DORPCast 78: Das Geld und das Hobby

Hallo zusammen!

Die erste reguläre Folge des DORPCasts drehte sich damals um das liebe Geld, und heute kehren Michael und Thomas noch einmal dorthin zurück. Nicht um einfach in neuen Worten zu wiederholen, was sie damals gesagt haben, sondern um einige Themenfelder zu betrachten, die damals nicht ins Schlaglicht gerieten: Sonderausstattungen und beigefügte Karten etwa, eBook-Flatrates und konkrete Zahlen zu DORP-eigenen Büchern, die VG Wort und einige Grundlagen-Themen wie die Bedeutung von Cashflow. Heute also noch einmal sehr wirtschaftlich und meta, aber nicht weniger interessant!

Darüber hinaus gibt es vorweg die übliche Medienschau – diesmal u.a. mit einer ungewohnt zweiseitigen Diskussion zum Warcraft-Kinofilm –, sowie einige weitere Gedanken zu anderen deutschen Rollenspiel-Podcasts, zum Deutschen Rollenspielpreis sowie zur Ulisses-Veranstaltung Lock and Load.

Weiterführende Links, im Podcast erwähnte Artikel und mehr gibt es natürlich wie immer in den Shownotes.

Viele Grüße,
eure DORP

Episode 78 – Das Geld und das Hobby

0:00:29  Intro
0:01:16  Andere Podcasts: 3W6 und Eskapodcast
0:03:33  Gedanken zum Deutschen Rollenspielpreis
0:04:40  Medienschau
0:29:22  Michael war auf dem Lock and Load

0:32:38  Zum Thema
0:35:04  Auflagenzahlen revisited
0:36:23  Sonderausstattungen und Gimmicks
0:37:54  Der Faktor 5
0:40:18  Die Zahlen hinter dem 1W6-Freunde-Regelwerk
0:43:56  Können Bücher auch zu billig sein?
0:48:46  eBooks revisited
0:54:26  Flatrates
0:59:17  Warum muss man eigentlich Gewinn erwirtschaften?
1:02:40  Cashflow
1:04:55  Crowdfunding, Tücken und nochmal: Cashflow
1:06:43  Risikofaktor Abnahme
1:07:47  Die VG Wort
1:12:03  Exkurs: Urheberrecht
1:14:12  Eine versuchte Zusammenfassung
1:15:14  Ein kurzer Exkurs zum Thema Gehälter
1:19:24  So! Gut jetzt!
1:19:33  Sermon 2.0
1:19:50  Adieu!

Aus der Medienschau

A New Beginning – Final Cut (Steam | GoG | Physisch)
Warcraft: The Beginning (Trailer | Vorbestellen)
X-Men Apocalypse (Trailer | Vorbestellen)

Ergänzend zu Warcraft

Das alte Intro zu Warcraft 2
Der Warcraft-Trailer mit Warcraft-2-SFX
Hinweis: Ausnahmsweise hat Thomas' Gedächtnis übrigens nicht getrogen: Der (Sub-)Kontinent, wo die Menschen nach dem Fall Sturmwinds Unterschlupf finden, ist Lordaeron

Lock and Load

Ein Videos vom Lock and Load
Das erwähnte Cosplay von HS Design

Andere Podcasts

3W6 Podcast
Eskapodcast

Artikel zum  Thema

Was zahlt Ulisses
Das erwähnte Interview mit Sony in der dt. Wired
Ein lohnendes Interview mit Sandy Petersen zu den Vorgängen bei Chaosium
Ein gar nicht erwähntes aber relevantes Interview zum Thema Buchpreise

Kommentare (39)

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Moin
Ich frage mich, wie die Flatrates funktionieren, wenn zum 1. September die Buchpreisbindung auch für eBooks gilt. Übrigens gilt das auch für Händler, die im Ausland sitzen und an deutsche Kunden verkaufen.
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/080/1808043.pdf

Was anderes. Ich war auf dem Workshop "Rassismus im Rollenspiel" auf der NordCon. Dort ging es um Rassismus in Rollenspielpublikationen. Ich fand es erhellend. Wäre schon, wenn Ihr dieses Thema auch mal behandeln könntet.
http://www.komparatistik-online.de/component/joomdoc/doc_download/177-komparatistik-online-20131-j-r-r-tolkien-der-herr-der-ringe

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Komisch, viele Since Fiction Publikationen schaffen es, andere Spezies, nicht minderwertig zu beschreiben. Warum sollen es Fantasy Publikationen es nicht schaffen?

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aus dem PDF
"Über den Häuptling-Begriff schreibt Susan
Arndt, Professorin für englische Literaturwissenschaft und kritische Weiß-
seinsforscherin, dass er sowohl in historischen wie auch in aktuellen Ver-
wendungen mit Primitivität und einer personalen Herrschaftsform ver-
bunden wird."
Das klingt doch vielversprechend.

"Rassismus im Rollenspiel" auf der NordCon
Gibts dazu eine Aufzeichnung/Mitschrift?

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Nein, nur das Dokument, was ich oben verlinkt habe. (Bekanntes verwenden, um Fremdheit und
Gefahr darzustellen
Rassismus in und durch Der Herr der Ringe)

Um ein Beispiel zu nennen. Wir haben da speziell DSA/Aventurien vorgenommen. Bei der ersten Edition konnte man einen Krieger, Magier, Abenteurer, Zwergen oder Elfen. Warum kann man, bei Menschen, unterschiedliche Professionen spielen und bei Zwergen und Elfen nicht.

Anscheinend sind die Menschen höher entwickelt und haben sich spezialisiert und die Zwerge und Elfen sind primitiv und können sich nur in eine Richtung entwickeln oder können alles, nur nicht gut.

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Ich hab das DorpCast-Thema mal zum Anlass genommen, um aus dem jcgames Nähkästchen zu plaudern: https://jcgames.de/jcgames/news/jcgames/2016-06-19/als-selbstverleger-zum-millionaer

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Moin jcorporation!

Da hätte ich deinen Kommentar fast überlesen – und wunderte mich, das ich, nachdem ich "jedem" geantwortet hatte, eine ungerade Gesamtzahl an Kommentaren vorfand

Danke aber auf jeden Fall für den Artikel – sehr offen und ein gutes "Gegenbeispiel" zu unserem DORP-Kalkulationen. Danke aber auch, dass du mich an die Sache mit den sieben Druckexemplaren beim Deutschen Rollenspielpreis erinnerst; das ist etwas, woran ich mich (ganz privat; weder in nomine DORP noch in nomine Ulisses, sondern einfach ich selbst) schon immer gerieben habe.
Gerade lese ich in ihrem aktuellen Beitrag noch: "Ganz praktisch besteht in der Hürde „7 Printexemplare“ auch eine Vorauswahl – der Nominierende muss schon recht überzeugt von seinem Werk sein, um die Kosten zu stemmen."
Schon alleine, weil es nicht mit der Überzeugung am eigenen Werk, aber Überzeugung am ROI der Teilnahme hakt. Für die Kosten der Teilnahme an dem Preis kann ich halt z.B. auch Illus oder gar ein Cover für das nächste Buch einkaufen; da haben am Ende dann auch die Leser einfach mehr von.

Aber gut, wollte nicht deinen Beitrag thematisch hijacken
Danke auf jeden Fall für den Artikel!

Viele Grüße,
Thomas

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Super interessante Folge, herzlichen Dank dafür!

Bei der PDF Erstellung hätte man vielleicht noch mal kurz erwähnen können, das PDF nicht gleich PDF ist, und man so auch nochmals lustig Zeit (und damit Geld) verbrennen kann, damit der Kunde möglichst keine Probleme mit dem Endprodukt hat.

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Moin TeichDragon, die Zweite

PDF-Erstellung: Oh, du hast so Recht. War akut länger nicht mehr Thema, weil ich meine Baustellen derzeit – allen voran DSA 5 – mittlerweile soweit kompatibel geprügelt habe, aber ja …
… gerade Apples "Vorschau" ist ein Biest. Nichts gegen das Programm/die App, die nutze ich privat auch oft, weil sie so schön ins Betriebssystem eingeflochten ist, aber bis die Mal zufrieden ist, gerade wenn um Transparenzen geht, das kann Nerven kosten.
(Und klar, ich weiß, dass das halt am zugrundeliegenden PDF-Standard liegt, aber … das nutzt weder dem Endkunden, noch mittelfristig mir, wenn der Endkunde sich dann (nicht ganz zu Unrecht) beklagt, weil Design-Elemente unsichtbar sind o.ä. ;))

Viele Grüße,
Thomas

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Sehr interessante Folge, vielen Dank. Gerne mehr aus der deutschen (Rollenspiel-) Verlagswesen. Gerade mit den von Euch genannten "Konkurrenz"-Podcasts habe ich manchmal das Gefühl, dass man zu Themen, die mit dem eigentlichen Spielen am Tisch unmittelbar zu tun haben, vieles bereits gehört hat. Die Seite der Produzenten zu hören ist eine spannende Abwechslung.
Liebe Grüße
PS: Bringt am endlich den Patreon an den Start

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Moin DCCasanuda!

Freut mich, dass dir die Folge gefallen hat!

Folgen aus dem Verlags-Nähkästchen: Machen wir gerne – liegt uns ja auch am Herzen.
Mir ist aber auch die Mischung wichtig.
Wie ich gestern auch noch auf Twitter schrieb: Immer die Filter Bubble bedenken; ich denke gerade die aktiven Kommentatoren zum DORPCast sind in der Tendenz eben auch die, die ich immer "die Informierten" nenne. Aber wenn Feedback auf der RPC sowie bei der Umfrage als Indikator dienen kann, dann ist es wohl so, dass es eine nennenswerte schweigende Gruppe derer gibt, die auch diese "ausgenudelten Themen" gerne hören. Vielleicht auch, weil sie es halt noch nirgends anders gehört haben.
Insofern: Ja, wir werden da mehr plaudern, ein, zwei Themen habe ich sogar recht konkret auf dem Schirm. Aber wir werden weiterhin versuchen, allen möglichen Hörerschaften was zu bieten

Zum Patreon: Bis zur Feencon im Juli steht der. Das ist meine selbstgesteckte äußerste Deadline

Viele Grüße,
Thomas

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Rollenspielprodukt sind dreist günstig.
Das Hauptproblem scheint mir darin zu liegen, dass man die Katze im Sack in einem Batzen kauft: Der Lustgewinn ist nicht garantiert und passiert auch viel später und zeitlich weiter gestreut als der Erwerb. Vielleicht ist es wirklich an der Zeit, ein kontinuierliches Bezahlmodell zu entwickeln.

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Einstiegspreise
Ich glaube das ist unabhängig von scheinbar rationalen Überlegungen einfach ein Phänomen das man zur Kenntnis nehmen muss. Viele Verlage bieten ja auch Starter-Sets zu sehr günstigen Preisen an, das Grundregelwerk als kostenlosen Download oder zumindest etwas Einstiegsmaterial. Ich würde sagen ein Basisbuch für 40 Euro rauszuhauen ist riskanter als das ganze in zwei Einzelbänden für 25€ zu machen. Ist zwar scheinbar irrational aber dennoch erfolgversprechender.

Vielleicht wollen viele Leute erst mal nur in das Unbekannte reinschnuppern und dafür sind mehr als 20€ viel Geld. Selbst wenn ein Kinofilm oder Computerspiel nicht so gut ist wie erwartet, ist der Nutzen doch in etwa so wie erwartet (z.B. 90 Minuten Unterhaltung). Wenn ich ein RPG Buch kaufe und dann feststelle, dass ich es niemals spielen werde ist die Diskrepanz zwischen dem Produktversprechen und dem tatsächlichen Nutzen sehr groß. Vielleicht ist dies das eigentliche Problem.

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Du sammelst eine Kollekte ein?
Wie muss ich mir das vorstellen. Die Spieler bezahlen dafür, dass du eine Spielleiterleistung anbietest. Oder was meinst du mit "für den Verlag", hast du das Geld dann gespendet? Bekommen denn die Spieler sonst Produkte gegen einen Sammelbeitrag? Oder habt ihr sowas wie eine Gruppenkasse aus dem du Kaufabenteuer beschaffst?
Klingt jedenfalls irgendwie interessant.

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Hallo Krassling,

die Kollekte funktionierte wie folgt:

Ich informierte meine Spieler darüber, dass das System, das ihnen so viel Freude bereitet, von den Machern für einen Hungerlohn übersetzt wurde. Dann sagte ich ihnen, ich wolle das Experiment machen, ob man durch kontinuierliche kleinere Beträge mehr Geld für den Verlag sammeln könnte, weil die Konsumentenhaltung eine andere sei.
Ich stellte dann bei jedem Spielabend eine Spardose in die Tischmitte und ging mit gutem Beispiel voran und warf etwas Geld ein. Dann zahlten die Spieler ihren Anteil.
Als wir nach vier Monaten 50 € gesammelt hatten, schickte ich das Geld an den Verlag. Ich ließ mich also nicht für das Spielleiten bezahlen, sondern sammelte die Beträge für die Macher.
(Prinzipiell wäre ich bereit, für Geld zu leiten, aber das war nicht Ziel des Experiments und wäre ein anderes Thema.)

Wenn eine Runde, die größtenteils aus armen Studenten bestand, in vier Monaten, die auch noch die Weihnachtspause beeinhaltete, 50 € sammeln konnte, muss es der durchschnittlichen Runde möglich sein, 150 bis 250 € pro Jahr zu sammeln. Pro Kopf wäre das immer noch sehr wenig (wie viel gibt man im Jahr für Bücher/Musik/Filme/Kino/Videospiele aus?), aber den Verlagen gäbe es plötzlich viel mehr Kapital um geile Dinge zu machen und (meiner Ansicht nach sehr wichtig!) Projekte für die Neulinganwerbung zu finanzieren, so dass mehr Schultern die Last tragen können.

Noch Fragen, Krassling? ;-)

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Wie immer einige sehr interessante Ansätze dabei. Danke für das Thema.

Zwei Dinge kann ich aber wohl noch beifügen:
1. Autoren ohne Tantiemen: Wenn ich mich richtig erinnere, dann leben die Autoren von Groschenheft-Romanen mit genau diesem Problem. Zumindest habe ich im Zusammenhang von Helmut Rellergerd mal gelesen, dass er sämtliche Rechte an einen fertigen Text tatsächlich an Bastei-Lübbe abgetreten habe. (Dafür bekommt er eine einmalige Zalung in Form von Geld und muss fröhlich weiterschreiben. Der Verlag macht den Reibach mit dem Werk des Jason Dark.)

2. Illustratoren mit Tantiemen: Hier finde ich den Ansatz auch sehr interessant, dass das Gerade nicht der Fall ist, das Tantiemen gezahlt werden. Meine Wissens nach existiert zumindest in der Kunstszene (also den Leuten, die ins Museum wollen) ein entsprechender Vertragsentwurf, dass sie bei Wiederverkauf eines einmal verkauften Werkes eine geringe Gewinnbeteiligung zugesprocen bekommen.)

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Moin Orakel!

Autoren ohne Tantiemen: Ja, ach, ich hab auch Veröffentlichungen da draußen – z.B. meine Cthulhu-Abenteuer bei Pegasus –, für die ich keine Tantiemen erhalte, sondern für die es nur eine einmalige Vergütung gab.
Außerdem haben wir dieses Mal nicht wieder das relativ abgefahrene Bezahlmodell vieler Verlage – der Vorschuss, der über Tantiemen zunächst aufgewogen wird –, dargelegt, aber ich meine, das hatten wir in einer vergangenen Folge schon mal …
Groschenromane sind ohnehin eine ganz eigene Domäne. Auch sehr spannend, aber auch eine ganz eigene Welt …

Illustratoren mit Tantiemen: Die Rechteverwertung von Illus ist eh spannend. Teils ja auch mit Klauseln wie eingeschränkten Größen ("Wir dürfen das Bild maximal als A7 verwenden") o.ä. – vermutlich insgesamt auch mal ein Thema für eine eigene Folge.


Viele Grüße,
Thomas

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Back-Katalog: Kleine Ergänzung dazu, in meinem Kommentar zur letzten Folge wollte ich mit "Zugriff auf vergriffene Informationen spielt im Zeitalter vom ebook-back catalog ja vielleicht nicht mehr so die Rolle" auf die Verlagssicht hinaus. Denn aus Sicht der Konsumenten ist eine zusammenfassende Fandokumentation eventuell sogar besser als sich Informationen aus alten Büchern selbst zusammensuchen zu müssen. Aber nach dem, was du mir schon geantwortet und in dieser Folge zusätzlich ausgeführt hast, ist ein Back-Katalog ggf. sogar eine Bürde für den Verlag. Aus dieser Perspektive ist der Punkt in der Abwägung allerdings neutral. Denn auch wenn sie den Bedarf ein stückweit abdeckt, gute Fandokumentation befördert vermutlich den Ruf nach einem Back-Katalog, weil sie neugierig auf die alten Sachen macht.

Chinesische Arbeitsmoral: Also angesichts dessen, dass wir wegen der niedrigen Kosten alles in China produzieren lassen, die sich auch durch die Arbeitsbedingungen etwa sehr lange Arbeitszeiten für Fabrikarbeit ergeben, ist die Arbeitsmoral glaube ich nicht das Problem.

VG Wort-Zugriffsmessung: Die arbeiten einfach mit Zählpixeln. (Die ich aus Sicherheitsgründen standardmäßig blockiere.)

Ja der Kaffee- und Kino-Vergleich wird oft bemüht, aber wenn wir über Produkte wie Bücher, Brettspiele, Computerspiele mit starker Geschicklichkeitskomponente oder eben Rollenspielmaterial sprechen, dann ist die mentale Kalkulation anders. Bei all diesen Produkten kommt zur Investition an Geld im Anschluss eine signifikante Investition an Zeit hinzu, um sie wirklich nutzbar zu machen. Niedrige Preise unterlaufen die Aufmerksamkeitsschwelle, aber wenn die Preise hochgehen, fängt man an sich Fragen zu stellen, die bei Kaffee oder Kino so nicht relevant sind: Werde ich mich überhaupt damit beschäftigen? Habe ich die Zeit dafür? Habe ich nicht schon genug andere ähnliche Sachen? Sas verringert die Wahrscheinlichkeit, dass etwas gekauft wird. Gleichzeitig denken sich viele der Dochnichtkäufer, ja wenn es x Euro billiger wäre, dann ... Diese sich wiederholende Erfahrung ist vielleicht die Basis für das Gefühl die Preise müssten niedriger sein.

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Nochmal was anderes zu Mystics of Mana: Ich vermute fast, dass ihr auf die Idee schon selbst gekommen seid. Letztens fiel mein Blick auf eines der Lösungsbücher zu den alten 8bit-Spielen. So mit zusammengefügten Screenshots, die ein Spielareal zeigen und darauf markiert, wo sich Geheimnisse finden lassen, mit gezeichneten Figuren am Rand des Begleittextes und Extraboxen, die Spielcharaktere oder besondere Gegenstände beschreiben. Ein ganzes Buch so zu gestalten, wäre vermutlich zu ambitioniert, aber vielleicht könnte man einem Flyer oder ein paar Innenseiten diese Form geben. Würde den Nostalgiefaktor eures Spiels glaube ich sehr steigern.

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*16bit

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Moin,

Ich höre den Dorp Cast noch nicht sooo lange, arbeite aber gerade den Backkatalog durch.

In dieser Folge war davon die Rede das einer von euch beiden auf einer Feier einen Freelancer getroffen hat, der dann doch nicht in der Branche arbeiten wollte, weil es ihm zu wenig Geld war fürs Layout.
Da bin ich stutzig geworden, habe ein paar Tage in mich rein gehört und mir überlegt das ich sowas gerne machen würde. Ich habe meine ersten Satzerfahreung noch auf ner Berhold ADS gemacht. Der Umstieg auf den PC war dann mit Pagemaker 3.01. Ich hab dann später die Druckerei meiner Familie übernommen um mich Hauptsächlich um den Kaufmännischen Teil und um den Satz gekümmert. Rollenspieler bin ich seit ca 1993. Hauptsächlich D&D/Pathfinder und Shadowrun. Gelte immer noch als Regelbuch in meinen Gruppen. ;)Im Herbst hab ich noch davon geträumt bei Ulisses Vollzeit arbeiten zu können, mich aber nicht getraut den Schritt zu machen ... Aber Freelancer, das könnte was sein.

Habt ihr nen Tip an wen ich mich wenden könnte.

LG
Stefan

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Super Folge.

Eine Frage noch: Thomas sagt auch hier wieder "Superman wies Batman" (soll Lautschrift sein) - ich dachte immer, das "vs" ist die Kurzform von "versus" und sollte auch so gesprochen werden. Habe ich mich da getäuscht?

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Moin Rowlf!

Weil's flott geht, kurz in der Pause:
Was ich sage, ist "Batman wie Superman" – und das schlicht, weil der Film halt so heißt
Der hat dort nämlich kein s im Titel und schreibt sich "Batman v Superman: Dawn of Justice". Siehe auch zum Beispiel hier.

Ansonsten hast du Recht: "vs" wird als "versus" gesprochen (bzw. ist eine Abkürzung davon), wobei du noch die Wahl hast, je nach Kontext, zwischen einem englisch ausgesprochenen "wörses" oder einem 'lateinisch' ausgesprochenen "wärsus". Die gibt es beide.
Für die englische Variante wirst du halt z.B. in Geisteswissenschaftler-Akademiker-Kreisen u.U. komisch angeschaut, für die lateinische Variante erntest du derweil vermutlich umgekehrt bei Titeln wie "Alien vs. Predator" fragende Blicke

Viele Grüße,
Thomas

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Ach so, alles klar. Da habe ich das Plakat nicht genau genug angeschaut und du hast natürlich Recht. Danke für die Auskunft!

Wobei ich schon darauf tippen würde, dass das ansonsten in meinen Augen ja eher sinnbefreite "v" wohl die Abkürzung der Abkürzung "vs" ist. Oder hast du hierzu auch eine Erklärung? Mein Google-Fu ergibt keine sinnvolle Deutung des einzelnen "v" im Titel.

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