DORPCast 116: Die Hobby-Krise

Hallo zusammen!

Heute widmen sich Michael und Thomas noch einmal einem schwereren Thema: der Hobbykrise. Was tut man, wenn man den Spaß an seinem Hobby verliert? Wenn das, was eigentlich Zerstreuung und Erholung sein sollte, vielmehr zu Stress ausartet? Und kennen die beiden das aus eigener Erfahrung, gerade als Leute, die in der Szene ihr Geld verdienen?



Dazu gibt es ein paar Themen vor dem Thema, die Medienschau – und natürlich alle weiteren Timecodes und Links unten in den Shownotes.

Viele Grüße,
eure DORP
Episode 116: Die Hobby-Krise

0:00:29  Intro
0:01:08  Die Crowdfunding-Schau
0:04:14  Die Dracon 12
0:10:34  Der International Tabletop Day
0:12:04  Michael erneut bei Orkenspalter TV
0:12:53  DIe Medienschau
0:27:48  Eine Lanze für das Kino
0:29:28  Deadpool 2 zwischen Overkill und Überdruss
0:30:22  Zum Thema
0:31:09  Passt mein Hobby noch zu mir? Eigene Erfahrungen.
0:35:43  Symptome und Ursachen
0:39:04  Sich selbst unter Druck setzen
0:41:41  Lösungsmodell Veränderung
0:44:13  Junges Blut für alte Runden
0:46:21  Neue Spiele, neue Spielarten
0:48:35  Das eigene Umfeld
0:51:16  Positiv sein
0:54:42  Epilog & Ausblick
0:56:22  Fazit
0:56:47  Sermon 3.0
0:57:20  Adieu

Aus der Medienschau
A Quiet Place (Trailer | Vorbestellen)
Avengers: Infinity War (Trailer | Vorbestellen)
Hungrig (Trailer | Netflix)
KONA (GoG | Steam | Nintendo eShop)

Crowdfundings
TORG Eternity: The Living Land
Vampire bei Ulisses
Dread bei System Matters
Coriolis bei Uhrwerk

Außerdem erwähnt
Phantasos Studio
Scorp bei den Orkenspaltern: Dungeon Saga und Warhammer Quest
Denis' Gedankengrütze: „Ich sollte Schluss machen“

Kommentare (10)

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Danke für eure Gedanken. Ich fand sie sehr interessant und hilfreich, da ich mich im Tableltop-Bereich selbst etwas in der Krise befinde und in den letzten Jahrenim P&P einiges an Evolution und Gruppendynamik erlebt habe.

Gerade die Punkte Selbstreflektion, (Neu)Fokusierung und evt auch "Befreiung durch Einschränkung" finde ich sehr wichtig.
Ich fand es aber etwas schade, dass ihr nicht noch etwas intensiver eingetaucht seid und an der Oberfläche geblieben seid.

Medienschau war sehr unterhaltsam #Thanosverlangtdeinschweigen - nur wieder mal etwas lang.

Frage: lest ihr auch noch Kommentare zu alten Podcast? Habe da in letzter Zeit zu viele durchgehört.

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Mal ehrlich: Eure Probleme möchte ich haben.

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ich habe zwar noch Lust auf Pen&Paper, habe aber jetzt schon Angst vor dem Tag an dem ich da raus wachse und sage: "Das wars für mich"

ich mag die Community im Großen und Ganzen, die Conventions, die Podcasts, die Videos, das ganze drum herum

viel Spaß auf der RPC, hoffe auf coole Videos von euch

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Als Angehöriger des etwas älteren Semesters *hust* kann ich Dich hoffentlich etwas beruhigen. Rollenspiel ist ein zeitintensives Hobby und zeitintensive Hobbys neigen oftmals dazu, einfach auszufaden. Besonders Thomas betont ja häufig, dass er nicht mehr so viel Zeit zum Spielen findet wie früher und bei Leuten, die nicht in der Branche arbeiten, ist dies noch deutlich stärker der Fall, wenn Berufstätigkeit und besonders Kinder dazukommen. Das ist auf jeden Fall deutlich wahrscheinlicher, als dass Du irgendwann sagst: "Ich höre auf. Ich lasse das hinter mir. Ich habe beschlossen, nicht mehr zu spielen."
Ich denke auch nicht, dass Du irgendwann aus dem Hobby rauswächst oder zu alt dafür wirst. Was macht man denn mit 70? Richtig, Dinge nostalgisch verklären, die man mit 20 geil fand! Vielleicht machst Du dann ja nen Retro-Rollenspiel-Podcast.

Cheers!

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Hi zusammen,

au wei welch grüblerische Folge^^ Ich möchte mal ein paar Worte dazu verlieren da das Thema ja schon öfter gestreift wurde und ich mir ja auch schon den ein oder andernen Gedanken darüber gemacht habe. Ja es gab tatsächlich schon Jahre wo ich am liebsten alles an den Nagel gehängt hätte, ich war genervt, unsere Gruppe ist im halben Streit in und off Charakter auseinander gegenangen es gab riesen Dissuksionen - kurz um es war einfach ätzend. Das war etwas was mich Privat genervt hat. Dann unedndliche Disskusionen (egal ob jetzt Tanelorn oder in Facebook Gruppen) der Comunity manche Beiträge und Ansichten haben mir einfach die Haare zu Berge stehen lassen, unter anderem wie oft Dinge die meiner Ansichtnach überhaupt nichts am Rollenspieltisch verloren haben auch noch Ausgespielt werden. Abgründe...da haben sich bei mir wirklich Abgründe aufgetan.
So damit war ich dann beim Thema Selbstreflektion, wieso Spiele ich überhaupt Rollenspiele? Dabei wurde mir dann klar, ich finde es spannend fremde Welten zu erkunden und mit Freunden Abenteuer zu erleben. Charakter und extreme Tiefe muss ich zugeben sind mir nicht so wichtig. Ich möchte keinen SL der seine Machtfanatsien an mir aus lässt, sondern eine gute Geschichte erzählt an der man teilhaben kann, und keinen ausufernden Wettkampf der Spieler untereinander. Wenn man sich das mal wirklich klar gemacht hat dann fällt es einem auch wieder einfacher am Rollenspiel Spaß zu haben. Und die Tips die Thomas gegeben hat sind wirklich hilfreich! Wir spielen jetzt verschiedene Systeme immer mal in anderer Gruppen zusammensetzung - das hat alles ungemein belebt. Ich denke mir würde es doch fehelen wenn ich aufhören würde den alles in allem macht es doch viel zu viel Spaß und im großen und ganzen hat man ja wirklich schon eine tolle Zeit verbracht damit. Aber weil ich es gerade weiter unten gelesen habe - hey sorry wenn ich "im echten Leben" im Zusammenhang mit Rollenspiel lese, rollen sich mir die Fußnägel hoch. Natürlich haue ich im "echten Leben" nicht jemdem der mir auf die Nerven geht in die Frese soagr unter gar keinen Umständen ;-) und trotzdem liebe ich die Kämpfe in D&D zum Beispiel, und bin ehrlich gesagt auch froh wenn es dann endlich los geht^^

Ah danke noch für die Rezi von Quite Place, hab vor einem halben Jahr den Trailer gesehen, dachte oh das sieht aber Spannend aus und dann sofort wieder vergessen.

Und p.s. die Dracon hat mir doch auch wieder gezeigt das es durchaus noch nette Rollenspieler gibt die ich froh bin kennengelernt zu haben :-)

Liebe Grüße
Sabrina

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Mein lieber Krassling,

es tut mir leid das ich dir mit meiner burschikosen Ausdrucksweise auf die Füße getreten bin. Das wollte ich nicht. Ich habe nicht dich persönlich gemeint sondern deine Aussage, falls ich diese auch falsch verstanden habe dann tut es mir ebenfalls leid.
Ich dachte allerdings das jemand der sich über einen Spielstil öffentlich echauffiert könnte mit ein bisschen Polemik umgehen.
Denn nun wären wir am Anfang einer Diskussion die meiner bescheidenen Meinung nach ins Nichts führt. Was du beschreibst, und was auch Michael beschreibt sind -man möge mir Verzeihen wenn ich schon wieder daneben liege- Eindrücke Erfahrungen und Gefühle die man im laufe seines Rollenspiel Lebens sammelt. Und welche Art von Rollenspiel man mag oder nicht, ist doch jedem seine freie entscheidung. Ich mag einfach nicht dieses Spielstil bashing, das führt doch zu nichts. Und zu den Systemen, ja ist doch schön das Du DSA für dich entdeckt hast :-)Geschmäcker sind verschieden und bekanntlich lässt sich darüber nicht streiten…

Liebe Grüße
Sabrina

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Liebe Sabrina,
Danke für deine nette Antwort. In der Tat muss das wohl jeder für sich selbst herausfinden.

Mein womöglich missverständlicher Kommentar sollte allerdings echtes Interesse ausdrücken. Mich würde wirklich sehr interessieren, wie die von Michael so gewohnt pointierte Position verstanden werden kann. Ist für solch einen Spielstil wirklich Kampf die einzig wahre Form von P&P? Und wie gelingt es dann verschiedene Interessen unter einen Hut zu bringen? Es ist ja immer einfach zu sagen, jeder mag halt was anderes. Der Alltag am Spieltisch sieht aber ja häufig so aus, dass Menschen mit verschiedenen Interessen am Tisch sitzen und aus unterschiedlichsten Gründen zusammenkommen. Wie müsste ein Angebot beschaffen sein, dass sowohl den Kraftspieler Michael als auch den Stimmungsspieler Thomas zufriedenstellt?
Vielleicht ist die Antwort, falls es das überhaupt gibt, so etwas wie die Weltformel des Rollenspiels. Ich habe dennoch die Hoffnung, dass mich auch die kleineren Fragen in dieser Richtung etwas weiter bringen.

Ich hoffe ich konnte meine, ganz und gar nicht vorwurfsvoll gemeinte, Position verdeutlichen und womöglich sogar Anregungen für weitere Gedanken liefern.
Meine Eindrücke, Erfahrungen und Gefühle aus dem Rollenspielleben zeigen einfach, dass die Überlegung sich so lange eine neue Runde zu suchen bis es irgendwann mal vielleicht zufällig passt, schwierig und frustrierend ist. Daher der Versuch einen Kompromiss zu finden, der alle zufrieden stellt.

In diesem Sinne hoffe ich auf weitere Anregungen und Erleuchtungen, vielleicht auch von deiner Seite, und verbleibe mit den besten Grüßen

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Hallo Krassling,

ich finde das in der tat eigentlich gar nicht so schwierig. Man muss nur als SL ein bisschen auf seine Spieler eingehen. Und ebenso jeder Spieler auf den anderen, sprich ich meine damit das man nicht "auf Teufel komm raus" sein Ding durchzupeitschen versucht. Man kann Kämpfe durchaus auch Erzählerisch Gestalten, ohne es zu übertreiben - oder ganz schlimm ohne zu Würfeln;-) man muss eben nur darauf achten das es nicht in einem "sich Zahlenwerte" um die Ohrenhauen endet. Klar das passiert, wir hatten bei unserer D&D Runde schon Kämpfe die über 8 Stunden dauerten, wir sind mittlerweile aber auch recht Hochstufig und es war ein Endkampf, es hört sich zwar super tröge an, aber ich glaube ich spreche für unsere ganze Runde das es trotzdem spannend bis zum Schluss war. Da ist dann halt nicht so viel mit Stimmungsspiel. Andereseits kann man dann ja auch Plott Relevante Themen ausspielen bzw. ausspielen lassen. Jep ich dümpel dann meistens auch nur mit rum, aber den anderen macht es Spass und ich versuche mich so gut es geht eben mit einzubringen. Dafür übertreibt es der SL dann aber auch wieder nicht und lässt nicht jeden gang in die Taverne ausspielen. Wie sich allerdings ganz extreme Spielstile vereinbaren lassen ist mir auch nicht ganz klar - aber da ich sowieso kein Freund von extremen bin, egal in welche Richtung müsste ich dem Massivimmersions Spieler halt doch sagen das er vermutlich in unserer und meinen Runden keinen Spass haben wird.

Liebe Grüße
Sabrina

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Hat mich nach 20 Jahren bei Magic the Gathering erwischt, einfach keine Lust mehr auf Decks bauen, nach 2 Jahren rumdrucksen entschlossen den Kram zu verscherbeln. Jetzt kann ich mir ein neues Auto leisten, kann also auch was gutes sein.

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