DORPCast 64: Nach dem Ende geht es weiter – die Postapokalypse

Hallo zusammen!

In der 64. Episode des DORPCast kehren Michael und Thomas in die Gefilde der SciFi zurück und sprechen über das, was passiert, wenn das Kind bereits endgültig in den Brunnen gefallen ist: Es geht um Endzeit und Postapokalypse. Von Mad Max bis Engel, vom Krieg der Welten bis Heredium reicht ihr Gespräch und streift auch diverse Randthemen links und rechts.

 

Darüber hinaus und neben der üblichen Medienschau gibt es aber auch noch einige weitere Themen, die mehr oder weniger detailliert besprochen werden: Das neue Boron-Vademecum, die BuchmesseCon, der neue Star-Wars-Trailer, Alkohol und erste Gedanken zum Inhaberwechsel der World of Darkness dürfen ebenfalls nicht fehlen.

Viel Spaß damit!

Viele Grüße,
eure DORP

 Episode 64 – Nach dem Ende geht es weiter

0:00:29  Intro
0:01:12  Was trinken Sie heute?
0:02:13  Die Medienschau
0:16:35  Das Boron-Vademecum
0:18:43  Der Scorp geht fremd: Zu Gast beim Magabotato-Stammtisch
0:20:07  Star Wars Episode VII und der Produktivitätskollaps in Trailerform
0:21:52  BuCon
0:25:43  Das WoD-Paradox
0:35:20  Ankündigung: Die nächste große DORPCast-Umfrage

0:36:24  Zum Thema: Der Reiz der Endzeit
0:38:07  Mad Max und Epigonen
0:40:17  Verödung und Verherung
0:41:16  Sinnsuche und die Conditio Humanis
0:44:41  Konfliktebenen im Genre
0:45:52  Die Idee der Tyrannei
0:48:07  Ursachen der Apokalypse und das Rollenspiel End of the World
0:49:14  Dekadentismus
0:51:51  Postapokalyptische Ökonomie
0:53:40  Der Wiederaufbau
0:54:12  Feudale Strukturen und die Rollenmodelle der Gegenwart
0:56:40  Unterhaltung in der Postapokalypse: Theater, Kunst & Mythen
0:58:00  Mögliche Ursachen, Teil 2
1:01:14  Postapokalyptische Rollespiele
1:05:36  Warum gibt es so viele deutsche Vertreter?
1:06:27  Eigene Erfahrungen?
1:07:04  Noch ein paar System-Beispiele
1:08:19  Ein Fazit

1:10:15  Sermon
1:10:58  Adieu

Aus der Medienschau

Die Tribute von Panem – Mockingjay, Teil 1
Cook, Glen: Black Company – Seelenfänger
Metal Gear Solid V: Ground Zeroes
The Returned – derzeit nur auf Netflix

Aus dem Kaffeeklatsch

Star Wars: The Force Awakens Trailer
JJ Abrams' TED Talk über die Mysters Box
White Wolfs neue WoD-Seite

Ausgewählte Hinweise zum Hauptthema

End of the World
Endland v3

Das lobend erwähnte dt. Cthulhu-Ednzeit-Abenteuer heißt derweil "Tote Träume" und ist tatsächlich nur einmal in der CW erschienen. Wer es also haben möchte, muss vermutlich Apothekerpreise für eine gebrauchte Cthuloide Welten 8 bezahlen.

Kommentare (5)

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@SW-Trailer: Ich empfehle den japanischen Trailer, der macht imho noch mehr Bock.

@Walking Dead: Da geht es mir wie Scorp, Comics huii, Serie langweilig

@deutsche Endzei-Systemet: Gammaslayers hat gefehlt. Und was ist mit Maddrax, würde ich ja auch dort einordnen, aber da ist Scorp Experte.

@Deutsche SciFi-Systeme: Na, allein bei Ulisses gab es mal Raumhafen Adamant, Justifiers und Space Gothic parallel aber alle wenig erfolgreich!?

@Deutsche Endzeitfilme: Hell (doppeldeutig, wie Hölle, aber im wesentlichen wie helles lIcht). Lohnenswert!

@Getränk zum Start: Ja, richtig so!

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@Post-Apokalypse
kein einziger Wortwitz zur Deutschen Post - dabei steigt das Porto am 1.1.2016 um 8c... schwach! ;)

@Filme
Kostners 'Postman' von 1997 hat vieles zu bieten was Postapo angeht:
Ursache: Atomkrieg?
Unterhaltung: Kostner+Muli führen in Dörfern Shakespeere auf
Staatsform/Verrohung: Tyrannei (direkte körperliche Gewalt gegen Gesetzesbrecher versteht jeder, ganz ohne kantianische Studien)
Neue Jobs: Vertreter für Druckmaschinen wird Staatsführer, Rockstar wird Bürgermeister

@sonstige Medien
Als Serie kann ich 'Last Man on Earth' empfehlen. Hier gibt es keinen Superhelden als Überlebenden einer Seuche. Der letze Man ist völlig unfähig, egoistisch, unmotiviert, korrupt usw.. also perfekt, um die Zivilisation wieder auf Vordermann zu bringen

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Auf eure Einlassungen hin, habe ich mir den Star Wars-Trailer nochmal angeschaut. Ich bin da ja eher bei "nett". Ich meine, die Bilder treffen sicherlich den Stil des alten Star Wars, die Musik funktioniert sowieso, aber ansonsten konnte mir das nicht vermitteln, dass der Film eine gut funktionierende Erzählung hat und den Märchencharakter reproduzieren kann. Ich kann auch spontan keine konkreten Ansätze für Zweifel benennen, aber vom Gefühl hinterlässt mich der Trailer sogar eher skeptisch.

Zum Thema: Einen interessanten Aspekt sehe ich in dem Widerspruch, dass obwohl viele postapokalyptische Szenarien durch Technik bzw. ihren Missbrauch entstanden sind, sie also damit einhergehend pessimistisch betrachtet wird, Technik nach der Katastrophe häufig eine enorm positive Rolle erhält. So ist etwa das Auffinden von alter Technik nicht selten eine Art Heilsversprechen und die neuen Zivilisationsinseln sind oft diejenigen Gemeinschaften, die sich Wissen um technische Anwendungen erhalten haben und sich wieder zu nutze machen. Es ist fast so, als ob man sich eine Umgebung konstruiert, in der Technik wieder unbeschränkt positive Zuschreibungen hat, die sie in der komplexen präapokalyptischen Welt, wo sie auch Probleme schafft, nicht haben kann. Vielleicht ist das ein unterschwelliges psychisches Motiv für das Genre.

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Moin André!

Zu Star Wars: ich finde im Gegenzug erfrischend, dass man im Trailer so wenig über die eigentliche Handlung erfährt. Klar heißt das auch, dass man nicht weiß, worum es genau gehen wird, aber andererseits … weiß man dann auch endlich noch mal nicht, worum es genau gehen wird.
Das ist so selten geworden in unserer Zeit …
Aber mit Lawrence Kasdan als Drehbuch bin ich auch da zuversichtlich.

Zur Technik: Interessanter Gedanke.
Muss ich mir selber mal noch mal durch den Kopf gehen lassen. Ich glaube nicht, dass das eine bewusste Aussageabsicht der Autoren ist, im Sinne von "Lass uns ein Szenario entwerfen, in dem …", aber andererseits … der Widerspruch ist auf jeden Fall interessant.
Wobei mir je nach spezifischer Geschichte auch diverse andere Aspekte einfallen, von einem fortschreitenden und unaufhaltsamen Verlust all dessen, was unsere bequeme Gegenwart zu dem machte, was sie ist, bis hin zu einem Nicht-Loskommen von dem, was uns vernichtet hat, was ebenso eine Rolle spielen könnte …

Viele Grüße,
Thomas

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Es ist relativ sinnlos einen Trailer auseinanderzunehmen ohne den Film dazu zu kennen, aber ein Aspekt, der mir auffällt:

Bei den letzten Star Wars-Filmversuchen war ein Hauptkritikpunkt die Schwäche der Figuren insbesondere im Vergleich zu den starken Archetypen wie Schurke, Prinzessin, weiser Mentor usw. der ersten Trilogie. Ich glaube die erste Minute des Trailers, wo drei zentrale Charaktere vorgestellt werden, will dem entgegenwirken. -- Mir kommt das ein bisschen zu sehr schreibschulemäßig daher aber gut. -- Nur sind die Charakterisierungen eher blass, am klarsten ist noch "I will finish, what you started.". Dann wird man mit dem Star Wars-Thema erlöst. Bei den nachkommenden Szenen kommt mir der Verdacht, dass die Unterschiedlichkeit der Protagonisten keine große Rolle spielen wird, sondern beide auf einem gemeinsamen niedrigen Kenntnisstand beginnen und erstmal auf eine Disney's Magic Tour mit Harrison Ford müssen, um die augenscheinlich rapide in Vergessenheit geratene Geschichte der Jedi nachzulernen und natürlich herauszufinden, wer den nun der Jedi ist. Ich vermute kurz danach ist der erste Film zu Ende. Aber zurück zum eigentlichen Punkt, insofern ich mit dem Lösungsversuch richtig liege, kommt es mir nicht so vor, als ob er funktioniert.

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