DORPCast 55: Was zum Geier ist ein Nonbook?

Hallo zusammen!

Nonbooks sind all die Produkte im Repertoire von Verlagen und Buchhändlern, die aber halt eben keine Bücher sind. Im Rollenspielbereich sind das beispielsweise Spielleiterschirme, Würfelbeutel, Kartendecks und dergleichen. Im Zuge unserer großen Umfrage 2014 wurden sich diese Nonbooks als Thema gewünscht – und gerne kommen Michael und Thomas dieser Bitte nach, sprechen über die unterschiedlichen Produkte, aber auch ihren persönlichen Umgang damit.

Und wie immer gibt es alles Weitere in den Shownotes jenseits des Links.

Viele Grüße,
eure DORP

 Episode 55 – Was zum Geier ist ein Nonbook?

0:00:29  Intro
0:01:01  The Making of DORPCast
0:01:33  Die Medienschau

0:19:27  Zum Thema
0:20:42  Ein Thema, nahe am Merchandising
0:22:13  Vom Vorwurf der Geldmacherei
0:23:38  Über Spielleiterschirme
0:31:03  Battle Maps und Dungeon Tiles
0:33:08  Referenzkarten
0:35:09  Zustände im Rollenspiel
0:37:58  Um noch mal auf die Pläne zurückzukommen
0:39:47  Trifolds, Paper Flats etc.
0:42:45  Der Scorp näht – und Würfelsortierung allgemein
0:45:16  Würfelbecher
0:46:47  Explizit "Gaming Tables"
0:48:12  Poker-Decks
0:49:08  Glassteine und -marker
0:50:14  Tarot-Decks
0:52:30  Gibt es doofe Nonbooks?
0:54:21  Epilog

0:54:33  Wir sind auf der Feencon
0:55:34  Der Sermon 2.0
0:56:36  Adieu!

Aus der Medienschau

Brackett, Leigh: The Sword of Rhiannon – enthalten in The Sea Kings of Mars
Brackett, Leigh: Das Erbe der Marsgötter (Reise in die Vergangenheit des roten Planeten)
Daredevil (nur auf Netflix)
Kung Fury
Kung Fury: Das Spiel (etwa hier auf Steam)
Lego: The Movie: The Game
Oblivion

Außerdem erwähnt

Geek & Sundry: Make your own 1$ Dice Tray
Noteboard (Offizielle Webseite / Beim Sphärenmeister)

Kommentare (6)

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Ich liebe ja Bilder, je größer desto besser. Deshalb finde ich im Bereich der "Nonbooks" vor allem großformatige Bilder klasse. Schön ist hier auch die neue Produktgruppe der DSA-Leinwände 90x120 bei Ulisses.

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Das Tarot System schlechthin ist / war das sehr geniale Everway: https://de.wikipedia.org/wiki/Everway

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Danke für den Tipp mit Leigh Brackett. Die gibt es sogar reht günstig via Ebay, da ist Burroughs deutlichst teurer.

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SL-Schirme habe ich früher viel verwendet, inzwischen aber aufgrund der erwähnten Distanz zu den Spielern überhaupt nicht mehr. Dafür verstärkt Regelreferenzen auf 1-2 Seiten, die ich einfach vor mir liegen habe.

Fan-Sammelartikel wie Tassen etc. interessieren mich überhaupt nicht, aber offenbar ist der Markt da. Was ja für begeisterte Fans spricht was wiederum für die Spiele an sich spricht.

Ich finde es angesichts der Schwierigkeiten mit Fate in der Vergangenheit übrigens spaßig, wie begeistert ihr von Zustandskarten und klar definierten Umgebungseinflüssen seid.
Das sind ASPEKTE. Alle Effekte und Zustände die auf eine Figur oder die Umgebung wirken, liegen als Karten auf dem Tisch und beeinflussen klar sichtbar das Spiel. Ihr habt gerade eine der wichtigsten Regelmechaniken von Fate kapiert

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Zum Thema SL-Schirme:
Früher verwendete ich die Dinger nie, aber seit es den universellen gibt, bin ich sehr häufig damit unterwegs, weil ich ihn endlich an meine Bedürfnisse anpassen kann. Ich finde nämlich, dass alle SL-Schirme von Verlagen total unsinnig sind.
Wieso zum Geier finden sich auf den Innenseiten aller SL-Schirme, die ich je gesehen habe, Sachen wie: Spielwerte, Kampftabellen, Fertigkeitslisten usw.
Was soll der Unfug? Solche Sachen können problemlos in ein kleines Begleitheft oder einfach bloß eine Doppelseite. Es stört den Spiefluss und die Immersion nicht, wenn ich vor einem Kampf oder einer Probe kurz eine Seite aufschlagen muss.

Was stört Spielfluss und Immersion? Wenn der Spielleiter einen NSC improvisieren muss und er dafür nachdenken muss (Der NSC wird wohl nicht wichtig sein.). Wenn der SL das Abenteuer nicht vernünftig an die Entscheidungen der Spieler anpassen kann. Wenn der SL nicht weiß, wie das Ganze weitergeht. Wenn der Meister für die Beschreibung eines Ortes oder Gegenstandes lange überlegen muss (Die werden wohl auch nicht so wichtig sein.).

In meinem SL-Schirm stehen dagegen:
1. Hilfen zur Improvisation von Abenteuer:
a. 20 archetypische Handlungsstränge, auf die sich (fast) alle menschlichen Geschichten reduzieren lassen.
b. 35 grundlegende dramatische Situationen. Hier handelt es sich um die 36 Situationen nach Georges Polti, von denen aus Platzgründen „Ehebruch“ und „Ehebruch mit Mord“ zu „Ehebruch (mit Mord)“ zusammengefasst wurden.
c. Zwei Zufallstabellen dafür, mit welcher Stimmung die Handlung weitergehen soll, was bei der Improvisation sehr inspirierend sein kann. (Man muss sich beispielsweise nicht mehr vage fragen, wie es weitergehen könnte, sondern eher, was in dieser Situation mysteriös wäre.) Dabei bezieht sich die linke Tabelle auf die Stimmung der Szene als Ganzes und jene rechts auf die Stimmung für einen spezifischen Charakter.

2. Hilfen zur Improvisation von NSCs:
a. Bedürfnisse, die ihn antreiben könnten. Diese sind an der Bedürfnishierarchie nach Maslow orientiert.
b. Charakterzüge, die sein Wesen und Verhalten ausmachen.
c. Motivationen, die sein geplantes Handeln bestimmen könnten.
d. Besonderheiten, die ihn auffällig und einprägsam machen.
e. Stimmungslagen, in denen man ihn vorfinden könnte.
f. Eine Silbentabelle zum Auswürfeln oder Heraussuchen von Namen. Das Ergebnis kann natürlich nach Bedarf angepasst werden. (Da die meisten Silben offen sind, muss man für den fertigen Namen meist noch die Endung abwandeln.)

3. Hilfen für die lebhafte Beschreibung in Form von fünf Tabellen mit Adjektiven für die klassischen fünf Sinne.

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Das Abenteuer, das etwas mit dem Kartenspiel "Orakel der Türme" basiert, von dem ihr sprecht, müsste "Spiel der Türme" gewesen sein. (War meiner Meinung nach nicht ganz so toll damals gewesen.)

http://orakelstilts.blogspot.de/2014/05/rezension-spiel-der-turme-pathfinder.html

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