DORPCast 167: Mehr Charakter für Nichtspieler-Figuren

Hallo zusammen!

Sie sind einer Eckpfeiler der meisten Rollenspiel-Sitzungen, und stehen oftmals dennoch nicht im Fokus: Nichtspielercharaktere. Michael und Thomas gehen in dieser Folge der Frage nach, wie man NSC am Spieltisch interessanter ausgestalten und Begegnungen mit ihnen zu einer individuellen Erfahrung machen kann.



Davor gibt es wie immer die gewohnten Themen vor dem Thema, mit Feedback, Crowdfunding und Medienschau, sowie natürlich Timecodes, weiterführende Infos und Links unten in den Shownotes.

Viele Grüße,
eure DORP


Episode 167: Mehr Charakter für Nichtspieler-Figuren

0:00:29 Intro
0:00:58 Feedback-Schleife
0:02:13 Crowdfundings: Tsukuyumi – After the Moonfall
0:06:32 Medienschau: Uncharted 4
0:12:18 Medienschau: Weis/Hickman – Das Reich der Zwerge
0:18:13 Medienschau: Deadpool 2
0:22:29 Medienschau: Ducktales, Staffel 1
0:27:59 Zum Thema!
0:29:17 Marotten, Dialekte, Manierismen
0:33:26 Mit Akzenten Akzente setzen
0:36:32 Silhouetten
0:37:32 Klischees und Stereotype
0:40:19 Direkte und indirekte Rede
0:41:26 Von Klischees und Sensitivity
0:42:26 Namen!
0:47:23 Nicht jeder NSC muss eine detaillierte Figur sein
0:50:18 Individualisierende Regel-Elemente
0:53:41 Social Combat
0:54:54 Sermon 3.5
0:55:41 Ganz vergessen! Eine Neuauflage von Geister, Gauner und Halunken!
0:56:21 Adieu!

Aus der Medienschau
Deadpool 2
Ducktales, Staffel 1 (Trailer | Disney+)
Uncharted 4: A Thief's End
Weis, Margaret; Hickman, Tracy: Das Reich der Zwerge (Die Verlorenen Chroniken der Drachenlanze I)

//Hinweis: Amazon-Links sind Teil des Affiliate-Programms und ein Anteil des Verkaufspreises kommt der DORP zugute.

Den beiläufig erwähnten (inoffiziellen) Uncharted-Kurzfilm mit Nathan Fillion …
findet ihr hier

Crowdfundings
Tsukuyumi – After the Moonfall (via King Raccoon Games)

Die 1W6 Freunde
Die neue Version von Geister, Gauner und Halunken findet ihr hier

Kommentare (4)

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Die guten alten Kender....

Wenn ich nicht in den 90er und 2000ern als Haputfigur einen Priester der einen Paladinorden begleitet gespielt hätte....

"SOS Kenderdorf

Spenden Sie hier für die Verbesserung der INfrastruktur von Kenderdörfern. Jede Woche wechselnde Attraktionen. So viel exotisches Essen wie in die kleinen Racker reinpasst! Alles damit Sie da bleiben, wo Sie herkommen.
Sie werter Spender haben die Alternative. Heute hier Spenden oder nächste Woche wieder keine Ruhe, weil einer der kleinen Racker ihnen total auf den nervt geht, aber zu lieb ist, als das sSie ihn wirklich umhauen könnten."

Wir wären mit den Taschen voller Münzen von Cons gekommen!

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"Mein Gott möchte ich den Kender ertränken."

Podcast Höhepunkt. Damit ist fast alles gesagt.
Außer das man als effizienter Arbeiter noch Fischmalks und Schelme gleich mit ertränken kann.

Spart man sich Zeit, zwei Säcke und zwei Gänge zum Fluss.....;-)

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Bei dem Thema war ich fast verlockt, einfach „Spieler machen Leute“ und meine SL-Schirm-Einleger zu verlinken und es dabei zu belassen. Aber das kommt mir dann doch zu billig vor.

Was soziale Konflikte angeht, war ich früher auch ein Skeptiker solcher Regeln. Ich möchte hier aber meine Epiphanie mit euch teilen: Die sind (für mich persönlich) einfach nicht für die gleiche Banalitätsstufe geeignet wie körperliche Kampfsysteme. Nur bei einem wichtigen Konflikt lohnt es sich, die Regeln anzuwerfen. Das kann dann aber sehr spannend sein.
Ich hatte letztens bei einem Harry-Potter-Abenteuer (natürlich ein Jugenddetektivabenteuer) eine Szene, in der ein SC den Drahtzieher konfrontierte, warum der seine Diebstähle durchführte. Er tat das, um an die Heiligtümer des Todes zu kommen, weil er den Tod besiegen wollte.
Es kam also zu einer Diskussion darüber, ob Menschen unsterblich sein sollten. Und alle Fate-Register wurden gezückt. Der NSC nutze die Aspekte des SC, denn das Mädchen hatte ihre Eltern verloren. Sie erschuf Vorteile, weil sie viel jünger war und seine fürsorgliche Ader ausbeuten konnte. Am Ende gewann der NSC, indem der SC aufgab. Dann bekommt man bei Fate das Erzählrecht, hat dafür aber auch verloren. Der Spieler schilderte also, wie sein SC wegläuft und tränenüberströmt zu ihren Freunden eilt. Großartige Szene mit jeder Menge Drama.

Als Ehemann einer Polin, der auch ein paar Jahre in Warschau lebte, kann ich übrigens einen guten polnischen Akzent rüberbringen. Ich habe immer meine Schmerzen damit, weil ich selten davon ausgehe, die Figuren sprächen innerhalb der Spielwelt Deutsch.
Wobei ich es schon irgendwie toll fände, wenn sich die deutsche RSP-Szene kollektiv darauf einigen könnte, Zwerge sprächen mit schweizerischem Akzent.

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Gerade beim Thema Stereotype und Individualisierung: Klischees können auch wunderbar genutzt werden um Erwartungen an den Nsc zu durchbrechen.
Manchmal ist sie aufzulösen sogar die einzige Art wie bestimmte Klischees genutzt werden sollten, wenn überhaupt. Genauso wie bei Akzenten, kommts drauf an welche und was für Klischees genutzt werden - rassistischen oder sexistischen Bullshit reproduzieren muss nicht sein.

Riesenfundus an allen möglichen Stereotypen: tvtropes

Anderes Mittel um Nscs schnell zu kommunizieren: Bilder.

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