DORPCast 144: Oh schaurig ist's, zum Spiel zu gehen

Hallo zusammen!

Aus der Kategorie „Wir können selbst nicht glauben, dass das hier noch nie Thema war“ reden Michael und Thomas dieses Mal über eine zweifelsohne sehr beliebtes Genre: Horror. Aber so beliebt Horror auch ist, eigentlich sich das eigentlich wirklich fürs Rollenspiel, und was ist dabei zu beachten? Die beiden spüren dem nach.



Davor gibt es nur einen kompakten Teil Themen vor dem Thema, natürlich die gewohnte Medienschau, und ergänzt wird es wie gewohnt durch Timecodes, weiterführende Links und Informationen unten in den Shownotes.

Viele Grüße,
eure DORP

Episode 144: Oh schaurig ist's, zum Spiel zu gehen

0:00:46  Intro
0:01:31  Feedback
0:03.36  Crowdfundings
0:04:37  DORP-News
0:05:39  Medienschau
0:29:07  Mini-Exkurs Filme in 4K
0:30:19  Zum Thema … mehr oder weniger
0:32:11  Zum Thema, jetzt aber echt!
0:33.59  Spielergrusel vs. Charaktergrusel
0:37:12  Verunsicherung und Bedrohung
0:40:54  Sind die Probleme lösbar?
0:42:19  Wenn die Mechanik im Wege steht
0:45:43  Horror-Subgenres im Rollenspiel
0:51:25  Splatter & Gore
0:53:42  Spukhäuser
0:54:38  Du Opfer!
0:56:41  Horror hat ein Ende
0:58:18  Horror vs. Grusel
1:00:10  Zombies
1:01:52  Gute Horrorrollenspiele?
1:02:54  Horror boomt ja gerade
1:03:56  Epilog
1:04:04  Sermon 3.0
1:04:54  Adieu!

In eigener Sache
Unser zweiter Getshirts-Spot
Der DORPShop bei Getshirts

Aus der Medienschau
Birdbox
Bunn, Cullen: The Empty Man
Bunn, Cullen: The Unsound
Godzilla – King of the Monsters
Natural Born Killers
Weinberg, Robert: Masquerade of the Red Death – Bloodwar (das ist der erste Teil der Trilogie – gebraucht bei Amazon, digital bei DriveThru)

//Hinweis: Amazon-Links sind Teil des Affiliate-Programms und ein Anteil des Verkaufspreises kommt der DORP zugute.

Crowdfundings
Äventyr (via Ulisses)

Und wir erwähnen noch …
Hamlet's Hit Points

Kommentare (12)

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Hallo,

ich muss gestehen, dass ich erst seit kurzem den Dorpcast höre und möchte mich für euren Einsatz und die unterhaltsamen Wege zur Arbeit, die ihr mit beschert, bedanken. Ich hätte möchte nur einen kleinen technischen Kommentar anbringen. Ich weiß nicht, ob ihr einen Deesser verwendet, aber jedesmal wenn ihr ein Wort mit -isch am Ende oder mittendrin verwendet, klingt das wie -ich. Leider irritiert mich das total und wenn man es einmal gehört hat, kann man es nicht mehr enthören. Das ist mir bei mehreren Folgen aufgefallen. Sollte das allerdings einen Art von Dialekt sein, die mir nicht geläufig ist, dann nehme ich alles zurück und werde mich daran gewöhnen.
Herzliche Grüße und Dank aus Wien, Christian

Christian
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Dat is dat Rheinische -isch, würd isch denken ....

Die beiden kömmen aus der Ecke Aachen und haben mal über die drei Arten es Rheinländersgesprochen, die sich im Wort "Segelflugzeug" wiederfinden ....

Beppo
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Drei Arten des "S" ...

ich sollte den Text lesen, vor dem verschicken...

Beppo
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Es sind die drei rheinländischen Gs: Sejelfluchzeusch

Ralf
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Hallo,

mich würde als backer von Cthulhu wars die Sicht von euch beiden als ev teilweise Betroffene (?) des Übersetzungszwischenfall interessieren. Hat mich gewundert, dass es im Thema vor dem Thema so gar kein Thema war .... :)

Unabhängig davon fand ich die Folge wie immer unterhaltsam!

Sumu
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Schöne Folge!
Ein ähnliches Spiel wie der von euch zusammengesponnene Slasher-Funnel existiert tatsächlich: The Final Girl von Bret Gillan.
Es ist ein SL-loses Spiel, bei dem ein Pool von Charakteren allen Spieler*innen zur Verfügung steht. In jeder Szene (bis auf die ersten drei, die zur Einführung der Charaktere dienen) stirbt mindestens eine Person bis es am Ende zur Konfrontation zwischen dem Final Girl/Boy/Dog oder sonstigem und dem Killer kommt.

Enden sind meiner Meinung z.B. auch gut mit Don't Rest Your Head machbar, wenn man es als One-Shot spielt und gehörig an der Eskalationsschraube dreht.

David
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Also ich persönlich sehe das Thema Zombies nicht als ausgelutscht an, man muss es halt nur aus anderer Sicht sehen. Horror ist es nicht mehr wirklich würde es eher als Gesellschaftskritik ansehen. Fear the living ?

Bigbaer
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Mein bestes Horror Erlebnis hatte ich bisher mit einen Runde Dread als Spielleiter. Das ganze war für mich nur eine Experiment auf einem Con, aber es war unglaublich. Alle Spieler/in saß zum Schluss mit Schweiß auf der Stirn und zitternden Hände da. Ich muss feststellen das mich der Mechanismus von Dread extrem überzeugt hat. Ansonsten spielen ich zur Zeit Cthulhu in den 1920er und habe da das Problem was kann sich meine Figur erschließen und was weis ich nur als Spieler. Mal sehen ob sich das noch ändert wenn wir länger dabei sind.

Und als letzter Punkte bei der Serie Chilling Adventures of Sabrina funktioniert das Konzept Superheldin und Horror sehr gut.

Was die Folge angeht, ich fand leider auch das um das Thema herum gesprochen wurde, unterhalten hat mich da ganze trotzdem, danke dafür.

LG
Clagor

Clagor
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Ich sehe, ich muss die Kommentare unter euren Folgen besser im Auge behalten. Danke für die Reaktion, sonst hätte ich den Kommentar der letzten Folge, in dem ich erwähnt wurde, gar nicht mitbekommen. Trage ich gleich eine Antwort zu nach.

Das Thema Horror ist immer ein schwieriges. Cthulhu mit den richtigen Leuten und der richtigen Atmosphäre kann ziemlich packen. Alle Con-Abenteuer Cthulhu, in denen ich je war, glitten immer in die Komik ab.

Was für mich gar nicht funktioniert, ist kosmizistischer Horror mit Gummipunkten. Es kommt bei mir keine Hoffnungslosigkeit gegenüber dem gnadenlosen Universum auf, wenn ich mir vom Universum per Gummipunkt was wünschen darf. Deshalb verstehe ich nicht, warum jemand ToC spielt. Aber Thomas sieht das offenbar anders.

Die unterschiedlichen Typen von Grusel sind eine wichtige Thematik, um die ihr euch da gekümmert habt. Obwohl ich sonst die offiziellen Cthulhu-Abenteuer sehr schätze, leite ich für Einsteiger immer ein eigenes Abenteuer, das extra darauf ausgelegt ist, Schreckhorror, Grusel vor dem Unbekannten, Ekelhorror und persönlichen Horror auftreten zu lassen.

Lichtbringer
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Ach ja, eine Sache davon unabhängig noch: Ich habt recht, dass es Schwierig ist Fantasy und Horror in Einklang zu bringen. (Was wahrscheinlich auch einer der Gründe ist, warum wir heutzutage so eine starke Subgenre-Trennung in dem Bereich normalerweise haben. Tortzdem hat die Fantasy mit der "Dark Fantasy" ja sogar eine Spielart gefunden, Horror-Elemente auf einer gewissen Basis zu verarbeiten. Das heißt zwar nicht, dass die Offenbahrung, wie die dunkle Brut in Dragon Age: Origins sich am Ende fortpflanzt wirklich einen emotionalen Effekt auf den Spieler hat (was übrigens auch am Ende der Grund ist, warum ich selbst Horror am Spieltisch für unmöglich halte) allerdings beunruhigt einen der Gedanke auf der Ebene, auf der man über die eigene Spielfigur nachdenkt, dann doch.

Orakel
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Oh Gott...

Ich habe die Folge jetzt zweimal Gehört und frage mich immer noch, ob das jetzt der Zwangsweise irgendwann mal auftreten müssende Totalausfall ist. (Und da muss man ganz klar Sagen, dass Michaels Frage ganz am Ende sogar erklärt, warum ich dieses Gefühl habe. Also die Frage nach dem Unterschied zwischen Horror und Grusel.)

Aus meiner Perspektive jetzt einfach nur grob zusammengefasst: Ich habe das Gefühl, dass bei euch irgendwo ein Whiteboard mit Brainstorming-Ideen rumstand, die alle irgendwas mit dem Thema Horror und Rollenspiel zu tun hatten, und die ihr dann einfach einer Willkürlichen Liste folgend abgehakt habt. (Und dabei seid ihr immer ums Thema so dermaßen herumgeeiert, dass dabei gefühlt kein roter Faden entstand.) Und ja: Wie zumindest Thomas sich denken kann, weiß ich, dass ihr beide bei diesen Aufnahmen Kilometer weit voneinander entfernt seid.

Ich glaub ich muss mich nochmal mit Carrolls "A Philosophy of Horror" einen Nachmittag hinsetzen und meinem Entsetzen über diese Folge in einem Blogartikel einen geordneten Ausdruck verleien.

Orakel
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Sehr schönes Thema! Ich hab selbst jahrelang das Thema Horror maximalweit umschifft, kannte aber auch nur cthuloiden Ausläufer aus eigener Erfahrung. Mal abgesehen von Kuro (japanischer Cyberpunk Horror).

Nachdem sich unsere regulärer Gruppe gerade neu ausrichten will, habe ich mal Tales from the Loop und das neue Alien RPG von Fria Ligan angeboten. Beides jeweils als Few-Shots von drei Sitzungen.

Das Ziel war auch die Spieler mal aus der effektiv-optimierten Crunchecke zu holen. Und das hat besser funktioniert als ich dachte, jetzt aber auch einfach voraus, dass die Spieler sich unwissend geben: Sich trennen, offensichtliches übersehen und mal blind in der Gefahr stochern.

Sowohl Grusel als auch Body-Horror werde ich nun sicher öfter ins Programm nehmen. Beide Spiele basieren aber auch auf einem Regelsystem, dass funktioniert und und den Ablauf, die Vorstellung nicht stört, sondern wirklich fördern.

Bei TftL (Mummy from the Mist) waren die Spieler glaube fast enttäuscht, dass die Auflösung mystery-wissenschaftlich erklärbar war.
Bei Alien (übermorgen dritten Sitzung) gab es schon Tote, aber auch sonst wird niemand langfristig überleben.... (devil). Diese letzte Erkenntnis, wird vermutlich einfach das Grauen des Wissenden sein.

Tim
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