DORPCast 75: Von der Waffe +1 zum Ring der Macht – Magische Gegenstände

Hallo zusammen!

Nachdem sie in der letzten Folge irriger Weise behauptet hatten, magische Gegenstände seien doch schon mal Thema gewesen im DORPCast, machen Michael und Thomas diese Falschaussage nun wieder gut und sprechen über sie. Was gibt es für magische Gegenstände, was ist ihr Nutzen in der Spielwelt und am Spieltisch, wie bereichern sie den Plot und was passiert, wenn die Items Persönlichkeit kriegen?
Hört es selbst.

Darüber hinaus sprechen die beiden noch über die Dracon 10, die erst am Abend vor der Aufzeichnung geendet war und aus der vielleicht auch die Woge des Schlafmangels enstammt, auf der die beiden diese Folge schwimmen. Darüber hinaus, klar, gibt's die Medienschau und das alles genauer wissen möchte, der wird in den Shownotes bestimmt fündig.

Viele Grüße,
eure DORP

Episode 75: Von der Waffe +1 zum Ring der Macht – Magische Gegenstände 

0:00:29  Intro
0:00:56  Medienschau
0:24:59  Die Dracon 10

0:32:15  Zum Thema
0:33:15  Magische Gegenstände als Belohnungskonzept
0:37:06  Plotgenerierung durch magische Gegenstände
0:42:43  Magische Gegenstände gleich zu Kampagnenbeginn?
0:43:28  Pen&Paper trifft Metroidvania?
0:47:32  Was können magische Gegenstände eigentlich?
0:49:06  Hyperborea
0:50:28  Intelligente magische Gegenstände
0:52:46  Schwarze Augen und andere Systeme mit Artefakt im Namen
0:55:01  Weird Science

0:56:42  Crafting als Thema?
0:57:34  Zum Erscheinungsplan kommender Folgen
0:58:38  Sermon 2.0
0:58:57  Adieu

Aus der Medienschau

Automata
Dredd
Findley, Nigel: Shadowrun – 2XS
Moon
Rucka, Greg: Smuggler's Run
Shooter

Außerdem erwähnt

Hyperborea
Witcher Abenteuerspiel

Dracon 10

Die Fotos

Das Video

Kommentare (3)

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Na, da kann ich noch mal etwas aus der Indiekiste auspacken: Im Erzählspiel Wield von John Wick und Gillian Fraser spielt man ein mächtiges magisches Artefakt ("Vatcha"), das ein eigenes Ziel verfolgt, aber auf Helfer angewiesen ist, um seine Macht zu entfalten. Gleichzeitig spielt man wechselseitig die Helden, die das Artefakt tragen. Also zum Beispiel das von Spieler A verkörperte Artefakt ist in den Händen des von Spieler B verkörperten Helden und umgekehrt. Das Spiel dreht sich darum, die Interessenkonflikte zwischen diesen Parteien auszuhandeln. Ich würde sagen, das ist die Idee aus Hyperborea noch fokussierter und abgesehen von generischem Fantasy ohne Settingvorgaben. 2014 gab es dazu eine Kickstarter-Kampagne.

http://www.drivethrurpg.com/product/131729/
https://www.youtube.com/watch?v=UIy8j7i8l9M


Metroidvania im Rollenspiel: Schlüssel finden?

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Moin André!

Wield: Werde ich mir beizeiten gerne mal anschauen :)

Schlüssel finden: Hm, nein, ich finde das ist ein qualitativer Unterschied. Halt der Unterschied zwischen sagen wir dem Zelda-Grappling-Hook, mit dem man plötzlich bisher unüberwindbare Abgründe überqueren kann, und der blauen/roten/grünen Keycard bei Doom. Das eine erweitert das Repertoire des Charakters grundsätzlich und ermöglicht durch diese Fähigkeit, neue Bereiche zu erschließen. Die Keycard hingegen öffnet eine oder mehrere Türen. Und exakt das, nicht mehr. Ich finde, das macht einen Unterschied aus, und sei er nur gefühlt …

Viele Grüße,
Thomas

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Hallo zusammen,

das ich, mal wieder, in China rumhänge hat zumindest den kleinen Vorteil, dass ich mehr Zeit habe auch mal was zu schreiben. :)

Medienschau
Ich habe Automata auch zu Hause liegen. Ich müssteihn mir nochmal anschauen, aber ich bin mir recht sicher, dass die Proto-KI am Ende halt auch auftaucht.

Dredd: Das wurde ja auch mal Zeit, Scorp :)
Als ich damals den ersten Judge Dredd Film mit Sylvester Stalone gesehen habe, war das auch das erste Mal, dass ich überhaupt etwas von Judge Dredd mitbekommen habe und fand den Film toll. Zu Hause muss ich den mal aus dem Regal nehmen und schauen, ob der immer noch unterhaltsam ist.

Shooter hat mir auch sehr gut gefallen. Ich mochte vor allem den kritischen FBI-Beamten, dem ja anscheinend als einzigem die ganzen unlogischen zeitlichen Zusammenhänge auffallen. Zehn Minuten nach dem Schuss kennt man schon den Schützen und seine Lebensgeschichte. Wie meinte er nochmal? "Ich weiß wir (das FBI) sind gut, aber wir sind nicht so gut."


Dracon
Die DraCon war wie immer toll.
Ich habe zum ersten Mal Dread gespielt, aber zumindest seit Silvester nicht, seit langer Zeit, zum ersten Mal Jenga. Ich glaube gegen Ende wurde ich etwas waghalsig, als ich jede Probe "zieh zwei Steine" mit "Was, mehr nicht?" kommentiert habe. Bin trotzdem nicht gestorben :)
Sailor Moon wird es nächstes Mal auch wieder geben, wobei sich meine Gruppe schon beschwert hat, dass es erst in knapp einem Jahr weiter gehen würde. Mal schauen, ob wir vorher und abseits der Dracon mal einen Termin finden um weiterzuspielen.


Magische Gegenstände
Hmm... wie fang ich an...
In Computer und Videospielen gibt ja normalerweise immer magische Gegenstände. Meistens in verschiedenen Machtstufen, ausgedrückt dadurch, wie selten ein solcher Gegenstand zu finden ist. Also selten, rar oder episch, um mal ein Beispiel zu nennen. Zusätzlich haben diese Gegenstände aber auch eine Levelbeschränkung. Das epische Schwert+100 kann halt nicht von einem Stufe 1 Charakter getragen werden. Man muss also seinen Charakter entwickeln, damit man überhauptauch die Möglichkeit hat, an solch hochqualitativen Gegenstände zu kommen. Und was im Videospiel auch nicht passieren kann (also meistens zumindest) ist, dass man einmal gefundene Gegenstände wieder verliert.

So, Sprung zum Pen&Paper Rollenspiel. Mir wäre jetzt nicht bekannt, dass magische Gegenstände eine Levelbeschränkung haben. Theoretisch kann also der Stufe 1 Charakter auch das magische Schwert+100 tragen, a.k.a Luke bekommt sein erstes Lichtschwert.
Je nachdem was das Schwert genau macht, ist der Charakter dann auch tatsächlich besser. Wenn das Schwert einfach nur mehr Schaden macht, muss der Charakter immer noch gut genug sein, um seinen Gegner zu treffen, was, aufgrund der Regelmechanismen, bei DSA immer noch einfacher sein dürfte als bei D&D.

Wenn es auf der Welt nur sehr wenig magische Gegenstände überhaupt gibt, kann das unter anderem auch zu Frustmomenten führen, wenn der Spieler den Gegenstand wieder verliert. Sei es durch Diebstahl oder weil er mit seiner super Rüstung im Fluss ertrunken wäre; also angenommen es handelt sich um eine "normale" Eisenrüstung die magisch verbessert wurde und nicht um eine magische Mithril-Rüstung die nichts mehr wiegt.
Wenn es hingegen weltweit sehr viele magische Gegenstände gibt, kann man einen Verlust wohl eher verschmerzen und kauft sich halt was vergleichbare, wenn nicht sogar bessere Ausrüstung.

Das Metroidvania Phänomen kenne ich höchstens in der Form, dass man für das Abenteuerende halt einen magischen Gegenstand benötigt, um eben das Abenteuer erfolgreich bestehen zu können, der Gegenstand danach, sofern er nicht zerstört wurde, nur noch bedingt nützlich ist. Das Dämonentöter-Schwert+12 kann halt diesen Dämonen verletzen. Wenn der Dämon vernichtet wurde, ist es halt nur noch ein generisches Schwert+12.

Magische Gegenstände mit Bewusstsein... Da fallen mir spontan nur unzählige experimentelle Waffen bei Paranoia ein. Wo der Rackentenwerfer nur auf Sprachbefehle hört und durchaus auch mal eingeschnappt sein kann :)


So, es ist schon wieder spät geworden. Morgen werde ich mich vielleicht wundern, was ich da an systemlosen Kommentaren geschrieben habe. :)

In diesem Sinne
Gute Nacht

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