DORPCast 127: Es ist eine Welt der Dunkelheit

Hallo zusammen!

Im Grunde ist der Titel gar nicht wahr – denn es sind sogar mehrere Welten der Dunkelheit. Thomas liebt sie, Michael ist da eher skeptisch, und damit waren sie das perfekte Gegengewicht zu der Savage-Worlds-Folge zuletzt. Vampire, Werwölfe, Magi und viele andere Kreaturen erwarten euch!



Und dazu gibt es ein stolzes Bündel Themen vor dem Thema, selbstredend die Medienschau und natürlich wie gewohnt Timecodes, Links und Ergänzungen unten in den Shownotes.

Viel Vergnügen,
eure DORP
Episode 127: Es ist eine Welt der Dunkelheit

0:00:29  Intro
0:01:26  Crowdfundings
0:03:46  Die SPIEL 2018
0:06:32  DORP-TV
0:07:50  Dankende Worte zum DORPatreon
0:08:40  HeinzCon & Robin
0:09:45  Neu: Der FrostCast
0:10:47  Die RPC/CCXP-Pressekonferenz
0:11:30  Bald Neues im DORPShop
0:12:23  Die Medienschau
0:27:13  Zum Thema
0:33:16  Okay, aber was ist die World of Darkness?
0:35:53  Übernatürliche Wesen nach Schema F?
0:37:24  Ist das Horror?
0:39:40  Intrigenspiel, LARP und Vampire
0:42:23  Feste Orte
0:42:58  Über das Regelwerk
0:46:06  Blutpunkte und Hunger
0:48:48  Kompatibel, mehr oder weniger – am Beispiel Magus …
0:52:11  … und am Beispiel Werwolf
0:53:04  Crossover?
0:54:16  Jäger/Hunter
0:55:02  Was das Spiel bietet
0:56:09  Chronik vs. One-Shot
0:57:52  Lore & Plot
0:58:53  Die WoD in anderen Medien
1:01:44  Epilog
1:02:35  Sermon 3.0
1:03:09  Adieu

Crowdfundings
HeXXen 1733 - Hexenjagd (via Ulisses)
Mythic Britain – das erwähnte Interview (Late Nerd Show 226)
Zenobian Zeniths Fantasy Football Team (via Exit 23 Games)
So nicht, Schurke! (via Uhrwerk)
Spherechild (via Alexander Hartung)

Außerdem erwähnt
DORP-TV
DORP-TV zur CCXP Cologne
Der DORPatreon
Der Frostcast 
Die Onyx-Pathcast-Folge 19 – Magic With A K – mit Satyros Phil Brucato

Aus der Medienschau
Das erstaunliche Leben des Walter Mitty
Norsemen, Staffel 2 (Trailer | Netflix)
Reynolds, Josh: Warhammer Age of Sigmar – Die Seelenkriege
OSS 117, Teil 1 und 2 (Doppel-BluRay)

//Hinweis: Amazon-Links sind Teil des Affiliate-Programms und ein Anteil des Verkaufspreises kommt der DORP zugute.

Und eine Klarstellung
Weil ich es in der Folge nie klar genug sage: Die „neue World of Darkness“ heißt heute „Chronicles of Darkness“, um eine deutliche Abgrenzung zur (c)WoD zu haben – aber existiert natürlich weiter und wird ebenfalls weiter supportet.

Kommentare (13)

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An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen mich etwas verspätet für die durch die Dorp verfügbaren Downloads zu bedanken.

Ich leite gerade meine dritte Kampagne in der nWoD und habe bisher in jeder Kampagne gerne auf Ideen aus euren Downloads zurück gegriffen. Am besten finde ich es in der WoD Menschen ohne übernatürliche Schablone zu spielen. Daher mag ich "Scouts of Darkness" besonders.

Magus habe ich auch lange gespielt und geleitet.

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Falls ihr Vorschläge für die nächste Medienschau benötigt dann würde ich zum Thema Reboots mal die beiden neuen Netflix Serien Chilling Adventures of Sabrina und She-Ra und die Rebellen Prinzessinnen in den Raum werfen. Mit beiden habe ich weit mehr Spaß als ich es eigentlich haben dürfte. :-)

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guckt man hier:

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Der dorpcast ging etwas zu früh raus. Scheinbar hat Paradox jetzt die Faxen dicke mit der "Edginess" oder auch besser gesagt Geschmackslosigkeiten in Vampire 5E und lässt jetzt Bücher neu drucken mit geänderten Passagen. Außerdem wird White Wolf jetzt stärker unter Aufsicht gestellt und restrukturiert.
Tja dumm gelaufen. Ist aber nicht wirklich überraschend und war wahrscheinlich auch nötig wenn es stimmt was ich so über die neue Edition höre.

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Hier gehört der Link natürlich hin wegen WhiteWolf / Paradox.

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Moin ihr zwei!

Ja, wir werden da denke ich zu Beginn des nächsten DORPCasts noch ein paar Sätze zu sagen, auch wenn generell momentan ja niemand 100% weiß, was jetzt genau angesagt ist. Denn die Ansage, dass sie nach Camarilla und Anarchs die Buchproduktion outsourcen wollen, gab es zuvor schon und man sieht es ja etwa an "Chicago by Night", das ja bereits von Onyx Path gecrowdfunded wird.
Dass das nun zusammen mit dem (allem vernehmen nach wirklich kritischen) Kapitel in dem neuen Buch zusammen in den Ventilator fliegt, ist nicht überraschend, hilft aber bei der Wahrheitsfindung ja nicht.

Mal schauen, DORPCast-Aufnahme ist Montag, kann da also ja noch was drüber nachsinnen.

Wohl ein Wort verlieren will ich zu dem Polygon-Artikel, der mich irgendwie am falschen Nerv trifft. Der liefert exakt null Mehrwert gegenüber der Pressemitteilung von White Wolf und bemüht sich zwar darum, einen Kontext zu liefern, aber macht dies doch arg einseitig.
(Die Info mit dem geplanten Outsourcen etwa erörtert der Text gar nicht, obwohl er sogar die fragliche Passage aus der Pressemitteilung zitiert.)
Kritische Worte sind sicher angebracht und ein kritisches Hinterfragen des gesamten Ablaufs definitiv auch, aber ein bisschen Nuanciertheit hätte da schon gutgetan.
(Ich bin, was diese Mechanismen angeht, aber auch seit diesem Jahr sehr viel kritischer geworden als zuvor.)

Viele Grüße,
Thomas

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Okay, erster Kommentar auf eure Ausführungen bis hierher. (Irgendwie bin ich gerade nur in der Lage immer mit einem halben Ohr zuzuhören, weil rund um mich herum nur stress ist... und ich vergesse beim Einschlafen, was ich da gerade gehört habe.)

Als Michael von "Tennie Drama mit Werwölfen" sprach musste ich nur irre nicken, weil das im Kern Quasi mein Einstieg in Apocalypse indirekt war: Ich finde den Aspekt rund um Green-War-Ökoterrororisten nämlich ziemlich langweilig. White Wolf haben damals eine wesentlich stärkere Welt geschaffen, wenn man sich um die geheimnisse eines möglichst disfunktionalen Caerns kümmert, bei dem eventuelle Tänzer-Überfälle nur am Rande passieren. (Quasi als der unwichtige Nebenstrang, der manchmal stört oder ablenkt.) Und wenn man dann dabei zuguckt, wie ein Geheimnis nach dem Anderen aufgedeckt dazu führt dass die Septe Dominiday-Artig in sich zusammenfällt, weil man zumindest mit sehr vielen der betroffenen NSCs gewisse emotionale Bindungen auf die eine oder andere Weise eingegangen ist gehts einem einfach nur einskalt den Rücken runter. Das ist herrlich.

(Und ja: Einige Zeit danach habe ich effektiv tatäshclich nochmal Teenage Drama mit Werwölfen gespielt, weil dieselbe SL ein anderes Konzept als Idee ausprobieren wollte: Anfänger in Werwolf einführen, indem man den Zeitraum der ersten Verwandlung thematisiert... und darauf aufbauend habe ich dann noch überschäumende Hormone mit reingebracht. ^^)

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Hallo zusammen,

sehr interessant eurer Vergleich "Superhelden mit Fangzähnen". Mein Eindruck beim Spielen war auch meistens, dass die Darstellung / Handlung am Tisch nicht den "persönlichen Horror" wieder gibt, sondern bei uns war es oftmals "Shadowrun mit Fangzähnen" (und ohne Cyber-/Bioware). Deutlich zu sehr auf physischen statt sozialen Kampf. Und noch zu sehr nach dem Muster "Auftraggeber" vergibt Quest statt SCs treiben die Geschichte an.

Mischen sollte man die Übernatürlichen nicht; da bin ich bei Euch beiden. Das hat zwar in der nWoD (Requiem, Forsaken & Awakening) besser geklappt als in der klassischen WoD, war aber immer noch (zu) weit auseinander.

Zur nWoD sollte man generell vielleicht sagen, dass es vom Regelwerk der klassischen WoD durch Vereinfachung/Anpassung überlegen war. Leider hatte WhiteWolf damals es versäumt die Trennung zum alten System deutlicher zu kommunizieren. In meinem Freundeskreis waren sehr viele enttäuscht weil der Metaplot weg war. Die gingen alle davon aus, dass es immer noch die gleiche Welt der Dunkelheit war - eine Weiterführung. Das war sie aber nicht. Sie war eine Parallelversion. Das hat mMn erheblich dazu beigetragen, dass sie bei den Spielern nicht gut ankam. Dabei fand ich den Ansatz "was Neues als Sandkasten und alles ne Nummer kleiner" eigentlich sehr gut.(Macht V5 ja ähnlich)

Wo ich grade dabei bin:
Die neue V5 von Vampire sieht bislang sehr gut aus. Bei unserer Runde kamen die (REgel- und Metaplot-)Änderungen sehr gut an.

Folgende Dinge hatten wir zu bemängeln:
- Die geringe Zahl an Vor- und Nachteilen. Wir haben dann Pi mal Daumen die alten Sachen konvertiert und das geht ganz gut. Aber wird sicher mit zig Zusatzbänden wieder erweitert.
- Der Geschichtsteil ist für Vampire-Einsteiger zu kurz. Vieles wird nicht erwähnt bzw. für weitere Bände aufgehoben. Sollte also in ein paar Jahren kein großer Nachteil mehr sein.
- Die Zeichnungen der Charaktere sind mir persönlich zu gleich. Alles 20- bis Mitte 30-Jährige Hobbymodels. In den alten Versionen waren da mehr alte, dicke, unterernährte, muskulöse Personen. Die Nosferatus waren auch hässlicher/deformierter. Aber früher war ja eh alles besser. ;)

Richtig gut ist die (Regel-!!!)Umsetzung des Hungers und die Emotionen im Blut. Das hilft sehr die im Fluff angedeutete "so spielt man es richtig"-Stimmung zu erzeugen.

Viele Grüße
Thomas

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Tja, dass Scorpio / Michael die Crowdfundings im Bereich Blood Bowl nicht nachvollziehen kann, kann ich wiederum nachvollziehen.

Aber da gibt es wohl gleich mehrere Faktoren:

Erstens GW hat sich viele viele Jahre aus dem Geschäft zurückgezogen und so den Bedarf selber geschaffen. Anderes als viele andere Spezialisten Systeme war BB nie tot.

Zweitens sind viele BB-Coaches einfach Individualisten. Da sind Umbauten und eigentständige Modelle deutlich üblicher als bei anderen Systemen.

Drittens erlaubt die Menge der üblichen Figuren (11-20) es viel eher, mehr als ein Team zu spielen. Die meisten Coaches besitzen bestimmt 4-8 bemalte Teams mit allen Optionen, Staff und Markern. Das will ich mal bei einem WH40K-Spieler erleben. :D

Und neben ein paar größen Drittherstellern gibt es auch immer sehr viele Krauter und Kleinhersteller, die dann nie gefundet werden. Die hier vorgestellten Amazonen stehen erstmal nicht schlecht dar, auch wenn die Figuren leider nicht sehr dynamisch sind. Dafür sind sie eben mal was anderes.

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Hi zusammen,

Mh joah irgendwie bin ich jetzt verwirrter als vorher was dieses ganze WOD angeht, macht aber glaube ich auch nichts. Ist nicht mein System hat auch jetzt nach der Folge nicht weiter mein Intresse geweckt oder hätte es jemals. Was ich mich während des Hörens gefragt habe, wenn alles so trostlos ist und alle die da aber "anders" sind gleichzeitig auch sehr Stark und Mächtig - wieso reisen sie dann nicht die Weltherrschaft an sich? Sorry wahrscheinlich jetzt eine sehr dämliche frage aber ich kenn mich da halt leider gar nicht aus. Ich finde es gut wenn ihr ab und zu mal über Systeme Sprecht. Allerdings freue ich mich über kontroverse Themen. Uuuund falls ihr mal nicht mehr Wissen solltet über was ihr Sprechen sollt, es waren glaube ich immer noch ein paar Fragen der letzen Weihnachtsumfrage offen - und es ist bald wieder Weihnachten ;-)

Liebe Grüße

Sabrina

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Hallo Sabrina,

in der klassischen WoD hatten die Vampire bis in die Antike immer wieder mal offen Städte regiert. Allerdings haben auch die mächtigen Vampire irgendwann einmal feststellen müssen, dass sie zum einen in der Minderheit und während des Tages fast hilflos den Menschen ausgeliefert sind. Gerade die (kirchliche) Inquisition bzw. die Leopoldsgesellschaft (die Jäger) hatten danach viele Vampire vernichtet.
Dies war dann später Mitverantwortlich dafür, dass Vampire nur noch aus dem Untergrund/aus den Schatten die Menschheit manipulierten.

Mit dem neuen V5-System wird auch die Geschichte weiter vorangeschritten, und so haben sich die Kirche, einzelne Geheimdienste und andere als Zweite Inquisition zusammengeschlossen. Diese haben u.a. das Hauptquartier des Tremere-Clans in Wien vernichtet, ebenso wie ein Großteil der Govanni in Venedig.

Viele Grüße
Thomas

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Herzlichen Dank für eure Erwähnung von meinem noch sehr neuen Cast =)

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Hallo,

tolle Folge diesmal. Ich fand auch die Herangehensweise spannend und interessant. Gerne mehr davon. Vielleicht, falls es euch interessiert und ihr es noch nicht wusstet.

Magus würde ich gerne mal spielen, aber Zeit und Spieler sind das Problem, obwohl ich die M20 auf deutsch sogar stehen habe.

Mit Vampire bin ich allerdings heute durch, auch wenn V5 durchaus spannend klintgt.

Mark Rhein-Hagen war stark beeinflusst von Greg Stafford, dem Gründer von Chaosium. Grade neulich zu dessen tos postete er:

An alle die die WoD gespielt haben, ihr verdankt Grag Stafford ALLES.

Genauer haben die beiden Cult-Bücher für Runequest und Glorantha (Cults of Chaos, Cults of Prax) ihn dazu geführt, zuerst bei Ars Magica und dann bei Vampire und der WoD die verschiedenen Fraktionen einzuführen.

Aber gab es mit den Complete-Klassenhandbüchern für AdnD nicht schon vorher Splatbooks ?

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