DORPCast 110: Der Jahresrückblick 2017

Hallo zusammen!
„Mögest du in interessanten Zeiten leben“, so sagt der Fluch – und 2017 war in der Tat ein „interessantes“ Jahr. In ihrem Jahresrückblick schauen Michael und Thomas dieses Mal weniger auf die Szene und erschienene Produkte, sondern lassen 2017 aus ihrer persönlichen Sicht Revue passieren. Die umfasst auch 2017 natürlich DORP und Ulisses, aber auch ein paar ganz reale, private Schicksalsschläge.

Auch dieses Mal haben die beiden außerdem ein Bündel Themen vor dem Thema dabei, präsentieren die letzte Medienschau des Jahres und das alles wird wie immer begleitet von Timecodes und weiterführenden Links unten in den Shownotes.

Viele Grüße,
eure DORP


Episode 110: Der Jahresrückblick 2017

0:00:29  Intro
0:01:22  Themen vor dem Thema: Wir probieren Discord
0:02:28  Crowdfunding-Schau: Arakne - Die Letzte Rast Schnellstarter
0:03:17  1. Trierer Rollen- und Brettspiel Game Jam
0:03:53  Quo Vadis Patreon?
0:09:08  Die große DORP- und DORPCast-Umfrage 2017
0:11:13  Game of Casts
0:12:15  Die Feedback-Schleife
0:14:27  Medienschau
0:27:29  Persönlicher Rückblick: Thomas
0:32:22  Persönlicher Rückblick: Michael
0:36:27  Zum Tode André Wieslers
0:42:00  2017 am Spieltisch
0:45:49  Scorp auf Achse
0:46:30  2017 für Ulisses
0:52:27  Cons 2017
0:53:12  Mutant: Jahr Null
0:53:38  2017 aus Sicht der DORP
0:55:38  2018
0:56:16  Hilde und die Glocken der Amazonen
0:57:01  2018 mit der DORP
0:57:27  Epilog
0:58:33  Sermon 3.0
0:59:04  Adieu

Aus der Medienschau
Babylon Berlin, Staffel 2 (Trailer | Sky-Webseite)
Battle Chasers: Nightwar
Legend of Zelda: A Link Between Worlds
Voltron: Legendäre Verteidiger (Trailer | Netflix)

Sag uns deine Meinung
Die große DORP- und DORPCast-Umfrage 2017

Themen vor dem Thema
Arakne – Die Letzte Rast: Crowdfunding auf Startnext
Discord
1. Trierer Rollen- und Brettspiel Game Jam
Der erwähnte, inzwischen überholte Patreon-Artikel von Thomas
Game of Casts

Spenden für die Familie von André Wiesler
Über das Spendenkonto für Andrés Familie

//Hinweis: Amazon-Links sind Teil des Affiliate-Programms und ein Anteil des Verkaufspreises kommt der DORP zugute. 

Kommentare (15)

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Hallo Michael, Hallo Thomas,

ich möchte mich mal hier bei euch für diesen tollen Podcast, den ich inzwischen auch schon sehr lange verfolge herzlichst bedanken. Zudem schließe ich mich auch den vielen Beileidsbekundungen der vorherigen Kommentarschreiber an und wünsche dir, lieber Thomas, viel Kraft für die Zukunft.

Ebenso Michael, der hoffentlich inzwischen über das Gröbste hinweg ist. Ich selbst hatte durch meine Arbeit und die Auslastung im Privatleben (Leitung eines Vereins, Hobbies usw) eine sehr ausgeprägte Form des Burnouts. Ich kann also sehr gut nachvollziehen, wie es dir ergeht (oder erging). Der Effekt kommt schleichend und meistens übersieht man die ersten Symptome nichts wissend. Schließlich macht einem die viele Arbeit ja auch riesigen Spaß... so war es zumindest bei mir. Bestimmt bist du bereits auf dem besten Weg der Besserung, dennoch einige vielleicht hilfreiche Tipps zu diesem Thema:

Das was mir am meisten geholfen hat, war sich selbst bewusst zu machen, dass man Burnout hat. Diese Selbsterkenntnis war die Grundvoraussetzung für alle folgende Schritte. Ich habe seither einen ganz anderen Blick auf die Dinge. Hobbies führe ich nicht mehr so ernst und mit so viel Inbrust wie bisher. Manche habe ich sogar aufgegeben. Anfangs schmerzte das sehr, doch nach einiger Zeit wandelte sich das Gefühl des Verlustes in ein Aufatmen. Ich trenne nun auch deutlich privatem und geschäftlichen. Feste Arbeitszeiten (vor allem Feierabende) werden eingehalten. Wenn Arbeit stehen bleibt, dann bleibt sie halt stehen. Am nächsten Tag ist sie auch noch da. Meistens bedankt sich der Arbeitgeber eh nicht für fleissiges Arbeiten, sondern überträgt dem jeweiligen Angestellten noch mehr Arbeit, da dieser es ja schließlich gewissenhaft und gut erledigt. Je mehr man arbeitet, um so mehr Arbeit erhält man. Das soll jetzt kein Aufruf sein, faul zu sein, sondern klar die Grenzen von geschäftlich und privatem zu trennen. Irgendwann sollte da der cut kommen. Und wenn ständig viel Arbeit liegen bleibt, sollte man mit dem Vorgesetzten ein Gespräch suchen. Denn womöglich stimmt die Organisation nicht, wenn immer mehr Arbeit als Ressourcen vorhanden ist bzw die Deadlines zu knapp bemessen sind.

Was mir auch sehr viel geholfen hat ist folgendes Buch: https://www.amazon.de/dp/3794527887

Dieses Buch hatte mir damals ein Arbeitskollege (der ebenfalls Burnout hatte) empfohlen und nun möchte ich es dir empfehlen.

Ich wünsche euch beiden ein gutes Jahr 2018, dass ihr beide Gesund bleibt bzw werdet und viel Spaß bei der Arbeit habt, aber niemals vergesst die nötigen Pausen einzuhalten, die der Körper schlichtweg benötigt. Da warte ich auch gerne mal ein bis zwei Wochen länger auf die nächste Folge eures Podcasts.

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Dank dir! Ich bin seit dieser Woche wieder im Büro, nachdem ich sechs Wochen in der Klinik war. Der Abstand hat mir sehr geholfen, das Eingeständnis, dass ich eben auch Ruhephasen brauche wie jeder andere kam aber tatsächlich schon vorher, hat sich dort aber sehr verdichtet. Ich hoffe nun vor allem, dass ich nicht mehr in alte Muster zurückfalle und mir diese Freiräume auch lasse. Dazu wurde ja auch mein Job bei Ulisses umgebaut und ich habe auch Kollegen gebeten, mich darauf hinzuweisen, wenn ich wieder versuche durchzuarbeiten.

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Freut mich zu lesen, dass es dir inzwischen besser geht. Dass du es inzwischen langsamer angehen lässt, kann man sehr schön in diesem Video sehen: https://www.youtube.com/watch?v=_eKaxN-zfTQ

Schon lange nicht mehr so gelacht! . Tolles Video und wirklich sehr sinnvolle Anmerkungen deinerseits.

Aber Spaß beiseite. Wichtig ist zwar, dass der Arbeitgeber dich da unterstützt, aber noch wichtiger ist, meiner Meinung nach, die innere Einstellung von dir selbst. Es ist nicht deine Schuld, wenn etwas nicht fertig wird (es sei denn du hast wirklich gefaulenzt hehe) und um Alles und Jeden musst du dich auch nicht kümmern, auch wenn du einen inneren Trieb dafür hast und gerne die Kontrolle behältst. Jetzt aber genug. Du wirst in den 6 Wochen schließlich ausreichend gute Hilfe bekommen haben.

2018 wird alles besser! (btw: mein Jahr 2017 war einfach grandios)

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Eine sehr schöne und offene Folge, die auch mal darauf aufmerksam macht, das jenseits des Radars bei weitem nicht immer alles so ist, wie es das (nähere wie weitere) Umfeld wahrnimmt.
Ich habe 2017 (relativ) unerwartet meine Frau, meine Seelenpartnerin verloren, mit der ich seit 20 Jahren zusammen und etwas über 14 Jahre verheiratet war und eine kleine Familie gegründet habe. Sie hat sich von unserer Begeisterung für diese Art Spiel anstecken lassen und nun auch eine Referenz an ihr Lieblingssystem an ihrem Grab. Die Zeit ihrer Krankheit und besonders die Wochen nach ihrem Tod habe ich Podcasts für mich entdeckt und auf vielen langen Spaziergängen auch viel von euch gehört. Vielen Dank an dieser Stelle für die prächtige und bei weitem nie oberflächliche Ablenkung.
Das alles hat diese eine Folge zu einer sehr schwierigen werden lassen für mich, aber ich ahne, das es für euch beide ungleich schwerer gewesen sein mag, es aufzunehmen. Daher mein tief empfundener Dank für diese Seelenschau und euch beiden die besten Wünsche für 2018 - und was noch folgen mag.

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Vielen vielen Dank für den kleinen Einblick in euer derzeitiges Seelenleben.
Ich hoffe es sieht in ein paar Tagen nicht mehr alles so düster aus wie im Podcast beschrieben. Denkt daran, es kommen sicherlich auch bessere Zeiten.
Ich wünsche Euch alles Gute für die Zukunft vor allen DIngen Gesundheit für Euch und eure Familien.

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Vielen Dank und auch großen Respekt für diesen auch sehr persönlichen Jahresrückblick.
Mein Beileid und gute Wünsche für Thomas und dessen Vater. Ich selbst habe letztes Jahr ebenfalls einen Familienangehörigen verloren und das kann einen echt etwas aus der Bahn bringen. Ich hoffe, dass dein Vater sich erholt und dir noch eine ganze Weile erhalten bleibt.
Neben den besten Wünschen möchte ich Michael vor allem meinen Respekt bekunden. Ich hatte mich zwischenzeitlich immer wieder mal gefragt, wie du dieses Arbeitspensum und die Vermischung mit privatem und Hobby eigentlich verkraftest. Leider ist das Thema psychischer Erkrankungen (oder auch nur Überbelastungen) immer noch ein gewisses Tabu in weiten Teilen unserer Gesellschaft. In meinem beruflichen Umfeld musste ich erst kürzlich erleben, wie machtlos man auch als Außenstehender in einem solchen Fall sein kann. Ich hoffe, dass du mit den Hilfsangeboten wieder Wege findest die Lebensfreude zurückzuerlangen und die Menschen in deinem Umfeld dir Halt geben.

Vielen Dank euch beiden für ein weiteres Jahr mit dem DorpCast und so vielen anderen Dingen, die ihr geleistet habt. Möget ihr euch auch weiterhin an diesen Gesprächen erfreuen und wir mit euch.

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Krass. Ok Ja solche Rückschläge und Lebens Situationen wünsche ich niemanden. Erst recht nicht 2 Leuten die mir regelmäßig den Tag deutlich besser machen. Solltet ihr Aber jehmahls keinen Spaß mehr daran haben uns die Oren abzukauen ist das auch ok. Ich weiß dafür braucht ihr auch keine Erlaubnis. Aber Um das Tema der einseitigen seltsamen Fan Situation nochmal aufzukochen. Ich wünsche euch von herzen das beste Freude Muse und ein Jahr 2018 in dem bei euch Privat dann mehr klar geht

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Auch von mir mal ein herzliches Danke an euch!
Danke für eure Offenheit und beste Wünsche für ein besseres 2018. Frohe Feiertage und einen guten Rutsch euch allen.

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Hallo ihr Beiden,

danke für ein weiteres Jahr der spannenden und interessanten Unterhaltung!

Vor Rückschlägen bleibt leider niemand gefeit, doch ich drücke Euch die Daumen, dass ihr in der kommenden Zeit davon verschont bleibt und - besonders an meinen Namensvetter gerichtet - die innere Ruhe zurückfindet und die Kraft auch noch einige weitere Jahre zu meistern!

[Hoffentlich hilft mein Let's Play! Podcast dabei ;-)]

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Moin,

ich weiß gerade gar nicht was ich sagen soll. Ich kann euer beider Situation vollständig nachvollziehen. In den letzten Jahren hatte meine Familie ähnliche Rückschläge zu erleiden. Einer davon Burn-out-induziert. Wie ihr in der letzten Folge festgestellt habt, kenne ich euch schon jahrelang, und ich hab das Gefühl als kenne ich euch auch ziemlich gut. Das ist ein merkwürdiges Gefühl, wenn man bedenkt, das ihr maximal meinen Nick irgendwie mal gelesen habt.

Deswegen nur ganz kurz:
Mein Beileid an das ganze Ulisses Team. Andrés Tod reißt ein tiefes Loch und ich wünsche seiner Familie das sie durch diese schwere Zeit durchkommt.
Thomas: Es tut mir leid um deine Mutter und ich hoffe deinem Vater geht es bald besser!
Michael: Ich habe einen geliebten Menschen verloren, weil er sein Burn-out nicht hat behandeln lassen. Ich bin froh, das du dir Hilfe holst und ich wünsche dir alle Kraft dieser Welt! Durch diverse Vlogs und Let's Plays bist du mir ans Herz gewachsen und ich hoffe, das du bald wieder Spaß findest an den Dingen die uns alle verbindet. Mach lieber weniger für YouTube und mehr für dich. Wenn du willst, leite ich auch was für dich.

Und als Abschluß noch etwas Positives:
Tails of Equestria ist dieses Jahr raus gekommen und ich habe schon zwei Sessions gespielt. Eine davon war das absolute Rollenspiel-Highlight dieses Jahr. Meine Rollenspielrunde hat eine etwa Einstündige Session ToE gespielt mit meinem fünfjährigen als Gastspieler. Damit hat er meine Frau um 2 Jahre geschlagen, die dieses Jahr ihr 30igstes RPG Jubiläum feiert

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Hallo ihr beiden,

auch von mir vielen Dank für eure Offenheit. Ich wünsche euch viel Kraft, um eure schwierigen Situationen durchzustehen und dass es 2018 hoffentlich wieder bergauf geht.

Macht weiter so und danke für den tollen Podcast!

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Sehr menschlich, sehr bewegend und umso bittersüßer, wenn ich daran zurückdenke, wie mir u.a. der Dorpcast durch schwere Zeiten geholfen hat. Für mich war 2016 nämlich so ein Jahr wie für euch 2017.

Zu hören, dass auch auf der anderen Seite Menschen mit ihren Problemen, Gefühlen und individuellen Lebensherausforderungen sitzen, das ist zwar grundsätzlich logisch, aber erst durch solche Momente wirklich klar. Ganz großen Respekt für die offenen Worte und ein großes Dankeschön dafür, dass ihr seit Jahren unterhaltet und zum Nachdenken anregt und eure Hörer auch bei solchen persönlichen Dingen einbezieht.

Ich wünsche euch alles Gute (und besonders Michael gute Besserung) ein paar ruhige Weihnachtstage und ein glücklicheres Jahr 2018.

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