein Fazit?
00:57:40 Sermon 3.6
00:58:37 Adieu

Aus der Medienschau
Army of the Dead (Trailer | Netflix)
Maneater
Zack Snyder's Justice League

//Hinweis: Amazon-Links sind Teil des Affiliate-Programms und ein Anteil des Verkaufspreises kommt der DORP zugute.

Habemus Discord!
… und hier entlang geht es dort hin.

Michaels Übersetzungen der Grimdark Future One Page Rules …
… findet ihr alle hier

//Mäzenatenschau-Musik: Dan Lebowitz – Tiptoe out the Back
//Der DORPCast gibt die Privatmeinung von Michael und Thomas wieder.

Kommentare (23)

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Das entscheidende Kriterium für mich, ob ein Rollenspiel noch am Leben ist, wäre die Möglichkeit damit anzufangen. Im besten Fall erscheinen Produkte für das Spiel, die ich kaufen kann und so meine eigene Spielrunde starten.
Alternativ könnte es aber auch so eine starke Fangemeinde mit freien Inhalten geben, dass ich tatsächlich recht sicher eine aktive Spielrunde finden kann. Gerade bei Midgard, dass ja in einer Art alternativen Realität stattfindet, hätte ich mir so ein Szenario gut vorstellen können.

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Um den Film "Ein aus gekochtes Schlitzohr" (angepasst) zu zitieren: "Rollenspiele sterben nicht, sie verlieren nur an (Markt)bedeutung"

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Zuvor: Tig Notaro ist nicht die Chefmechanikerin der Discovery, das ist Anthony Rapp (Paul Stamets, einer der coolsten Charaktere in der Serie)

Zu ZSJL: Thomas hat teilweise rech, Snyder kann einfach keine menschlichen Charaktere und da versagt der Film imo. Die Kinofassung mag nicht besonders gut gewesen sein, aber sie hatte wenigstens ein paar Szenen, wo klar wurde, dass die Hauptcharaktere nicht nur ein paar posende Pappkameraden sind, sondern echte Menschen. Diese Szenen fehlen (bis auf eine, welche aber in ihrem Kontext komplett verdreht wird) in Snyders Fassung. Kombiniert mit der Tatsache, dass die Charaktere nicht wirklich auf das reagieren was um sie passiert, sorgt dafür, dass sich alles irgendwie "egal" anfühlt.

@Thema: eine Sache die noch nicht angesprochen wurde, ist die Möglichkeit, dass ein Spiel im wesentlichen dieselben Regeln eines "toten" Spiels (ohne OGL) benutzt, aber diese in einen neuen Kontext setzt (z.B. Nova).

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@Discovery: Laut Memory Alpha sind bei als Engineer gelistet, Stamets aber noch als Spore Drive Engineer. Ränge sind bei Discovery aber eh egal, weil Michael Burnham eh alles macht. :-P

@Gleiche Regeln, neues Spiel: Das würde ich dann schon nicht mehr als totes Spiel verstehen, weil das Spiel eben nicht nur aus der Mechanik, sondern auch aus dem Thema und der Optik besteht. King of Tokio und Kniffel haben eigentlich die gleiche Thematikm wirken aber sehr anders. Aber damit sind wir eigentlich schon wieder beim Schiff des Theseus. ;-)

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Hallo zusammen,

jetzt muss ich hier auch mal einen Kommentar dalassen ;-). Ich bin auf Euren Podcast durch die Crossover-Episode mit Magabotato gestossen, und höre seitdem regelmäßig rein. Dazu versuche ich die alten Folgen nach und nach durchzuhören, da mir die Mischung der Themen sehr gefällt. Ich habe - bedingt durch die Pandemie - das Hobby Pen&Paper wiederentdeckt, nachdem ich in den letzten 20 Jahren nur sehr sporadisch mal gespielt hatte. Deshalb fehlen mir die letzten 20 Jahre an Entwicklungen in der Szene...

Interessant war, dass Ihr in Folge 9 gesagt habt, dass der Pen&Paper Markt durch WoW einen starken Einbruch erlitten hat, und Ihr Euch nicht sicher seit, ob er sich jemals wieder davon erholt. Da würde mich mal Eure Einschätzung 7 Jahre später interessieren, wie der Stand jetzt ist. Mein Eindruck ist, dass Pen&Paper auch schon vor der Pandemie populärer war denn je, und dies durch die Pandemie nochmal verstärkt wurde. Aber wie geasagt - mir fehlen die letzten 20 Jahre, und kann das selbst nicht wirklich beurteilen.

Das aktuelle Thema fand ich auch sehr interessant. Das wird in der Tabletop Szene auch oft diskutiert. Da gab es vor ein paar Jahren - bedingt durch das Ende von Warhammer Fantasy - eine Schwämme an neuen Systemen und nur wenige davon konnten sich wirklich etablieren. Der Rest hat Unmengen an teilweise großartigen Miniaturen auf den Markt geworfen, die jetzt unbemalt in den Regalen verstauben... Irgendwie ist es immer schade - egal ob Pen&Paper oder Tabletop, wenn Systeme nicht mehr gespielt werden. Es steckt ja in jedem Projekt viel Herzblut der Macher.

Toll fand ich auch, dass Ihr das Tabletop Projekt "The 9th Age" erwähnt habt, da ich dort im Team mitwirke (momentan arbeite ich am Layout der deutschen Übersetzungen). Es ist nur seltsam, dass gerade Ihr als Pen&Paper Podcast das erwähnt, denn in den deutschsprachigen Tabletop-Kanälen ist das System im Verhältnis zur Spieleranzahl total unterrepräsentiert. Ich vermute das liegt daran, dass kein Hersteller oder Verlag dahinter steckt, und etwas was nix kostet, wird auch nicht wertgeschätzt. Die Einstellung zu kostenlosen bzw. Fan-gemachten Produkten ist aber vermutlich in der Pen&Paper Szene eine andere...

viele Grüße,
Byron

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Heyho Byron und willkommen! Freut mich sehr, dass du nach Magabotato mal bei uns reingehört hast und auch das Hobby Rollenspiel wieder für dich wiederentdeckst.
Rollenspiel ist seit einigen Jahren auf dem aufsteigenden Ast, nicht nur weil der MMORPG-Boom ziemlich durch ist. D&D5 wird da mit seiner Zugänglichkeit und Verbreitung den Löwenanteil geschaffen haben. Aber durch das Spiel sind viele neue Spieler dazugekommen, ich weiß nicht, wie viele alte Rollenspieler, die durch WoW abgesprungen sind, seitdem wieder Zugang zum PnP-Hobby gefunden haben.

Tabletop hat zumindest den Vorteil, dass man Miniaturen auch für miniaturagnostische Spiele, eigene Szenarien, Rollenspiele, etc. verwenden kann. Ein altes Rollenspielregelwerk ist nur bedingt auf andere Situationen zu übertragen, auch wenn man sich Inspirationen für mechanische Lösungen dort suchen könnte. Aber durch die massive Macht von GW ist es auch schwierig, andere Systeme zu etablieren, wenn man nicht aktiv als Bewerber dafür in einer Gruppe auftritt und Leute dafür begeistert. Sehr viele Leute haben zwar X Modelle für System XY im Schrank, aber man findet keine Leute zum Spielen, weil auch die lieber Leute für ihr System XY hätten. Kann ich auch nachvollziehen, denn das Investment von Geld und Zeit, bis man soweit ist, ist schon merklich. Ich habe meine Übersetzung von OPR zwar auch an alle Tabletop-Kanäle weitergegeben, zu denen ich Kontakt habe, aber nur Tobi von Bier & Bretzel hat etwas dazu gebracht. Es war anderen also nicht mal eine News wert, was auch etwas schade ist, wenn man sieht, dass selbst Nachrichten über drei neue Alternativköpfe von Kleinanbietern veröffentlicht werden. Wieso das so ist, kann ich mir aber auch nicht erklären.

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Nachdem ja am Rande wieder die Frage aufgeworfen wurde ob Rollenspiele immer bespielt werden müssen.

Was mir bei den Betrachtungen zu dem Thema meist fehlt ist folgender Gedanke:
Wenn man von Rollenspielen redet, geht es ja in der Regel um Rollenspielbücher.
D.h. neben der Parallele zu Spielen, die tatsächlich meist nur Staubfänger und ziemlich unnütz sind wenn sie nicht bespielt werden, kann man genauso gut die Parallel zu Büchern ziehen.
Was bedeutet dass Rollenspiele auch ohne jemals bespielt zu werden eine sehr gute Daseinsberechtigung haben können wenn sie denn nur gelesen werden, sei es als Inspiration oder einfach nur Unterhaltung (solange Sie gut geschrieben sind ;).

Nur die reine Käfighaltung (wie Thomas das so schön umschrieben hat) ist eher unschön, das stimmt. (Sofern man nicht - auch wieder parallel zum Buch - nicht die eigene Bibliothek als Wand-Deko aufbauen will.)

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Hatte ich in der Episode erwähnt, dass ich viele d20 Quellenbücher noch als Art Startrampe für Regelauslegungen zu Themen nutze? d20 ist für mich immer noch eine Art Lingua Franca des Regeldesigns, von der aus ich Ideen für anderen Kram ziehen kann. Als Spiel ist es für mich vorbei, aber es hat sich in einen Steinbruch der Idee (Ideenbruch?) gewandelt.

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Das wäre dann die Unterscheidung ob RSP-Bücher primär als Spielanleitung oder als Sammelobjekt sieht. Beides berechtigt, denke ich. Und ja, ich bin auch auf mein dekoratives wandfüllendes Schwerlastregal stolz ^^

Bei der Überlegung ob ein Spiel gestorben ist, würde ich auch unterscheiden wollen, ob das Spiel (a) "für den Verlag tot", (b) "für die Community tot" oder (c) "für mich persönlich tot" ist.
Beispiele: (a) DSA4, (b) FFG's Genesys, (c) die gesamte OSR (ist einfach nicht mein Bier)

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SEHR interessantes Thema! Schade, dass ihr nur eine halbe Stunde drüber gesprochen habt (50% Vorgeplänkel?) und praktisch keine persönlichen Anekdoten erzählt habt. Welche Rollenspiele habt ihr gespielt, die heute niemand mehr kennt?
Bei mir wäre so ein Ding definitiv Mechanical Dream von SteamLogic (Hammer Spiel! https://en.wikipedia.org/wiki/Mechanical_Dream).

Zusätzlich erwähnen möchte ich das Phänomen der Kickstarter-Totgeburten. Ich habe den Eindruck dass viele Kickstarterer heute eine (1!) Welle Hype erzeugen, einmal Geld abzugreifen und dann nach dem Erscheinen das Spiel sterben lassen ohne jede Absicht, eine langlebige Reihe bzw. Marke zu schaffen. Das ist vor allem traurig, wenn man sich in ein Setting verliebt nur um dann festzustellen, dass der Verlag selbst nie ein Interesse hatte, das Spiel fortzusetzen. Was meint ihr dazu?

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Die 50-50 Regel ist aber Usus im Dorpcast-Format. Anekdote dazu habe ich nicht mal nicht. Aber wenn man über passende Geldmittel verfügt, kann man tote Spiele, die man liebt auch kaufen und widerbeleben, wie Markus Plötz von Ulisses mit Torg.

Zu den Kickstarter-Todgeburten muss man sagen, dass es für den Verlag einfach wesentlich einfacher und lukrativer ist, einmal alles via Kickstarter zu verkaufen und zu verschicken, als das nach und nach über Jahre zu vertreiben, siehe Mutant Chronicles. Dann ist zwar theoretisch alles am Markt, aber es ist nicht mehr präsent, da es keine Neuerscheinungen mehr gibt und laut des "Shiny and new"-Syndroms wird es dann schnell von anderen verdrängt, die eben präsenter sind. Aber es gibt auch Spiele, die sind halt nur auf fünf Bücher ausgelegt und dann auch für die Autoren fertig, da ist eine Crowdfunding-Kampagne besonders angebracht.

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Ihr seid nicht nur nicht Tod, auch wenn Ihr lange liegen könnte, Ihr riecht ja noch nicht mal komisch.

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Das mit dem Riechen würde ich nach der heißen vergangenen Woche als sehr fraglich hinstellen.

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Kurzer Hinweis: ODnD (White Box D&D) wird noch aktiv gespielt, sowohl in Form von Retroklonen (im Deutschen zum Beispiel "Menschen & Magie" von Wanderer Bill, https://www.drivethrurpg.com/product/329151/Menschen--Magie-Ein-Spielerhandbuch-fur-OldSchool-Rollenspiele) oder wirklich noch in Form der alten drei braunen Bücher (siehe https://odd74.proboards.com/ oder in Teilen https://www.reddit.com/r/odnd/).

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Wow, da habe ich noch nie von gehört.

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Was ich neben publiziert und gespielt noch als Lebenszeichen für Rollenspiele nennen würde ist rezipiert zu werden und da hat die D&D White Box eben in der OSR durchaus ein Leben. Also sie nimmt Einfluss, wird referenziert und gehackt. Ich denke manche einflussreiche Spiele leben durch ihre Erben weiter.

Rollenspiel als Medium ist allerdings auch noch sehr jung, alle Veröffentlichungen liegen noch in lebender Erinnerung. Wenn wir drüber nachdenken wie viele Bücher, Filme, Lieder und sicher auch Spiele über Generationen verloren gegangen sind, muss ich Thomas in seinen Gedanken zum Archivieren zustimmen.

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Was für ein melancholisches Thema ihr euch ausgesucht habt.
Wenn ich mich deprimieren möchte, dann schlage ich die Einträge der vorherigen Gewinner des Diana Jones Awards nach. Da sind viele Spiele drin, nach denen heute kein Hahn mehr kräht, obwohl sie damals für das Jahr den Höhepunkt von „Excellence in Gaming“ darstellten. Also entweder haben die Juroren keine Ahnung davon, was gute Spiele sind, oder die Konsumenten können gute Spiele nicht erkennen oder wertschätzen. (Als ich diese Worte tippe, höre ich leise Marcel Reich-Ranicki im Jenseits applaudieren.)

Ich sehe hier auch gewisse Überlappungen mit eurem Thema vorletzte Woche: dem Kommerz. Ich vertrete nämlich die These, wer nichts kaufe, dürfe auch nicht jammern. Wenn jemand dem Verlag seit Jahren eh kein Geld gibt, kann er sich auch über dessen Politik nicht beschweren. Jemandes Geschmack ist für den Verlag ohne Bedeutung, wenn dieser Geschmack sich eh nicht in Einnahmen ausdrückt.
Mein Lieblingsbeispiel ist die Dolchstoßlegende um die nWOD. Nachdem die Verkaufszahlen für die oWOD über Jahre zu niedrig waren, musste White Wolf was tun. Und der Neustart wurde am lautesten von jene bejammert, die schon vorher keine Kunden mehr waren.

Den Erfolg von D&D 5 halte ich nur zu einem kleinen Teil für einen Effekt der Spieler*innen, die von früheren Editionen rüberkamen. Letztens gab es einen Bericht, dass 40 % der D&D-Spieler 25 oder jünger sind. Der wichtigste Punkt sind hier die Actual Plays.
Da ist D&D 5 eher so reingestolpert. Einerseits, weil D&D schon vorher so ikonisch war, dass die großen APs dieses Spiel wählten. Andererseits sind viele Mechanismen von D&D 5 auch einfach rein zufällig sehr sendefähig. Vor- und Nachteil z. B. sind sehr viel simpler für die Zuschauer zu verfolgen als Boni und Mali.

Ich kaufe altes Zeug übrigens weder aus Nostalgie noch zum Spielen noch zum Angeben, sondern aus historischem Interesse. Man kann sehr viel über die früheren Jahre der Szene daraus lernen.
Mein Lieblingsbeispiel wurde von Ulisses gerade wieder aufgelegt: In der ersten Version von Traveller werden Charakterwerte hexadezimal angegeben, ohne groß das Hexadezimalsystem zu erklären. Das kriegt ein paar kurze Absätze mit leicht herablassendem Unterton. Am Ende steht da noch so sinngemäß: Wenn Sie das intellektuell überfordert, müssen Sie es aber auch nicht anwenden.
Man sieht da sehr deutlich, dass Rollenspieler 1977 noch vor allem Studenten aus MINT-Fächern waren. Die Schüler kamen später, als Rollenspiel so richtig boomte.

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Ich finde die Ideen von Traveller ja toll. Man kann dort immer wieder Neues entdecken. Aber wer kommt denn auf die Idee mit hexadezimalen Werten zu arbeiten. Das ist doch blanke Effekthascherei.

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