DORPCast 80: Technik am Spieltisch – Fluch oder Segen

Hallo zusammen!

Es ist Zufall, aber nach einer Woche, in der scheinbar jeder auf der Straße auf der Jagd nach Pokémon ist, ist es ja nur passend, dass Michael und Thomas über Technik reden. Genauer, über Technik am Spieltisch. Über Videoeinsatz und Würfelapps, Charaktergeneratoren und digitale Karten, aber auch über (nahe) Zukunftsgedanken wie VR und AR reden sie, und noch über das eine oder andere mehr.



Darüber hinaus gibt es natürlich wie immer die Timecodes, Medienschau-Hinweise und weiterführende Links unten in den Shownotes.
Und wenn ihr das hier früh genug lest: Kommt doch heute noch nach Bonn Bad Godesberg und sagt "Hi!", wir sind wie immer mit einem Stand dort.

Viele Grüße,
eure DORP

Episode 80: Technik am Spieltisch – Fluch oder Segen?

0:00:29  Intro
0:01:00  FeenCon
0:01:41  DORPatreon
0:02:16  FateCast
0:03:25  Babylon 5 als Thema?
0:04:06  „Corrections“
0:04:42  Medienschau
0:16:35  Es klingelt
0:17:00  Medienschau (Forts.)

0:29:15  Zum Thema
0:30:13  Thomas' neue Perspektive
0:33:20  Und Michael so?
0:34:02  Systematisch versucht
0:35:11  SRDs, Wikis und Charaktergeneratoren
0:39:24  Illus für alle (zum Gucken)!
0:40:45  Kartenmaterial
0:43:00  Laptops
0:44:05  Vom Störpotenzial
0:47:10  Würfelapps
0:49:48  Verzahnte Mechanismen und Bereicherung
0:50:58  Spielen aus der Ferne, VR und AR
0:54:26  Die schleichende Technisierung
0:55:40  Spieleerhalt
0:58:55  Ein Fazit

1:01:11  Sermon 2.0
1:01:32  Adieu!

Aus der Medienschau

Andrews, Wes: Frontiersmen 1 – Höllenflug nach Heaven's Gate
Kirkman, Robert: Science Dog, Volume 1
Lollypop Chainsaw
Lynch, Scott: Die Lügen des Locke Lamora
Personal Vendetta
Tucker & Dale vs. Evil

Links zum Episodenbeginn

Die von Thomas erwähnte VR-App zum virtuellen Büro/Zocken findet sich bereits bei Steam und heißt BigScreen Beta.

Die neue Figur bei Clue heißt Dr. Orchid; Slate hat einen Artikel dazu.

Und der Tweet mit dem Zettel der schon gesehenen Filme aus der Action Box Special Edition, den gibt es hier.

Weitere Links zur Folge

Der FateCast
Die Feencon

Kommentare (19)

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Hallo,

ich bin erst seit kurzem auf den DORPCast gestoßen und höre mich gerade durch die Folgen...
... und bin sehr begeistert! Interessant und sehr gut gemacht!

Eine Folge nur über die Serie BABYLON 5 wäre für mich OK, da ich ebenfalls ein großer Fan der Serie bin. Als Rollenspiel-Podcast fände ich es noch besser, wenn es entsprechend die Rollenspiele (und gerne auch Brett- und Kartenspiel-Ableger), die auf der Serie beruhen thematisiert.

...was mich zu dem Punkt bringt, dass eine Folge zu "Rollenspiele zu Filmen/Serien" grundsätzlich interessant sein könnte. Ihr kennt da bestimmt mehr, aber mir fallen allein einige ein (Stargate SG-1, Buffy, Star Wars, Star Trek, DUNE, usw.), deren Betrachtung vielleicht eine interessante Folge abgeben könnten...

Bis dahin
Olli (maluk1013)

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Moin Olli/Maluk1013!

Freut mich sehr, dass dir der DORPCast so gut gefällt =)

Dass eine Babylon-5-Folge zumindest auch das Rollenspiel thematisieren würde, ja, denke das wäre erstrebenswert. Zumindest die erste Edition des Mongoose-d20-Spiels sowie das "The Babylon Project"-Grundbuch von Chameleon Eclectic hab ich auch. Bei Karten- und Brettspielen wäre ich in dem Falle allerdings raus.

"Rollenspiele zum Filmen und Serien" (sowie vermutlich auch: Buchreihen und Videospielen, von Dresden Files bis zum Street Fighter RPG) steht auf der Liste, ja :)

Viele Grüße,
Thomas

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Hmm... doch nichts zu Patreon auf der Seite? Und der Flattr Button ist mit dem neuen Design auch weg? Dann ziehen wir die Spendierhose einfach wieder aus ;-)

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Moin!

Du hast es ja vier Stunden später auf Twitter auch gelesen, aber für alle, die hier hinschauen und sich das auch fragen – Sonntag ist das Datum, auf das wir zuhalten. Vermutlich auch nicht acht Uhr morgens schon, oder so, aber Sonntag wird angestrebt :)

Konkret ziehe ich gerade noch die Videodaten aus der Dropbox für das Intro-Video, was wir auf der Feencon aufgenommen haben. Das ist der letzte große Schritt, aber das muss ich halt noch schneiden.

Was den Flattr-Button angeht, ja, muss ich Tom mal fragen …

Viele Grüße,
Thomas

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Gute Folge wie immer!
Ich nutzte für Dsa4 IMMER den Heldengenerator. Ohne ist das IMHO kaum zu schaffen und für Casualspieler nicht in unter drei Stunden schaffbar.

Bei Pathfinder liebe ich die 5foot Seite. Egal ob Talente, Monster, Zauber oder Steigerungen. Fast alles finde ich dort schneller. Ich nutze am Spieltisch einen Windows Laptop mit Tablet Funktion beim leiten. Darüber habe ich Zugriff auf meinen Drive Ordner wo meine Rollenspielunterlagen drin habe - exklusive Bücher, die habe ich meistens in Papierform. Vorteil ist, dass ein Settingtext dort für alle drin steht, ich Bilder hochladen kann usw. Zusätzlich nutze ich mein Handy, Spotify und eine Boombox für den Soundtrack. Gleiches Prinzip. Von jedem Gerät nutzbar, kein hochladen sondern Cloud basiert und andere Leute können auch hier mitgestalten.

Landkarten zeichne ich aus ästhetischen Gründen selber und fotografiere dann ab und lade hoch. Ich fixiere die hängend, links und rechts meine Schreibtischlampen und die Canon mit Stativ. Zuschneiden und gut ist. Die Originale liegen meistens irgendwo in Tischnähe rum. Dungeonpläne machen wir mit Battlemat. Was ich am Laptop mag, Bildschirm abnehmen oder drehen und alle sehen das Bild, den Nsc oder das Artefaktbild.

Ich möchte es nicht mehr missen. Würfelapps mag ich aus haptischen Gründen nicht, bei FFG nutze ich sie aus Geld oder Verfügbarkeitsgründen.

Babylon 5 wäre ein super Thema und man könnte mal was zu den Rollenspielen und dem Tabletop sagen.

In Düsseldorf sind ganze Gruppen an Pokémon Jägern unterwegs. Erkennbar an den Gesprächen, der angeschlossenen Powerbank und der Menge.

Spielt auch fast das ganze Sozialumfeld.

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Tolle Folge.

Ich selbst verwende Technik aktuell nur zum Spielen über Skype, seit ich nicht mehr in Deutschland wohne.

Prinzipiell habe ich aber nichts gegen technische Lösungen. Ich denke, da ist noch viel Potential. Ich sehe allerdings die Gefahr, dass das Werben von Neulingen durch das Abnehmen sichtbarer, physischer Produkte noch weiter erschwert wird.

Was mich jedoch wirklich stört, ist, wenn Leute ohne Technik gar nicht mehr spielen können. Ich sah einmal eine Con-Runde, die erst anfangen konnte, als alle ihre iPads ausgepackt hatten. Aus Protest dagegen, entwickelte ich damals die Parodie meines Apple-Rechners.

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Moin Lichtbringer!

Spielen über Skype: Wir haben das glaube ich schon mal thematisiert – ich finde auch cool, dass es das gibt.
Es ist weniger was für mich, weil ich den geselligen Aspekt brauche, aber andererseits, bevor man gar keine Option hat aufgrund der räumlichen Distanz, klar, warum nicht.
Wohin in der Welt hat es dich denn verschlagen? So aus purer, unangebrachter Neugierde ;)

Werben von Neulingen: Hm, im Prinzip ja, in der Praxis vermutlich kaum. Da es in den genannten Fällen ja eigentlich ausschließlich nicht um Ersatzprodukte für das physische Objekt ging (ggf. mit Ausnahme der Würfelapp, aber da wird sich denke ich keiner Sorgen machen müssen, dass die aussterben werden.
Zumal die Sichtbarkeit der physischen Produkte ja eh eher eine Ausnahme ist. Klar, im lokalen Laden schon, aber es ist ja nicht so, dass Rollenspiele selbst mit ihren physischen Produkten noch eine hohe Präsenz außerhalb der Szene-Nischen-Läden hätten. (Leider.)
Umgekehrt wäre eine sichtbar untergebrachte App im Appstore vermutlich gar nicht mal so unsichtbar …

Ohne Technik spielen: Gut, klar, da rennst du bei mir auch offene Türen ein.
Ein Kumpel von mir war viele, viele Jahre seines Lebens Pfadfinder, und der erzählte mir neulich auf der Fahrt zu einem LARP noch, wie sie damals auf allen Touren im Grunde immer Würfel in ihrem Gepäck hatten und wenn dann abends das Lager aufgeschlagen wurde, dann wurde Midgard gerockt ;)
Das ist weit näher an meinem Ideal (na ja, bis auf Midgard als System ;)) als die Vision von fünf Leuten mit iPads.
Aber gut, siehe dazu auch meine Antwort unten an TeichDragon – zwei Seelen, ach, in meiner Brust und so ;)


Viele Grüße,
Thomas

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Das war jetzt aber noch nicht die Folge zu "Online-Quell-Ressourcen", oder?

Pokémon Go: "[..] scheinbar jeder auf der Straße auf der Jagd nach Pokémon ist, [..]" - Ist das erst gemeint? Mir ist da bisher niemand aufgefallen. Tatsächlich stand ich unter dem Eindruck, das Spiel wäre nur in den USA verfügbar, weil es einige Geschichten dazu in US-Nachrichtenmedien gab.

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Moin André!

Wie so oft gibt es einiges, wozu noch deutlich mehr zu sagen wäre. Online-Quell-Ressourcen ist definitiv etwas, auf das wir später noch mal zurückkommen werden. Vielleicht dann wirklich als Themenfokus, oder aber im Zuge einer anderen Debatte als Nebenstrang, mal sehen. Wird aber mehr kommen, denke ich.

Pokémon Go: Oh ja, mein voller Ernst.
In Aachen habe ich mehrere Leute schon in Aktion gesehen, Michael in seinem ländlichen Idstein ebenso. In unserer Rollenspielrunde jagen sie, in meinem Tanzverein, und in meinem erweiterten Freundeskreis allgemein. Auf den Zugfahrten hin und zurück zum Feencon habe ich diverse Leute gesehen oder darüber sprechen gehört, auf der Feencon eh.
Selbst einem Mitarbeiter der Stadthalle sind euphorisch fast die Fritten ins Fett gefallen, als er hörte, dass die zwei Leute hinter mir in der Schlange ein [seltenes Pokémon] auf dem Gelände gefangen haben.
Und ja, zum Launch war es nur in den USA verfügbar, aber in Europa ist es letzte Woche auch angekommen. Akut aus Michaels Heimatort hier in der Region ging etwa auch diese Meldung hier durch die Nachrichten.
Also ja, es ist mein voller Ernst.
(Ich selbst spiele nicht, aber wünsche jedem, der daran Freude hat, weiterhin massiv Spaß dabei. Aber das Spazierengehen ist explizit immer meine technikfreie Dreiviertelstunde am Tag, da passt das nicht gut zusammen.)

Viele Grüße,
Thomas

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Erstaunlich also in Berlin bisher null Sichtungen (nicht, dass ich sicher bin, ob ich Pokémon Go-Spieler von normalen Mobiltelefonnutzern unterscheiden könnte). Hm, ich muss mal rumfragen. Hat aber auch keiner von sich aus als Thema aufgebracht. Ich vermute, diejenigen, die das interessieren könnte, haben sich seinerzeit schon an Ingress sattgespielt...

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Nachtrag: "Die Lügen des Locke Lamora" ist wirklich ein großartiges Buch und ich kann die Empfehlung nur unterschreiben.
Man sollte aber vielleicht nicht unerwähnt lassen, dass der Autor jahrelang mit schweren Depressionen gekämpft hat (und wohl auch immer noch damit kämpft), sodass zwischen Band 2 und Band 3 der Serie 6 Jahre lagen. Man darf also leider nicht erwarten, das die Folge-Bände im Jahres-Rhythmus kommen.

Aber solchen Kummer sind wir ja schon von GRRM oder Rothfuss gewohnt.

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Super, jetzt bin ich mit den Kommentaren verrutscht.... Egal.

Ja, Scott Lynch ist vor einigen Jahren relativ offensiv mit seiner Krankheit (Depression) umgegangen und hat auch einige längere Sachen dazu auf seinem Blog veröffentlicht. Leider scheinen einige verspurlost zu sein, ein interessantes Interview kann man immer noch hier finden:
https://relentlessreading.com/2015/03/29/depression-is-a-bastard-how-scott-lynch-faced-his-demons-and-became-a-bestseller/

Und ja, "Throne of the Crescent Moon" hatte ich damals auch auf dem Schirm, weil das Buch so verdammt gute Kritiken bei den englischen Blogern bekam. Das hier auch der Dämon "Depression" zugeschlagen hat, ist umso ärger.
Wobei es laut dem Interview mit Scott ja ja verdammt oft vorkommen soll.

Aber um noch mal kurz on-topic zu werden:
Ich weiß nicht, ob ihr schon mal ein Feature zum Thema "Spielen über das Internet" (D20, Fantasy Grounds, ö.a) gemacht habt.
Falls nein, würde ich darum bitten.

Und hah!!!
ja, eine Nerd-Folge zu Babylon 5 oder Konsorten würde ich mir anhören.
Wobei ausgerechnet ICH, als SF und Fantasy Fan genau diese Serie niemals gesehen habe.
Zum Glück hab ich die Serie hier komplett als DVD-Box rumstehen, und sollte meine sträfliche Vernachlässigung im Sommer-Urlaub mal nachholen sollte.

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Moin TeichDragon!

Depression: Ja, ist verdammt häufig. Neben Lynch und Ahmed ist zum Beispiel auch Wil Wheaton einer, der mit dem Thema sehr offen(siv) umgeht. Ich denke Schreiben ist letztlich eh etwas, was in Wohl und Wehe mit dem eigenen Seelenheil eng verknotet ist, wie das Kreativschaffen allgemein.

Spielen über das Internet: Nein, gab es noch nicht. Mangels viel eigener Praxis ist das eines dieser Themen auf der "Ja, aber wenn nur mit Gast"-Liste. Aber auf der steht es :)

Babylon 5: Ich höre dich, vierte von vier positiven Rückmeldungen ;)

Viele Grüße,
Thomas

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Hi Thomas,

ja, vieles hab ihr erwähnt und kommentiert, sodass mir eigentlich gar nicht mehr viel Thema nebenbei einfällt.
Trotzdem eine sehr spannende Folge, weil man auch gut erkennen kann, wie sich der Blickwinkel auf diese technischen "Hilfsmittel" verändern kann.

Und was die zwei Seelen angeht: Kann ich gut nachvollziehen.
Nicht umsonst habe ich viele Bücher doppelt, einmal in Tot-Holz und einmal in E-Form.
Ein richtiges Buch kann so ein PDF halt doch noch nicht 100%ig ersetzen, auch wenn es verdammt viele Vorteile bietet.
Ich bin da also relativ nahe bei Dir. :)

Teich

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Mal wieder eine Folge mit einem sehr spannenden Thema.

Als technik-affiner Mensch empfinde ich die Unterstützung(!) durch Technik eher als Segen denn als Fluch. Bei mir steht schon seit Jahren ein 27“ Monitor schräg hinter mir, auf den ich per Laptop (vormals ein Mini-PC) Bilder, Karten oder anderes werfen kann. Bei DSA z.b. auch gerne Dere-Globus. Gleichzeitig läuft dort iTunes, wo entsprechende „Rollenspielmucke“ Listen leise im Hintergrund dudeln, oder auch mal schnell passende Soundeffekte über passende Soundboards abgefeuert werden können.

Dazu die Unterstützung durch PDFs, auf dem ich z.b. ein Fanmade Star Wars Abenteuer habe, anstatt 102 Seiten auf dem Farbdrucker raus zu jagen. Oder mal schnell in Regelwerken von Rolemaster was zu suchen, anstatt x physische Bände zu wälzen.

Würfel-Apps habe ich tatsächlich bei Warhammer 3 und Star Wars schon benutzt, bis eine erkleckliche Anzahl an „echten“ Würfeln vorlag. Wobei Star Wars App schon seine Vorteile hat, wenn man mal eben die diversen Würfel Pools der Gegner abspeichern und sofort wieder aufrufen/switchen kann.

Die Gefahr der Ablenkung durch gezückte Handys erlebe ich aber auch ab und an in meiner Runde, und denke ernsthaft über ein Verbot (zumindest bei einem Mitspieler) nach. Wenn da jemand zu oft kurze Textnachrichten schreibt oder irgendwelche Spielzüge macht, fühlt man sich als SL schon irgendwie ignoriert.

Trotzdem aber ein dickes DAFÜR, wenn um Technik geht.

(Gelauscht & geschrieben am Ipad auf der Terasse bei Kaffee, Kippe & Bier....)

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Moin TeichDragon!

Dere Globus: Sträflich nicht erwähnt, aber ja, definitiv auch ein gutes Beispiel!

Technik-Affinität: Zwei Seelen schlagen, ach, in meiner Brust ;)
Auf der einen Seite war ich schon immer irgendwie Computerkind. Vom Sega Master System an Konsolenspieler, mit dem Amiga 500 zu den Heimcomputern gekommen, Gameboy-Spieler, relativ früher Handy-Nutzer, spät, aber nun sehr angetan zur Smartphone-Front zählend, etc. pp.
Auch mein Job und viele meiner Hobbys sind letztlich ja sehr techniknah – Film und Foto ist ja heute auch nur noch mit einer gewissen Liebe und Interessenlage zur Hardware sinnvoll zu machen.
Andererseits bin ich in manchen Dingen sehr dezidiert analog. Notizen stets per Hand, Notizbücher sind auch durchaus etwas, wo ich wunderbar in Marken und Verarbeitung geeken kann, Planungen an Korkpinnwand und Magnetfläche etc.
Wie gesagt, zwei Herzen, ach …

Ansonsten sind wir uns ja in vielem Nahe – viele Punkte von dir haben wir unsererseits in der Folge auch schon kommentiert. Was ein Handyverbot, bzw. gar ein personenbezogenes Verbot, angeht, da allerdings wäre ich glaube ich anders. Das ist nichts, wo ich pädagogisch walten wollen würde, höchstens in Form einer Bitte. Wenn die dann gar nicht berücksichtigt wird, nun, dann spiele vermutlich eher ich wo anders bzw. wenn ich die nächste Runde plane, wüsste ich dann, wen ich halt nicht als Erstes fragen würde …

Viele Grüße,
Thomas

(Geschrieben an der frischen Luft auf seinem Macbook. Ich hoffe übrigens, die neue Seite bedient sich für dich angenehmer seit dem Redesign; Mobile-Kompatiblität war einer der Gründe für uns, die Dinge umzustellen :))

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Hi Thomas!

Ich muss noch eine kurze Generation vor Dir zu "De Combjuda Gram" gekommen sein. ;)
Meine erste Begegnung war ein Philipps Spiele System (den Namen habe ich vergessen) und schon just darauf der Apple II meines Bruders. Mitsamt Akalabeth (dem Vorgänger von Ultima I) drauf.
Muss so 1989~81 gewesen sein.

Also noch BEVOR ich mir "Schwerter & Dämönen" und kurz darauf dieses komische "Das Schwarze Auge" gekauft habe.
De facto fing meine Rollenspiel-Karriere mit einem Grün-Monitor, einer 15 1/4 Floppy und Akalabeth an.

C64, PC und irgendwann hab ich mein Hobby zum Beruf gemacht.
In gesetzterem Alter rennt man auch nicht mehr Kram hinterher, und schaut sich auch manche Dinge erst später an.
Die Faszination der Technik, und auch vielen Möglichkeiten die sich einem bieten, sind mir aber nie fremd geblieben.
Von daher bin ich bei manchen Dingen eher noch "Early adopter", während mich manche Sachen, auch im Bereich VR doch eher kalt lassen. Grundsätzlich bin ich aber der Meinung, das Technik (auch im Bereich RPG) ein verdammt gutes Hilfsmittel ist.
Aber wie ihr schon auch gesagt habt: Man sollte den Kram nicht um der Technik willen einsetzen.
Dann können die diversen Gadgets und Lösungen das Spiel echt bereichern.

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Moin mal wieder ;)

Ja, dann warst du vermutlich knapp vor mir.
Meine Kurve war abgesehen davon eigentlich recht ähnlich und die Chancen, dass das zum Beruf hätte werden können, waren eine Weile sogar durchaus denkbar – bis irgendwo ca. in 7. oder 8. Klasse die Liebe zur Literatur entflammte und ich dann ziemlich steil gen Geisteswissenschaften abgebogen bin ;)
(Und auch wenn ich als Grafiker und Layouter heute ja einen eher techniknahen und technischen Beruf (mit Wonne) ausübe, an sich bin ich ja Literaturwissenschaftler und Philosoph :D)

Viele Grüße,
Thomas

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