DORPCast 61: Dem Täter auf der Spur

Hallo zusammen!

In unserer großen DORPCast-Umfrage 2014 kam der Wunsch auf, dass der DORPCast doch mal mit verschiedenen Abenteuer-Genres befassen könnte. Ein Wunsch, dem Michael und Thomas heute erstmals nachkommen, denn heute geht es um Detektivabenteuer. Alles, was mit Ermittlungen zu tun hat, von Private Eye über Ermittlungen in Aventurien bis hin zu unseren eigenen 1W6 Freunden ist heute das Thema. Interessant: Während Thomas Detektivabenteuer sehr schätzt, beginnt Michael diese Folge als großer Skeptiker. Ob er es bleibt?

Darüber Hinaus gibt es die üblichen Übersichten und Links unten in den Shownotes.

Viele Grüße,
eure DORP

 Episode 61 – Dem Täter auf der Spur

0:00:29  Intro
0:01:22  Der Kindergeburtstag
0:04:37  Carport
0:05:37  Die Medienschau

0:26:49  Zum Thema: Was der Scorp nicht mag
0:28:29  Thomas' Gegenmeinung
0:29:46  Begriffsdefinitionen und Grundlagen
0:30:50  Informationsfunde
0:35:06  Sind Täter passiv?
0:36:32  Die Bedeutsamkeit der Deduktion
0:38:06  Die Taten dummer Täter
0:41:04  NSCs in Detektivabenteuern
0:46:30  Fachwissen und Spielerwissen
0:48:13  Denken die Spieler oder denken die Charaktere?
0:49:13  Informationsfunde redux
0:50:28  Das Problem sich aufteilender Spieler
0:54:37  Positive Beispiele
0:55:38  Interessante Orte
0:56:38  Sind Detektivabenteuer genrespezifisch?
0:59:49  Ein Fazitversuch und die 1W6 Freunde
1:02:17  Verbindungsabbruch
1:03:06  Ein Fazit
1:03:22  Sermon 2.0
1:04:02  Adieu

Carport

Den Hauptfilm auf Youtube schauen
Das Making of auf Youtube schauen

Aus der Medienschau

Ahmed, Saladin: Throne of the Crescent Moon
Captain America 2 – The Return of the First Avenger
Dungeon Siege – Die Schwerter des Königs
LEGO Der Hobbit
Ninja Turtels
Ohne Limit

Außerdem erwähnten wir

Der typische Tatort in 123 Sekunden

Kommentare (18)

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Zwischen Limitless und Lucy liegen drei Jahre

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Moin nefycee!

Punkt für dich :)
Ich kenne halt beide nicht, kann auch nicht wirklich sagen, ob die Vergleichbarkeit, die Michael suggeriert, gegeben ist. Generell ist die Aussage "Ich kenne den anderen nicht, aber der hier ist bestimmt besser" natürlich knifflig … (wobei ich das auch schon mal so hatte, nachdem ich The Prestige und bevor ich The Illusionist gesehen habe und ich finde durchaus, ich hatte Recht … aber ich schweife ab …)

Egal wie: Danke für den Hinweis =)


Viele Grüße,
Thomas

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Mit Gumshoe (Trail of Cthulhu, Night's Black Agents usw.) hab ich bei Ermittlungsabenteuern gute Erfahrungen gemacht. Nicht nur das man die Kernhinweise ohne zu würfeln bekommt (nicht automatisch, man muß am richtigen Ort das richtige tun und die richtigen Fähigkeiten haben), vor allem sind die Szenarien gut durchdacht und sehr gut strukturiert. Neben Zusammenfassungen der gesamten Hinweiskette gibts zu jeder Szene eine kleine Einführung mit den wichtigen Hinweisen und wohin sie führen, außerdem oft Einschübe oder ganze Szenen mit "antaginist reactions" (was machen die Verdächtigen, wenn sie von den Ermittlungen erfahren).

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Moin Roland!

Ja, die Strukturierung zumindest der ToC-Abenteuer, die ich kenne, ist erstklassig. Falls jemand meine Cthulhu-Abenteuer in den Cthulhus-Ruf-Heften gelesen und gemocht hat, die wären auch nicht so, wie sie sind, wenn mich teils ToC nicht sehr inspiriert hätte. Etwa die Idee mit Darstellungstipps für die NSCs, die hab ich straight von da ;)
Was mich daran erinnert, dass ich irgendwann mal Geld in der Portokasse halten muss, um mir endlich die "Dreamhounds of Paris" zu holen …


Viele Grüße,
Thomas

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Ah, danke für die Aufklärung. Das klingt tatsächlich viel sinniger als das, was ich im Kopf hatte.

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@Medienschau
Habt ihr eigentlich auch Agents of S.H.I.E.L.D. gesehen? Ich hab mir letztens übers US-Netflix die zweite Staffel angeschaut und vorher hab ich im Flugzeug Avengers - Age of Ultron gesehen. Anders herum wäre besser gewesen. Ist zwar kein muss, aber ein paar Punkte im Film wurden klarer, nachdem ich die zweite Staffel gesehen habe.

@Detektivabenteuer
Zwar kein Rollenspiel, sondern ein Videospiel: Sherlock Holmes - Crimes and Punishment
Hat mir ganz gut gefallen, weil du darin deine Hinweise auf verschiedene Arten kombinieren kannst und so auf unterschiedliche Lösungen kommen kannst.
Man kann einen Fall also auch sehr schnell abschließen.
"Aber ja, das war Familie X. Die sind eingebrochen, haben nur das Silberbesteck geklaut und die wertvolleren Sachen liegen lassen, den Hausherrn ermordet, die Beute dann im Garten im Brunnen versteckt bevor sie über die Mauer geflohen sind. Die wollten bestimmt später wiederkommen."

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Agents of Shield habe ich in der Watchlist, aber noch nicht konsumiert, da ich Avengers 1 noch immer nicht gesehen habe ...

Wie kombiniert man denn bei dem Videospiel diese Hinweise in dieser Art?

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Dann guck den ersten Avengers doch endlich mal; der sollte doch auch auf Amazon Prime sein, oder? Dann können wir über den auch mal in der Medienschau reden :D

Viele Grüße,
Thomas

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Okay, aber Spoiler Alert.

Schau mal hier rein: YouTube
An dem Punkt im Spiel hat man genügend Hinweise um einen schuldigen zu haben.

Wenn du dir diese Stelle dann anschaust, die kurz vor Ende des ersten Falls ist, kannst du sehen, wie weitere Hinweise und Entscheidungen zu anderen Schlüssen führen.

Der erste Fall ist da noch recht simpel gestrickt. In späteren Fällen kann man, wenn ich mich recht entsinne, bis zu 4 Täter finden, je nachdem, welche Schlussfolgerungen du ziehst.

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Schön, dass das mit dem Kindergeburtstag so gut geklappt hat. Kannst du, Michael, noch ein paar Infos ergänzen, worauf man bei so etwas achten sollte? Ich kenn das System z.B. nicht, was für Abenteuer, etc.

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Hallo Jan,

du kannst dich ja mal bei Ulisses umschauen.
Für die Abenteuerbände als PDF kannst du bezahlen, so viel du willst, es gibt aber auch einige Gratis-Kurzabenteuer, wobei darin keine Regeln erklärt werden, wenn ich das richtig gesehen habe.

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@Kindergeburtstag: Kann ich nur bestätigen. Ist jetzt schon ein paar Jährchen her aber Matthias und ich hatten mal bei einem Kindergeburtstag beim Bruder meiner Exfreundin eine Runde (ich glaube es war Einsteiger D&D) geleitet. Und ja auch da waren alle begeistert. Insofern kann ich dem Scorp da nu beipflichten was seine Erfahrung angeht.

@Captain America: Ja,ich mag auch den zweiten Film um Captain America. Der Genrewechsel in Bereich (Polit)Thriller tat ihm gut und es gab ja auch ein Wiedersehen mit ein paar alten Bekannten und natürlich neuen Figuren.

@Detektivabenteuer: Ich mag ja gute Detektivabenteuer, aber weiß natürlich auch um die Gefahren. Sei es nun vom Hintergrund her (Einsatz von Magie zu Ermittlungszwecken) oder auch von den Fähigkeiten der Charakteren her (findet man nun den entsprechenden Hinweis oder nicht). Insofern ein sehr schöner Überblick über das Thema und ein paar interessante Ansätze.

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Moin Markus!

Schön, dass dir die Folge gefallen hat :)

Was den Cap angeht, so bin ich nun vor allem massiv auf Civil War gespannt … aber ich würde jetzt mal dreist behaupten, das geht dir vermutlich genauso? ;)


Viele Grüße,
Thomas

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Ich habe mal eurer Empfehlung gehorcht. Alter ist der Turtlesfilm furchtbar. Warum??? WARUM???
Das ist schon verdammt nah an Körperverletzung, ein Skigebiet in 10 Minuten Entfernung von Manhattan, wo der Bösewicht seine Villa hat - natürlich nur via zugeschneiter Straße erreichbar - und von der aus man bei einer halsbrecherischen Flucht mal eben die Eiger Nordwand entlangfährt - und natürlich auch runterstürzt?
Die Protagonistin rennt natürlich naiv zum insgeheimen Handlanger des Erzschurken? Natürlich ist sie in der Vergangenheit den Schildkröten schon begegnet und hat sie als Kind gerettet? Splinter lernt meisterhaftes Ninjutsu aus einem Buch???
Ich verstehe wie die Konventionen von Drehbüchern sind, aber das Drehbuch ist das Grauen. Die Effekte mit dem Lens-Flare Geballer und dem "Megatron-Shredder" sind auch noch nichtmal wirklich gut, das hat Michael Bay sogar in alten Filmen besser hinbekommen (Transformers Eins zum Beispiel).

Ich habe den Film gerade beim Basteln geguckt und ich bereue jede Sekunde. Nicht angucken. Selbst für Lau. Ich versuche mich jetzt mit ein paar Folgen Akte X wieder auf normale Hirnaktivität zurückzubooten. ^^

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Ich bin mir da wie Michael ziemlich sicher, dass wir halt nie behauptet haben, der Film sei gut; wir hatten nur unseren Spaß daran. Aber *teaser* der nächste DORPCast wird das thematisch denke ich erschöpfender behandeln, als ich das gerade in meiner Mittagspause hier könnte ;)

Viele Grüße,
Thomas

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Ich meine erwähnt zu haben, dass das Drehbuch eine Frechheit ist und Charaktere und Dialoge unterirdisch. Aber wie gesagt: ich hatte trotzdem Spaß. ^^

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Besten Dank mal wieder für eine sehr unterhaltsame und anregende Folge. Insbesondere Thomas' Idee, Proben auf Menschenkenntnis im Vorhinein würfeln zu lassen und die Antwort eines NSCs deren Ergebnis entsprechend auszuspielen, finde ich sehr spannend, das kann ich mir in der einen oder anderen Situation sehr gut vorstellen und werde es wohl auch mal ausprobieren.

Was ihr ja am Rande auch angeschnitten hattet und in meinen Augen bei Detektivabenteuern eine wichtige Rolle spielt, ist die Möglichkeit des Scheiterns, wenn es der Heldengruppe eben nicht gelingt, ihren Fall aufzuklären und/oder ein möglicher Täter am Ende entkommt. Allerdings finde ich diesen Themenkomplex auch losgelöst vom Detektivabenteuer sehr spannend und fände das auch mal eine Folge wert, quasi unter dem Motto "genussvolles Scheitern". Denn meiner Meinung nach kann Rollenspiel auch mal schnell langweilig werden, wenn das Ende in Form von "die Helden besiegen den Schurken" ohnehin schon feststeht und der Spielleiter alles dafür tut, dass es dazu auch kommt. Zumindest die Möglichkeit, dass eine sich dumm anstellende Heldengruppe auch auf ganzer Linie versagt, sollte eigentlich immer bestehen. Nur ist wohl die Kunst, das dann auch entsprechend zu verpacken und rüberzubringen, damit es nicht total frustrierend und demotivierend für die Spieler wird. Bestimmt habt ihr da doch schon eigene Erfahrungen gesammelt, die ihr mal mit eurer Zuhörerschaft teilen könntet.

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Moin Xeledon!

Freut mich, dass dir mein Ansatz zusagt. Ich hatte gestern bei unserer DSA-5-Runde wiederum einen ähnlichen Fall in anderer Nuance, weil die Spieler zwar ihre Menschenkenntnis-Proben irgendwie schafften, aber niemals in einem Maße, dass es signifikant gewesen wäre und insofern haben sie auch durchgehend ein eher ambivalentes Bild bekommen.
Das war spannend – ich glaube das war das erste Mal, dass die Spieler sozusagen in den Endkampf des Abenteuers gingen und noch immer unsicher waren, ob der NSC bei ihnen Freund oder Feind ist. Selbst die 4 Kampfrunden Zauber-Invokation haben sie gelassen, noch immer hoffend, dass das Ziel des Spruchs am Ende schon die Feinde sein würden … aber immer noch zweifelnd.
Muss ich dringend im nächsten DSA-5-Tagebuch hier mehr zu erzählen :)

Scheitern im Rollenspiel ist ein extrem cooles Thema. Das kommt auf die Liste!

Viele Grüße,
Thomas

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