DORPCast 133: Lasst uns doch mal über den Buchhandel reden

Hallo zusammen!

Unser Fokus hier liegt natürlich immer vor allem auf dem Rollenspielmarkt, aber da Rollenspiele im weiteren Sinne ja auch [irgendwas mit Büchern] ist, lohnt es sich durchaus mal, einen Blick auf den großen Bruder – den Buchmarkt – zu werfen. Da es dort gerade mit der Insolvenz des Barsortiments KNV relativ bebt, Michael und Thomas aber nicht die Fachleute sind was das angeht, haben sie sich diesmal Unterstützung geholt! Katharina Fischer sitzt auch unter anderem mit Thomas in verschiedenen Rollenspielrunden, aber sie ist vor allem gelernte Buchhändlerin – und bringt damit ungewohnte Sachkompetenz in die heutige Folge.



Wie immer gibt es weiterführende Links und ergänzende Hinweise, ebenso wie die Timecodes zur Episode, unten in den Shownotes.

Viele Grüße,
eure DORP
Lasst uns doch mal über den Buchhandel reden

0:00:29  Intro
0:01:25  Wer ist Kathi?
0:03:34  Feedback
0:04:10  Crowdfundings
0:07:32  HeidelBÄR Games
0:08:29  Medienschau
0:23:19  Zum Thema
0:23:38  Okay, aber was macht eine Buchhändlerin?
0:24:54  Wie wird man das?
0:27:52  Über das Phantastik-Segment
0:31:04  Über eBooks
0:34:23  Die Zukunft des gedruckten Buches
0:35:46  Von Paperbacks und Taschenbüchern
0:36:47  Das Barsortiment
0:44:07  Über die Buchpreisbindung
0:46:35  Bestseller und ihre Listen
0:47:35  Das unvermeidliche Thema: Amazon
0:49:28  Was können lokale Läden bieten?
0:53:21  Wandel der Zeit
0:55:45  Social Media im Buchhandel
0:56:57  Crowdfundings in der Belletristik?
0:58:56  Selfpublishing im stationären Buchhandel
1:00:23  Epilog: Drei abschließende Fragen
1:03:53  Wo kann man dich finden?
1:04:15  Sermon Spezial
1:05:36  Adieu

// Hinweis: Da wir es ob des Themas der Folge und des Verlaufs des Gesprächs irgendwie schamlos gefunden hätten, hier nun Amazon-Links zu präsentieren, machen wir für diesen DORPCast eine Ausnahme und verlinken hinsichtlich aller genannten Bücher stattdessen auf den Online-Shop der Bücherstube am Rathaus, in der Kathi arbeitet.

Kathis Laden
Bücherstube am Rathaus (Homepage | Facebook)

Aus der Medienschau
Alita: Battle Angel (Trailer | Was wir noch nie hatten: Es gibt noch keine Möglichkeit vorzubestellen)
Lanchester, John: Die Mauer

Erwähnte Videos
Thomas' Video-Reihe Easy Props, Staffel 2, Folge 1: Geheimtinte
Das erwähnte Walulis-Video zur Skater-Marke: Supreme: Der absurde Hype um Mode im Internet

Crowdfundings
The Legend of Vox Machina Animated Special (via Critical Role)
Die verbotenen Lande (via Uhrwerk)
Abenteuer gestalten (via System Matters)

Thema vor dem Thema
HeidelBÄR Games

KNV-Insolvenz
Dazu kann man eine Menge Artikel online finden, wenn man nur danach googelt. Ein geeigneter Startpunkt ist beispielsweise diese Meldung hier.
Zum aktuellen Ist-Zustand liest man beispielsweise hier mehr.

Belletristik-Bücher durch Crowdfundings
Flucht in ein sicheres Leben (inkl. Thomas' Kurzgeschichte „Vater, sie trommeln wieder“)
Eis & Dampf

Außerdem fiel Kathi später das hier noch ein, was thematisch auch relevant ist: Dörlemann braucht 60.000 Franken

Kommentare (18)

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Leider bin ich erst dieser Tage dazu gekommen dieser Folge zu lauschen und daher nun auch erst mein Feedback. Auch wenn es nicht so spektakulär viel Neues (für mich) darin gab, hat sie mir dennoch äußerst gut gefallen.

Gelernt habe ich also nun, dass man besser nicht (Rollenspiel-)Autor, Lektor, Layouter, Verleger, Buchhändler, ... wird. Was zur Hölle soll man denn dann machen? Bleibe ich halt einfach Leser ;-)

Viel Erfolg noch auf der weiteren Quest. Irgendwo muss das viele Geld, das wir für die Bücher ausgeben ja schließlich bleiben und ihr werdet das schon noch finden!

Michael Jaegers
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Danke für das hochinteressante Interview!

Ein bisschen schade finde ich, dass ihr (Rollenspiel-)pdfs (fixes Layout) und dynamisch umbrechende Ebooks (epub,...) in einen Topf werft.

Ersteres empfinde ich als Notlösung wenn das Buch nicht mehr verfügbar ist, zu umständlich zu transportieren oder nicht interessant genug um gleich das gedruckte zu kaufen.
Man merkt aber immer, dass sie nicht für den Reader gemacht sind und sie sind entsprechend umständlich.

Bei epubs (mobi,...) sehe ich aber praktisch nur Vorteile in der Handhabung (Wenn man nicht den Buchgeruch braucht ;-) )

aikar
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Für Romane stimme ich dir in Sachen epubs zu, die lese ich auch fast nur noch in dem Format.
Rollenspielbücher sind in der Regel so aufwändig gelayoutet, dass ein dynamisches Layout unmöglich ist.

Michael Mingers
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Andreas Melhorn: Hey! Und aus den Unknown Armies Kreisen kennt man den guten Amel. Das ist ja wohl um einiges wichtiger hier zu erwähnen! (Zumal er als einer der wenigen originär deutschen Autoren für Vortex einen nicht gerade unwichtigen Beitrag zu "Postmoderne Magie" geleistet hat.)

EA kauft und macht dicht: Irgendwie musste ich gerade an die Geschichte von Black Isle Studios denken, aus denen ja am Ende Obsidian Entertainment hervorgegangen ist. (Wobei: Nach dem Aufkauf von Microsoft bin ich jetzt echt gespannt wie lange es dauert, bis da wieder ein neues, dunkelschwarz eingefärbtes SPielestudio entsteht.) Aber die Verbidnung und Geschichte mit Interplay war dann wohl doch ein wenig anders. (Seltsame Assoziationen, die ihr da mit einer Erwähnung von den Heidelbären bei einem auslösen könnt.)

Alita. Battle Angel: Ich hatte ja Thomas schon auf Twitter ein Foto mit der entsprechenden Seite aus dem ersten Band der Manga-Reihe gezeigt, was die Szene mit dem Kopffund angeht. (Mit Battle Angel Alita verbinde tmich persönlich eh eine ganz eigene Geschichte: Seit 2002 ist die Reihe eigentlich immer in meienr persönlichen Top 3 der Manga-Reihen gewesen. Und zum anderen war das meine erste bewusst als Manga gelesene Serie in dem Bereich. Hier irgendwo fliegt zwar auch noch ein farbiger, gespiegelter Band von Akira aus mitte der 90er rum, aber den hatte ich damals unter einem anderen Wissenshintergrund einfach nur als "Comic" rezipiert.)
Was ihr aufgrund der unkenntnis der Materie nicht wissen könnt: Im Kern fast der FIlm in einer sehr eigenen Interpretation die ersten 3 Bände der "ursprünglichen", neunbändigen veröffentlichung (auch wenn das auch schon der zweite Anlauf war, den Carlsen mit Alita gemacht hatte.) Von daher wird die Geschichte insgesamt anders erzählt als in der Vorlage und sehr vile Figuren finden sich in einer mehr oder weniger drastisch veränderten Beziehungskonstellation zueinander wieder. (Idos Ex-Frau ist sogar eine gänzliche Erfindung des Filmes.) Ebenso sind ein paar Motivationen der einzelnen Figuren andere.
Und ganz wichtig: Motorball macht auch im Maga keinen Sinn. Dafür ist das ganze ein klein wenig blutiger in der Darstellung, weil zwischendurch ein Cyborg-Körper dermaßen auseinandergenommen wird, dass das Gehirn des Unglücklichen einmal Quer über das Spielfeld fliegt und an irgendeiner Balustrade zermatscht.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, ob es da nocht einen weiteren Teil geben wird, weil z.B. das große Geheimnis von Zalem in dieser Form gar nicht mehr enthüllt werden kann. Das hat die Ex-Frau von Ido durch ihr Schicksal bereits bewiesen. (Was auch wieder eine von diesen Hochgradig ikonischen Szenen aus dem Manga war.)

Robert Rodriges: Ich bin irgenwann mal über die El Mariachi-Trilogie von dem Mann gestolpert und dann bei einem Jonny Depp mit aufgeschlitzten Augen in "Irgendwann in Mexico" bei dem Busenkumpel von Tarantino ein wenig hängen geblieben. (Ich kann mich für den Namen begeistern, wenn er mal in meiner Filterbubble auftaucht, aber anders als bei Tarantino habe ich dan dann doch nicht den Drang alles nachzuholen, was es so gibt.)

PDF-Markt: Ich kann mich noch daran erinnern, wie bei den Blutschwertern rumgeblökt wurde, dass die PDFler es nicht nachvollziehen könnten, dass es noch analoge Buchmenschen gibt. XD

Taschenbuch? Paperback? Ist das so eine Unterscheidung wie sie angeblich in den Staaten existiert, wo es ein Format für Supermärkte gibt und eines für den Buchhandel? (So zumindest die Ausführungen eines Bekannten von mir.)

KNV: Interessant. Ich wusste zwa,r dass es in dem Bereich diese Barsortimentler gibt. (Was man halt eben hier und da so aufschnappen kann.) Aber Namen waren mir bis dahin nicht bekannt. (Und aufgrund einer zusätzlichen Entdeckung: Was? Thalia hat die Mayersche geschluckt? Zum Teufel mit ihnen!)

niedergrannte Bibliothek: Das klingt fast nach einem aufhänger für einen Cthulhu-Plott. ^^

Ich muss hier mal eben kurz für den Abschluss noch erwähnen, dass ich hier in der Stadt nur noch eine Thalia-Filiale rumstehen habe und gegen den Konzern eine gewisse, irationale Ablehnung hege. Das hat was mit dem Aufkauf der moerser Traditionsbuchhandlung "Spaethe: Haus der Bücher" durch Thalia zu tun und der anschließenden weiteren Entwicklung des entsprechenden Standtortes. (Der Standort wurde dichtgemacht.) Wir hatten hier kurzfristig noch eine andere Buchhandlung tatsäch gehabt, die ich zuerst mit wirren Input auffüttern wollte, um sie dann mittelfristig zu einer halbwegs kompetenten Beratungsanlaufstelle für mich zu machen (Der Roman im Ikea-Katalog-Format hatte auf jeden Fall damals für Aufsehen beim Personal gesorgt.) Leider haben die dann dicht gemacht. :(
Jedenfalls kann ich mich nur sehr schwer überwinden ausgerechnet Thalia Geld zu überlassen.

Ansonsten eine echt interessante Folge mal wieder. Danke für diesen Input.

Orakel
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Hallo.

Da liegt ein winzigklienes Missverständnis vor, was aber an meiner eigenen, unklaren Asuführung liegt: Ich selbst wohne schon seid ein paar Jahren nicht mehr in Moers. Von daher existierte da tatsächlich noch neben Sphaete eine andere Buchhandlung, aber dieses Wissen hilft mir so gesehen auch nicht mehr weiter. (In Moers bin ich halt nur groß geworden.) Nur halt eben diese spezielle Geschichte mit einer Buchhandlung, mit der ich irgendwie auch schon noch sehr viele, irrational-positive Erinnerungen verbinde, hat meine Sicht auf den Moster-Konzern geprägt.

Orakel
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Ich wollte ja eh noch etwas dazu schreiben, daher hacke ich hier mal kurz mit rein.

Motorball:
Die Strecke ist ein Hindernisparcours mit vielen Schikanen, engen Kurven, einem Looping, einem Höllenareal (quasi eine Brücke von der man nicht herunterfallen sollte) und einer sich windenden Röhre, um mal ein paar zu nennen. Die Teilnehmer müssen also schon sehr geschickt sein, damit sie auf der Strecke nicht verunglücken.

Das Spiel endet, wenn der Motorball den Kurs fünfmal umrundet hat. Gewonnen hat dann derjenige, der den Motorball zu diesem Zeitpunkt hält.

Die Teilnehmer dürfen den Kurs weniger oder häufiger als der Motorball umrunden. Sie dürfen nur nicht länger als 30 Sekunden auf der Strecke anhalten oder gegen die Laufrichtung fahren.
Es sind nur am Körper befestigte Waffen erlaubt, keine Schusswaffen.
Fliegen, der Einsatz von Düsen, oder Explosionswaffen sind ebenfalls untersagt.

Den Gegner anzugreifen und auseinander zunehmen ist nicht das Ziel, aber natürlich eine erlaubte Taktik.

Hab ich was vergessen?
Der Motorball selber hat einen Durchmesser von 30cm und wiegt 40kg.
Außen sitzen mehrere Kugeln, die sich willkürlich drehen, damit sich der Ball unvorhersehbar auf der Strecke bewegt.
Der Ball hat mehrere Grifflöcher in denen sich Schalter befinden, die die Rotationen stoppen. Nur so kann man den Ball sicher halten.

Ach ja, die Teilnehmer müssen auch erkennbar "Arme" und "Beine" haben.
So etwas wie ein Formel1 Wagen mit einer Vorrichtung den Motorball zu fangen und zu transportieren wäre demnach nicht erlaubt.

Als Alita im Manga einmal entgegen der Laufrichtung fährt werden auf Deutsch mögliche Strafpunkte erwähnt, in der englischen Übersetzung die ich mal gelesen habe war aber meine ich nur von einer möglichen Strafe die rede.
Es wird aber nie gesagt, wie Regelverstöße generell geahndet werden könnten.

Seht ihr? Ganz einfach.
Man muss den Kurs überleben und wenn der Motorball zum fünften Mal die Ziellinie überquert sollte man derjenige sein, der ihn dabei in der Hand hält.
Ansonsten ist fast alles erlaubt.

Thomas Bender
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Da war ich mit meinem Vergleich von Motorball zu Quidditch ja nicht mal so weit vorbei ...

Michael Mingers
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Interessante Folge. Und ich dachte, Buchhändler schwämmen im Geld. ;-)

Ich finde es übrigens gar nicht überraschend, dass Rollenspielbücher in gedruckt weiter gut gehen.

Es ist einfach eine Frage der Praxis. Romane liest man allein. Deshalb ist es leichter, sie auf der eLeser zu haben.
Rollenspielbücher nutzt man in der Gemeinschaft. Es ist leichter, sich zusammen über ein Buch zu beugen oder es mal eben rüberzureichen, wenn es ein gedrucktes Werk ist.
Außerdem liest man ein Regelwerk oder Quellenbuch höchstens einmal von Vorne bis Hinten. In einem gedruckten Buch hin und her zu blättern, geht einfach viel schneller. (Es sei denn, man sucht etwas Spezifisches in einem Buch ohne Index. Dann ist die elektronische Suche besser. Ergo: Bücher ohne Index sollten mit öffentlichem Auspeitschen geahndet werden.)

Dazu passt auch der Erfolg der Taschenbuchausgaben. Sicherlich ist der Sammelgedanke und die hübsche Rollenspielbibliothek für viele Leute (mich eingeschlossen) ein Grund. Aber wenn das der einzige Grund wäre, dann wären Taschenbuchausgaben Ladenhüter.

Lichtbringer
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Ihr Lieben ♡
Eine ganz wundervolle Folge!
Liebste Grüße an die Kollegin :)
Ich schwinge hier ganz dolle mein Buchhandel Fähnchen!

Buchpreisbindung ist ne super Sache und sichert definitiv unsere Jobs. :)

Ich würde den Beruf tatsächlich immer wieder wählen. Natürlich bin ich nicht jeden Tag der glücklichste Mensch der Welt mit diesem Beruf. Es ist oft stressig, Kunden können wirklich nervig, unhöflich und doof sein und manchmal würde man tatsächlich am liebsten nur lesen.
Ich würde jedem der Buchhändler werden will, aber definitv vorher ein Praktikum ans Herz legen. Buchhandel ist halt auch Einzelhandel. Vorallem beim großen T fühlt man sich oftmals wie der Fußabtreter der Kunden 'das sind ja nur dumme Verkäufer'. Ist das bei Inhaber geführten Läden auch so? Oder werdet ihr da mit mehr Respekt behandelt?

Es ist übrigens schön zu hören das sich vermutlich jeder in der Branche über gewisse Sachen aufregt und man anscheinend wirklich bewusster Online kauft.

Ach zum Thema Paperbacks: Ja, die sind irgendwie sinnlos. Aber Kunden sind kurioser Weise bereit 16,99 dafür zu bezahlen, während 19,99 für ein HC zu viel ist. Versteh ich nicht, ist aber so.

Und da es keine Zufälle gibt, ich hab vor ein paar Tagen ein Klassentreffen mit meinen Lieblingsmenschis vom Media Campus angeleiert. Berufsschule im Buchhandel ist so perfekt. Zumindest ich hatte am Campus eine so gute Zeit und vermiss das alles ja schon sehr
Frankfurt meine ewige Hass-Liebe xD

Ich könnt noch sooo viel schreiben und sehr viel zustimmen und alles bestätigen was gesagt wurde, bin aber auch gleich schon in Soest um zu arbeiten.

Und nochmal: eine ganz tolle Folge, mit sehr sympathischer Kathi als Gast
Danke, da freut man sich doch gleich ein Stückchen mehr, gleich arbeiten zu sein ♡

Liebste Grüße
Debbie

Debbie
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Hallo Debbie,

*buchhändlerhighfive* Vielen lieben Dank!
Zu Deiner Frage: ich würde sagen, dass wir generell respektvoll behandelt werden. Durch die Kleinheit des Ladens kennen sich Kunden und Buchhändler halt ganz gut und häufig wird daraus ein recht freundschaftliches Verhältnis. Ausnahmen gibt es, das schaut dann aber eher so aus, das der Satz fällt: "Ich bin ja ein guter/langjähriger/etc. Kunde und darum will ich/müssen Sie jetzt/erwarte ich/etc. ...". Ironischerweise sind das meistens Kunden, auf die das gar nicht zutrifft. Die anderen wissen ohnehin, dass wir ihnen jeden Wunsch von den Augen ablesen

Kathi
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Hey Leute klasse Folge,
Wollte nur kurz Sagen das ihr mit der Buchpreisbindung viel schönere Buchladen haben könnt, als zum Beispiel hier in Schottland. Selbst grosse Ketten haben hier zugemacht und jetzt hat eine Großstadt wie Glasgow nur noch sehr wenige Plätze wo am stöbern kann.

Jedes mal wenn ich wieder bei meinen Eltern am Niederrhein bin nehme ich Kind und Kegel mit in unsere Bücherstube einfach weil es so was hier nicht mehr gibt.

Viel Glück mit den Geschäft.

Lambert

Lambert Behnke
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Danke für deinen Input aus dem Ausland! Wie beziehen denn die Schotten ihre Bücher? Dann nur noch online?

Michael Mingers
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Trotz der mehrfach angesprochenen potenziellen Emotionalität des Themas empfand ich das Gespräch sehr angenehm und entspannt.

Insbesondere wenn Bücher als Geschenk gedacht sind, finde ich physische Buchrücken und Klappentexte eine große Hilfe bei der Auswahl. Häufig erscheinen mir die kleinen Notizen bzw. Empfehlungen des Händler aber als nicht ausreichend, sofern sie überhaupt vorhanden sind. Daher greife ich wie Thomas Schlüter auch schnell mal zum Smartphone, um weitere Informationen zu Wackelkandidaten zu erhalten.
Wenn ich im Vorhinein schon weiß, welche Bücher (oder alles andere mit ISBN) ich haben möchte, hat der lokale Buchhändler sogar einen großen Vorteil gegenüber einer Paketzustellung: Er ist im Gegensatz zu mir auch anwesend um das Buch entgegenzunemen und ich kann es ohne weitere Probleme abholen.

Felix Thewes
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Ich laufe auch ab und an mit geöffneter Amazon App durch den Buchladen aber der Grund ist, das ich dort die Rezensionen angucke. Kaufen würde ich das dann im Buchhandel wenn ich schonmal da bin.
Ist also kein Indiz dafür das ich nur wegen der offenen App das dann bei Amazon kaufe. ;-)

Thomas Schlüter
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Hallo Thomas,

ja, wenn ich wie erwähnt hier erlebe, wieviele Leute mit Amazon-Ausdrucken kommen, dann ist das reine Surfen auf deren Seite kein eindeutiges Indiz, dass dort auch gekauft wird, hehe. Deren Katalog ist halt auch wirklich sehr gut zu bedienen und natürlich sind die Rezensionen nicht unpraktisch.

Kathi
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Was ich jetzt noch spannend gefunden hätte zu erfahren ist, ob der Buchhändler Vor- oder Nachteile hat, wenn man nicht bei ihm im Laden sondern im Online-Shop kauft.

Oliver Schönen
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Hallo Oliver,

im Wesentlichen bestellt man in unserem Onlineshop bei einem unserer Großhändler, so wie wir das im Laden auch tun würden. Die Ware kommt mit der normalen Lieferung zu uns und wird entsprechend weiterverarbeitet. Das heißt, solange ein Kunde das Buch dann im Laden abholen kommt, entsteht uns kein Nachteil. Sobald wir das Buch verschicken, fallen für uns natürlich Portokosten an, aber das ist immer noch besser, als wenn das Buch gar nicht bei uns bestellt würde :-)

Kathi
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