DORPCast 181: Abenteuer auf Einzelschuss – Oneshots im Rollenspiel

Hallo zusammen!

Manchmal soll's keine Kampagne sein, keine längere Reihe, kein großer Kontext – manchmal soll's halt einfach ein paar Stunden Spaß bringen. In diesen Fällen greift die gewiefte Runde zum Oneshot, also einem Abenteuer, das in (mehr oder weniger) einer Sitzung zu beenden ist. Michael und Thomas schauen sich dieses Format heute mal näher an, sind sich bei den Vorzügen einig und offenbar dennoch ein paar sehr unterschiedliche Herangehens- und Sichtweisen.



Themen vor dem Thema gibt's diesmal kaum, daher geht's nach ein wenig Feedback, einer kurzen Crowdfunding-Runde und der gewohnten Medienschau dann auch direkt zur Sache. Weiterführende Links und Infos sowie die Timecodes zur Folge gibt es natürlich wie immer unten in den Shownotes!

Viele Grüße,
eure DORP

Episode 181: Abenteuer auf Einzelschuss – Oneshots im Rollenspiel
00:00:29 Intro
00:01:36 Feedback-Schleife
00:02:57 Crowdfundings: Lex Arcana
00:03:17 Crowdfundings: Masken des Nyarlathotep
00:03:30 Crowdfundings: DSA – Die Sonnenküste
00:03:49 Medienschau: Gears (of War) 5
00:08:30 Medienschau: The Falcon and the Winter Soldier
00:12:42 Medienschau: Die Geheimnisse der Spiderwicks
00:15:55 Medienschau: The Dead in Their Vaulted Arches
00:21:18 Zum Thema
00:21:26 Die Etymologie des Begriffes „One-Shot“
00:22:03 Wat is'n eigentlich 'n One-Shot?
00:23:40 Oneshots zum Testen von Regeln und Settings
00:25:32 Oneshots zur Überbrückung
00:26:21 Oneshots bei seltener Gelegenheit
00:27:34 Der Event-Charakter
00:28:45 Die narrativen Vorzüge des Oneshot-Formats
00:29:25 Vorgefertigte Charaktere
00:30:42 Müssen es unbekannte Regelwerke sein?
00:33:13 Spinoffs laufender Kampagnen als Oneshots
00:34:25 Der Reiz des Abgeschlossenen
00:35:08 Einführung in Regeln und Welt in kurzer Zeit
00:37:37 Auch hier gilt: Show, don't tell
00:40:15 Bekannte Settings mit neuen Regeln, neue Settings mit bekannten Regeln
00:40:45 Kognitive Lücken zum Vorteil machen
00:42:03 Zeitmanagement
00:47:27 Routinen brechen
00:49:09 Empfohlene Regelwerke für Oneshots
00:51:43 Deckel drauf
00:53:10 Sermon 3.5
00:53:51 Neu auf der DORP: Markus präsentiert DSA-Antagonisten!
00:54:32 Adieu

Aus der Medienschau
Bradley, Alan: The Dead in Their Vaulted Arches (Flavia de Luce 6)
Die Geheimnisse der Spiderwicks
Gears 5
The Falcon and the Winter Soldier (Trailer | Disney+)

//Hinweis: Amazon-Links sind Teil des Affiliate-Programms und ein Anteil des Verkaufspreises kommt der DORP zugute.

Crowdfundings
Lex Arcana (abgeschlossen; via Uhrwerk)
Masken des Nyarlathotep
(abgeschlossen; via Pegasus)
DSA: Die Sonnenkünste (via Ulisses Spiele)

Außerdem erwähnt …
… die spontane Etymologie des Begriffs „Oneshot“ speiste sich primär von hier; wenn ihr da mehr oder andere Infos habt – immer her damit. Das war exakt so spontan gegoogelt, wie es klingt.
… das von Thomas erwähnte extrem schlanke Cthulhu-Regelwerk ist in der Tat Cthulhu Dark (PDF-Direktlink).
… und die erwähnte Film-Riot-Stelle gibt es hier (NSFW, I guess?).

//Mäzenatenschau-Musik: Dan Lebowitz – Tiptoe out the Back
//Der DORPCast gibt die Privatmeinung von Michael und Thomas wieder.

Kommentare (7)

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Ihr kriegt den Kommentar, den ihr bestimmt von mir erwartet. ;-)
Eine ganze Folge lang sprecht ihr über One-Shots, kommt am Schluss auf Systeme zu sprechen und erwähnt kein einziges System, dass spezifisch für One-Shots gestaltet wurde. Kein Fiasco, kein Ten Candles, Kagematsu, Ruhiges Jahr, One Last Job, Swords Without Master ...
Gut, dass es dafür einen Podcast gibt!

Nein, im Ernst: Fast alle traditionellen Systeme da draußen sind für Kampagnen gemacht und müssen für One-Shots ordentlich verbogen oder reduziert werden, vielleicht mit Ausnahme der sehr regelleichten Systeme. Es macht einen gigantischen Unterschied, einen One-Shot mit einem System zu spielen, dass genau dafür gemacht wurde. Damit schnupperst du nicht nur mal schnell zum Testen in ein System hinein oder hast einen Lückenfüller, du erlebst an einem Abend genau das, was das Spiel produzieren soll. Und im Falle von guten One-Shot-Spielen hast du auch eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit, weil dich das Spiel dabei an der Hand nimmt.

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Long time listener, first time poster.

Ich wollte noch DCC als sehr, sehr oneshot-taugliches System in den Ring werfen. Mit dem "Trichter" als Format für die Level-0-Charaktere hat jeder Oneshot einen besonderen Charme, die Übertragung in Kampagnen ist wegen der modularen Struktur wirklich leicht, die Regeln sind überschaubar und die Vorbereitungszeit der Abenteuer dank Vorlesetexte ebenfalls gering. Für mich fast am wichtigsten: hohe Taktzahl für alle Spieler*innen, was weirde Action in 3-4h pro Spielsitzung angeht.

Und noch nachgeschoben: danke für den guten Content! ;-)

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Hallo Michael, hallo Thomas,
seit einiger Zeit bin ich wieder dabei euch regelmäßig zu lauschen... die Folge weiß zu gefallen, allerdings muss ich ein wenig mäkeln. Warum? Na, wenn es schon um Einseiter geht, hätte ich ein doch gehofft das ihr auch über den Winter One Page Contest sprecht. Schließlich ist der Wettbewerb seit 9 Jahren ein fester Bestandteil des Rollenspielwinters. Ausserdem, mit mehr als 250 Einseitern sollte da für jedenjeder Rollenspieler*in was dfabei sein. Die Downloads finden sich hier: https://archive.org/details/@wuerfelheld

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Schöne Folge mal wieder!

Kleine Anmerkung und vielleicht für manche Hörer interessant: Ich habe vor zwei Jahren zu genau dem Thema mal einen Essay in den Handbüchern des Drachen geschrieben. Ich gehe da auch noch ein bisschen weiter systematisch auf Strukturen usw. darin ein. Ich weiß gar nicht mehr, wer da mein betreuender Redakteur war, Thomas...

Ansonsten habt ihr viele grundlegende Punkte und Erfahrungen genannt, die ich auch gemacht und in dem Text verarbeitet habe. Vielleicht erwähnenswert, weil es bei euch gefehlt hat, wären neben den für One Shots geeigneten "normalen" Rollenspielen (Savage Worlds, Cthulhu und was ihr alles als GoTos genannt hattet) noch die vielen kleinen Erzählsysteme, die genau auf One Shots ausgerichtet sind, so etwas wie Ten Candles, Kagematsu, Dread usw. Diese Systeme bieten oft schöne Mechanismen, die die Dramatik und das Timing eines One Shots gut umsetzen - damit halt keine drei Sitzungen oder eine Kampagne draus werden

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Wie lustig!

Genau da bin ich gestern drüber gestolbert und dacht mir, ach schau her den kennste doch^^
Die von dir genannten Systeme sind perfekt für einen OneShot haben wir ja auch immer hin bekommen die an einem Abend zu Spielen sie sind aber auch extrem Regelarm.

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Unknown Armies "Oneshots" hies auf Deutsch "Schnellschüsse", nicht "Einzelschüsse".

So, nachdem mein UA-Fanherz blutenderweise sich jetzt beruhigt hat höre ich mir noch den Rest an. (War das jetzt der Versuch herauszufinden, ob bekennende Fans dieses obskuren Rollenspiels immer noch zuhören? XD )

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Moin Orakel,

my bad. Wobei ich zumindest für mildernde Umstände anführen würde, dass es halt auch vierzehn Jahre her ist, dass das auf Deutsch erschienen ist. Ich bin ja froh, wenn ich bei aktuellen Büchern die Titel nicht zu sehr verdrehe …
(Auch wenn die damalige, deutsche Ausgabe von UA definitiv zu den spannenderen deutschsprachigen VÖs ihrer Zeit gehört hat, gar keine Frage.)

Viele Grüße,
Thomas

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