DORPCast 143: Drama, baby!

Hallo zusammen!

Nachdem weiß Gott genug über Cons geredet wurde, schnappen sich Michael und Thomas heute mal wieder ein eher theoretisches Thema und sprechen über Drama. Was genau ist dieses Drama, macht es Runden wirklich besser – und kann es zu viel davon geben?



Darüber hinaus gibt es ein paar knappe Themen vor dem Thema, sowie die üblichen Timecodes, Infos und weiterführenden Links unten in den Shownotes.

Viele Grüße,
eure DORP

Episode 143: Drama, Baby!

0:00:29  Intro
0:01:19  (Kein) Feedback
0:01:40  Crowdfundings
0:04:01  DORPige Neuigkeiten
0:05:51  Medienschau
0:30:28  Zum Thema
0:32.14  Okay … was war die Frage?
0:34:43  Plot, Handlung und Gedöns
0:37:08  Und wie macht man das?
0:40:19  Mehr Details bedeutet nicht automatisch mehr Drama
0:41:46  Tavenenspiel
0:47:54  Bedeutet Drama Zwang?
0:50:07  Wann ist es genug Drama?
0:53:13  (Kein) Epilog
0:53:20  Sermon 3.0
0:54.04  Adieu!

Aus der Medienschau
Late Shift
Little Monsters (Trailer | noch keine Möglichkeit zur Vorbestellung)
The Boys
Videodrome

//Hinweis: Amazon-Links sind Teil des Affiliate-Programms und ein Anteil des Verkaufspreises kommt der DORP zugute.

Erwähnte Crowdfundings
Dungeon Crawl Classics (via System Matters)
Sandy Petersen's Cthulhu Mythos für Das Schwarze Auge (via Ulisses)

Außerdem erwähnten wir …
Thomas' Artikel zum Patreon-Geld (auf Patreon; ohne Account lesbar)

Kommentare (6)

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Wir waren in der Sneak Vielen vielen Dank für diese großartige Idee mit dem Film. Wir haben ihn in die Must-Watch-Liste. Großartig wie eine gute Warhammer (40k)Runde!

Zum Drama: Die Definition ist großartig. und hilft uns auch nicht weiter.
Was ihr meines Ermessens nach noch beschreiben könntet: "Ich mach gern forderndes Spiel." oder was mahct man wenn jemand tragödien spielen will? Da shab ich bisher 2 mal erlebt dasss Spieler oder Meister so dramatisch aufgetreten sind, dass sie in kürzester Zeit den Strudel nach unten geöffnet haben. Einmal war eine Spielerin die Fürstin in einem WoD-Vampire Szenarios - und hat einme Rede gehalten die gut zu Trump oder zur AfD gepasst hätte: Rücksichtslosigkeit, Aggressivität, Egoismus, Selbstbehauptung, das ICH über alles.
Gut nicht jeder kann Koleaturen singen wie die Königin der Nacht. Hat sich halt übershcätzt und wollte das nicht. Aber der Ton, das Drama einer Tragödie ist damit gesetzt worden. Wie würdet ihr da wieder herauskommen? oder die Situation anders gestalten?

Doc
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Ich bin etwas verwirrt. ^^'

Ihr habt eine interessanter Interpretation von Drama. Ich selbst sah bisher Drama-Spiel als Kontrast zum Story-Spiel. So ähnlich hat es Lichtbringer beschrieben:
"Lichtbringer unterscheidet bei Drama-Fate zwischen prozeduralen Szenen und dramatischen Szenen. Während prozedurale Szenen den Prozess, den Plot nach vorne bringen – die Falle wird entschärft, ein Indiz gefunden, ein Gegner überwunden – fokussieren dramatische Szenen das Charakterspiel, die Konflikte zwischen den Charakteren."
Quelle: https://pnpnews.de/drama-fate-mehr-charakterspiel-in-fate/

Mein Ideal ist ein Wechsel zwischen beidem. Reines Dramaspiel ist für mich z.B. Fiasko und trägt nicht sehr lange. Reines Storyspiel bleibt (mir) kaum im Gedächtnis. :)

Aber gehen wir zu eurer Definition: Drama sind Handlungen, an denen die Charaktere ein persönliche Interesse haben? Habe ich das richtig verstanden? Oder muss da doch ein Konflikt drin sein? Und wie führen viele Handlungsstränge zu mehr Drama?

Faras Damion
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Ich danke für die Erwähnung. Thomas geht in der nächsten Folge darauf ein, ich wollte auch selbst noch mal was dazu sagen.

1) Wie ich in meinem Artikel auch anmerke, ist die Idee nicht von mir, sondern von Robin D. Laws. Ich bringe sie nur ins Deutsche und forme sie weiter aus. In „Kaufabenteuer verfeinern“ gehe ich auf das ganze Modell auch noch mal im Kontext von Kaufabenteuern ein.

2) Drama so zu definieren, scheint mir daher zu kommen, dass dieses zwischenmenschliche Drama die typische Handlungsform im Theater ist. Prozedurale Takte sind im Theater einfach schwierig so umzusetzen, dass sie irgendwen interessieren. Da fehlt es einfach an Spezialeffekten. Spannung kommt bei Shakespeare nicht durch Drachen, Explosionen oder tiefe Abgründe auf, sondern durch interpersonelles Zeug. (Dazu hielt ich auf dem Nordcon mal einen Vortrag dazu, was Rollenspiel vom Theater lernen kann.)
Deshalb sehe ich die beiden Ansätze als nahe beieinander. Theoretisch sollten sie das nicht sein, aber in der Praxis ergibt es sich eben doch so.

Lichtbringer
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Meine Frau und ich würden uns über eine Episode freuen, in der ihr nur mit alt-griechischen Literaturbegriffen um euch werft.

Honak
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Amalgam-Charaktere: Ja, das ist wirklich Schade. Vor allen Dingen, weil Amalgam-Comics ja anscheinend zumindest bei Marvel irgendwann mal einen derartigen Eindruck hinterlassen hatten, dass sie das Konzept Verlagsintern nochmal auf dei eigenen Superhelden angewendet hatten. Amalgam-Charaktere im Rollenspiel hätten also wirklich was. XD

Late Shift & Interaktiver Movie: Ein Kickstarter Projekt war das nicht oder? Ich meine: Einen gewissen Trash-Faktor scheinen diese Spiele ja zu haben und in diesem Ramen scheinen sich ein paar sehr eigensinnige Fans versammelt zu haben. Zumindest ist mir der ganze Quatsch zum ersten Mal im Zusammenhang mit "Nighttrap" und dessen "Aniversary Edition" aufgefallen.

Little Monsters: Welcher Film wird nicht im deutschen Feueton zerfetzt, den viele Leute als Sehenswert erachten?

Sandwitch-Beispiel: Ähm.. okay, zugegeben. Eigentlich ist das Ziel des Spieles etwas anders gestrickt. Aber das Sandwitch-Beispiel mit der Ehefrau und dem Kollesterien (und den darauf aufbauenden Aktionen) wäre fast schon etwas für Fiasko.

Insgesamt eine interessante Folge, allerdings habe ich nichts wirklich neues in der Hinsicht für mich herausziehen können. Einfach nur ein haufen Gedanken, die ich mir zwischendrin auch einmal gemacht hatte. (Aber das ist halt jetzt nur meine persönliche Position.)

Orakel
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Um das Sandwich-Drama ließe sich doch sicher ein überspitzter One-Shot bauen...

Ulrich
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