DORPCast – Episode 41: Die Würfel sollen fallen

Hallo zusammen!

In Folge 41 des DORPCast sprechen Michael und Thomas über einen fundamentalen Kern des Rollenspiel-Hobbys: Es geht um Würfel, das Würfeln, Sinn, Zweck und Alternativen. Haben sie Favoriten zwischen W4 und W20, würfeln sie lieber hoch oder niedrig und welche Überlegungen, statistisch oder anderweitig würfelbezogen, sind eigentlich zu beachten, wenn man selber Rollenspiele konzipiert?


Alle weiteren Informationen gibt es, wie eh und je, unten in den Shownotes.

Viele Grüße,
eure DORP

 Episode 41: Die Würfel sollen fallen

0:00:30  Intro
0:01:01  Die Medienschau
0:19:00  Veranstaltungshinweise

0:23:18  Zum Thema
0:24:03  Warum würfeln wir?
0:25:32  Michael mag würflen
0:27:37  Arten zu würfeln: Das Unterwürfeln
0:32:51  Freak-Chancen
0:34:06  Von Poolsystemen und Glockenkurven
0:37:23  Praxisfall: Earthdawn
0:39:07  Explodierende Würfel
0:40:09  Lieblingswürfel
0:44:01  Geometrie und Philosophie
0:45:33  Statistik im Game Design
0:48:01  Wer würfelt?
0:50:23  Wenn der SL alles würfelt …
0:51:28  Über verdecktes Würfeln
0:57:16  Alternativen zum Würfeln
1:02:00  Restliche Gedanken

1:04:00  Epilog
1:05:04  Sermon 2.0
1:05:41  Adieu!

Aus der Medienschau
Burban, Stefan: Sturm auf Arc-Royal: BattleTech Roman 23
Gee – Webseite
Hendrix, Grady: Horrorstör
Mystery Science Theatre 3000 – Der Film
Nostalgia Critic – auf Youtube
Retro Gamer – Webseite
Spoony Experiment, The – Webseite
Wired – deutsche Webseite

Veranstaltungshinweise
Dreieich Con
Winter-OPC auf Facebook
Lit.Eifel: Eifeler Buchmesse
(Thomas' Lesung findet nach aktuellem Stand am Sonntag, 23. 11. 2014, um 15:45 statt. Die Vogts lesen gemeinsam mit anderen Autoren des Ammianus-Verlages bereits um 12 Uhr)

Die von Thomas erwähnte Anekdote zum W12 bei D&D …
… bezog sich tatsächlich auf D&D3. Christopher Perkins erklärt auf S. 152 des D&D3.5 Rules Compendium dass der Hauptgrund, den Schaden der Great Axe von 2W6 einer früheren Fassung zu 1W12 zu ändern darin lag, dass sie die Existenz des W12 im Spiel insgesamt stärker rechtfertigen mussten.

Kommentare (40)

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Aber wie mir das Frühstyxradio noch was sagt. Ich bin jetzt natürlich auch selber ein Radiomann, aber auch vorher schon war ich großer Fan. Praktisch von Kindesbein. Waren teils geniale Sachen dabei und bahnbrechend für vieles was jetzt in Deutschland so an Radio- oder überhaupt Comedy gemacht wird.
Die MST3000 Leute machen ja auch Rifftrax, also Kommentartracks die man kaufen und über der DVD abspielen kann. Sind auch nicht verkehrt.

Ich habe eigentlich kein Problem mit Unterwürfeln an sich. Gerade wenn es schnell gehen soll hilft es mir die Prozentchance direkt zu sehen. (Also w20 oder Prozent) Die generellen Probleme sehe ich auch, je nachdem was man mit dem System machen will fallen sie halt mehr oder weniger ins Gewicht.

Wahrscheinlichkeitsrechnung zu beherrschen hilft schon beim Spieldesign oder bei der Regelanwendung.

Durch Apocalypse World und darauf basierende Spiele habe ich durchaus meine Freude an Spielen ohne SL-Würfel gewonnen. Finde ich mittlerweile auch gut. Aber ich würfel für einen Rollenspieler glaube ich auch vergleichsweise weniger gern.

Gumshoe mag ich auch gerne oder zumindest den Grundgedanken dahinter für das Umsetzen von Ermittlungsabenteuern.

Ich würfel ebenfalls offen. Wenn wir alle am Tisch mit den Ergebnis unzufrieden sind, dann ändern wir es halt.

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Horrorstör: Das klingt lohnenswert. Muss ich mal zusehen, dass ich mir den zulege.

Bücher auf Smartphones: Das hängt dann aber sehr von der größe des Displays ab. Ich hab neulich mal auf meinem iPod-Touch versucht den ersten Teil der "The Rising"-Romane zu lesen und nach ca. 2 Seiten mit Freuden die Möglichkeit auf Lovelybooks wahrgenommen, doch die Printausgabe in meine Klauen zu bekommen.

ebooks schneller lesen: Die Theorie habe ich gefühlt auch schon vor einiger Zeit geäußert. Zumindest kommt es mir auch so vor, als würde ich schneller durch ein Buch kommen, wenn ich es auf dem ebook-Reader lese. (Wobei man das mittlerweile dann wohl auch verrelativieren muss, weil die Hersteller immer mehr auf Touchscreens anstelle von Knöpfen zu setzen scheinen und wir dadurch wieder den "Blättereffekt" langfristig haben, weil wir drüberwischen müssen.)

Mystery Science Thatre 3000: *Meld* Hier wäre ein Exemplar, dass von diesen Sachen noch nie etwas bis jetzt gehört hat. VOnd aher danke über die Aufklärung.

Winter OPC: Hmm... schaun wir mal. Ist halt eben alles so ein Zeitfaktor, auch wenn auf meinem Blog ja mittlerweile auch dann und wann Artiekl mit Hobby-Bezug erscheinen. (Auch wenn ich bei denen noch weniger weiß als bei den Rezensionen, ob die überhaupt jemand liest oder nur anklickt, weil Google Alerts mal wieder was zum Thema Vampire/Unknown Armies/weiß der Geier was findet. Kommentare werden ja nur sehr selten geschrieben.)

Würfelwurfadabsurdum: Da lobe ich mir den Charakterbogen von Kain, der zumindest automatisch bei den entscheidenden Themen "You lose" sagt. (Es macht einfach keinen Sinn bei solchen Ikonen irgendwelche Heldengebaren und damit dann noch extra Überlegenheitsmomente zu schaffen. Schlimmer ist dann noch, dass in irgendeinem WtA-Buch tatsächlich richtige Werte für den Wyrm auftauchen. Ich meine: Der Wyrm ist eine Naturgewallt. Wie wollen die Wauzis den Besiegen.)

doofer Würfel W4: Da hat doch Q-Worshop vor ein paar Jahren eine neue Form entworfen. Gibts die noch?

W%: Und zumindest bei dem kann man zu not noch auf den Golfball zurücgreifen. ^^

verdecktes Würfeln: Okay, da zeigt ihr beide ja selbst an, dass das ein absolut unglaublich ideologisches Thema sein kann. Die Vorteile in dem Bereich sehe ich eher eindeutig dadrin begründet, dass auf diesem Weg nur angezeigt werden braucht, dass etwas passiert. Was es war und wie es ausging bleibt dann für eine Zeit erstmal noch verborgen.

Nicht Würfel: "Nobilis". Das Spiel verzichtete vollständig auf ein Zufallselement und setzte Stattdessen auf ein Handlungs-Ressourcen-Management. Wenn die Ressourcen ausgingen, ist man für die Situation gefickt.

WoD-Würfel: Und bei Geist: The Sin-Eater haben die Wölfe schon keine Würfel mehr Produziert. Das war ätzend. (Seitdem suche ich immer auf den Messen nach neuen Möglichkeiten, um mein "Projekt 1000" auch anderweitig irgendwie vorranzutreiben. Sets haben dabei aber immer den schönen Vorteil, dass sie noch irgendeinen besonderen Bezug schaffen. Und leider werden nicht so viele Sachen wie die Kiste für Shadowrun 4 oder die Arma Cthuliana hergestellt.)

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Was das Umblättern bei eBooks-Readern angeht: Mein Kobo funktioniert da auch rein über Touch, trotzdem reicht da zum Umblättern schon ein leichtes Antippen des Seitenrandes, was deutlich schneller geht als eine Wisch- oder gar echte Umblätter-Bewegung. Je nach Größe und Format des eBooks kann zu der manuellen Umblätter-Mechanik aber noch eine Ladezeit kommen, bis die nächste Seite dann dargestellt wird. Unter dem Strich wird da trotzdem weniger Zeitverlust als beim "echten" Umblättern existieren, zumal auch so Dinge wie versehentliches Überblättern weniger wahrscheinlich sind. Es gibt aber sicher noch weitere Faktoren, die bei der Lesegeschwindigkeit das eBook bevorteilen dürften. Ich denke, schon alleine die Möglichkeit, Schriftart und -größe meinen individuellen Bedürfnissen anpassen zu dürfen können den Lesefluss optimieren, bei umfangreicheren Büchern ist zudem das "Handling" leichter, wenn ich nicht immer wieder meine bequeme Leseposition nachjustieren muss, weil mir zwischenzeitlich der Arm einzuschlafen droht und dergleichen mehr. Möglicherweise progitiert die Lesbarkeit des eigentlichen Textes sogar durch die fehlende "Knickbarkeit" eines Reader-Displays, aber spätestens da wird es doch arg spekulativ...

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Wo wir vom Lieblingspodcast sprechen, der DORPCast ist selbstverständlich auch einer meiner beiden Lieblingspodcasts.

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Ahem. Frühstyxradio ist Niedersächsisches Kulturgut. Nicht nur laufen immer noch Comedystücke aus Plattengülle, nein, egal wen man hier fragt, der kennt nicht nur Oliver Kalkofe als Radiohonk, ebenso wie Oliver Welke (Nein, nicht Wielke :p).

Grandios. Mal davon ab, das bei MST3000 sämtliche Hauptdarsteller von Mitgliedern des Frühstyxradios gesprochen wurden

Den Rest hör ich mir heute Abend an, das Würfelthema hat nicht mehr auf der Fahrt zur Arbeit gepasst Aber schreiben wollt ich das schonmal. ^^

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Die Jungs kommen halt aus dem Hinterland, die kennen Onkel Hottes Märchenstunde nicht. Ich muss es als Zugezogener wissen

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Da der DORPCast der einzige wirkliche Podcast ist, den ich mir überhaupt regelmäßig anhöre, darf wohl auch ich ihn mit Fug und Recht als meinen Lieblings-Podcast bezeichnen. Klingt vielleicht nicht nach dem weltgrößten Lob, aber da ich aus einer Gegend stamme, in der man dem Grundsatz "ned g'schompfa isch g'nuag g'lobt" folgt, geht das vielleicht trotzdem als Kompliment durch.

Ansonsten hat's - wie üblich - wieder einmal viel Spaß gemacht, euch zuzuhören. Wobei ihr eine interessante Frage unbeantwortet lasst: Wie groß ist eure private Würfelsammlung, wie viele davon benutzt ihr auch regelmäßig und was habt ihr an besonders wertvollen/exotischen/skurrilen Würfel-Schätzen?

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Dank dir! Ich habe eine überschaubare Würfelsammlung, wobei in den letzten Jahren tatsächlich auch fast nur drei bis vier Bricks von Würfeln einsetze. Aber liegt sicher an meiner Vorliebe für Savage Worlds und Pathfinder, zu Shadowrun 4 Zeiten oder bei Exalted habe ich die Würfel auch noch Säckeweise zur Runde geschleppt.

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Ach genau, grade vergessen: Zum Thema "offenes vs. verdecktes Würfeln" wollte ich ja noch was sagen:
Eigentlich bin ich ein großer Fan von offenem Würfeln, gerade weil es mir als Spielleiter die Möglichkeit des "Bescheißens" nimmt, was die Bedeutung der Würfelwürfe an sich erhöht und im Zweifelsfall auch den Spielern die Sicherheit nimmt, dass der Spielleiter schon darauf aufpassen wird, dass nichts wirklich eklatant schlimmes passieren kann und womöglich sogar mal ein Charakter nur durch Pech stirbt.
In der Spieltisch-Realität läuft es bei uns aber meistens doch auf verdecktes Würfeln hinaus, weil wir da, wo wir normalerweise spielen, uns relativ komfortabel eingerichtet haben und uns auf gemütlichen Sofas um einen relativ großen Tisch herum fläzen. Will heißen: Mehr als die Würfelwürfe meines Nebenmenschen kann ich ohne aufzustehen eh nicht einsehen, da ich als Spielleiter mein Sofa für mich habe, gibt es einen solchen aber gar nicht. Im Endeffekt läuft es darauf hinaus, dass ich die Würfel zwar nehme wie sie fallen und die Spieler da auch jederzeit draufgucken könnten, es passiert aber tatsächlich so gut wie nie. Die Notwendigkeit, das korrekte Würfeln der Mitspieler zu kontrollieren, besteht bei uns ohnehin nicht, das fände ich auch reichlich albern, wenn ich nicht drauf vertrauen könnte, dass keiner wirklich Lust drauf hat, sich selbst und die Mitspieler durch fragwürdige Manipulation der Würfelergebnisse zu bescheißen.

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Ich denke es macht auch Sinn "theoretisch" offen zu würfeln. Also die Möglichkeit der Nachprüfbarkeit reicht bereits für ein anderes Gefühl am Spieltisch, weil eben kein Geheimnis besteht sondern nur in den meisten Fällen nicht den Bedarf den Wurf zu überprüfen.

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Exakt. Ich lasse mir dann auch nicht die Ergebnisse zeigen und prüfe sie, aber alleine das alle offen spielen sorgt für mich schon mal für eine ganze andere Stimmung am Spieltisch, als wenn einer Geheimnisse vor den anderen hat und sie durch Bescheißen bevormundet.

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Also eine Freundin aus unserer Shadowrun Runde mag kein Vanille Eis

Aber in der Tat sind auch W6 meine Lieblingswürfel. Das liegt aber an meiner SR Prägung. Direkt danach kommt tatsächlich auch der W12, weil er einfach ne coole Form hat und sich einfach gut würfeln lässt.

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Hi ihr!
Schade das es Horrorstör (noch?) nicht auf deutsch gibt. Sonst hätte ich für ein paar Leute jetzt ein Weihnachtsgeschenk
Was ebooks angeht hab ich mit den Tablets das selbe Problem wie Thomas, selbstleuchtende Displays sind anstrengend. Da ich für einen ebook Reader zu wenig Romane lese hab ich mir diese Investition bisher gespart.
Ich bin erschüttert darüber, das viele eure Hörer MST3K anscheinend nicht kennen. Das ist wirklich skandalös. Aber vielleicht sind wirklich weniger Rollenspieler Trashfreunde als erahnt. (Ich glaub ich hab gerade eine Idee mein Blog mit Content zu befüllen ) Schlefaz ist für meinen Geschmack nicht ganz so gut gelungen. Die Pausen kommen heftig gescriptet rüber, da würde ich mir mehr Spontanität wünschen. Dennoch mag ich das Format und gerade die älteren Schinken sind wirklich unterhaltsam (am Asylum Zeug hab ich mich wiederum ziemlich satt gesehen).
Die Problematik des Unterwürfelns ist mir bisher so gar nicht bewusst gewesen, ich hab das irgendwie intuitiv nie wirklich gemocht.
Die 13th Age "W10" Nummer hab ich schon wieder ganz vergessen. Danke für die Auffrischung
"Der Spielleiter würfelt nicht" finde ich, als Dungeon World und Cypher System Fanboy, super. Als SL hat man eh genug zu tun. Andersrum geht wiederum gar nicht. Soll ich als SL jetzt auch noch die Charakterbögen verwalten? Dann kann ich ja bald alleine spielen. Ach ich vergaß, das ist ja total immersiv!
"Egale Wahrnehmungsproben" sind wirklich Mist. Aber leider noch immer ein Standardinstrumente vieler Systemen, Abenteuern und Spielleiter. Passiert mir als SL leider auch ab und an, aber wenigstens fühle ich mich danach immer schlecht
Verdecktes Würfeln? Geht gar nicht. Wenn aus technischen Gründen (online) oder aus Bequemlichkeit (siehe Xeledon unten) "verdeckt" gewürfelt wird, kann ich das ja verstehen. Wer aber die von Thomas genannten Gründe als valide betrachtet oder als Mehrwert sieht, spielt offensichtlich ein anderes Spiel als ich.
Was mir noch zum Thema einfällt: Charakterwerte auswürfeln!

Insgesamt wieder eine schöne Folge! Bis ihr wieder mein "Lieblingspodcast" seid müsst ihr diesen Stand aber halten

P.S. Sea Dracula ist mMn kein Spiel, sondern ein 4seitiges Gedankenexperiment für Betrunkene.

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Ich benutz mein Tablet ja auch für RPG Zeug, aber wirklich lange will ich darauf nicht wirklich lesen.
Zu SeaDracula sag ich nur noch: "Alles was Kopfnicken übersteigt ist albern"

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Wie war das noch im Fear the boot Podcast? "Wer beim Rollenspielen aufsteht, der larpt. Ich larpe nicht." Allerdings empfand der Spieler reden in der ersten Person bereits als LARP und beschrieb immer nur indirekt, was sein Charakter tat. ^^

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Fear the boot wäre aber auch ein Supername für einen Sea Dracula-Podcast ...

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Ihr seid auch mein Lieblingspodcast. Ich höre euch jetzt 19 Folgen durchgehend und habe die Folgen davor aufs Tablet gepackt und höre die auf längeren Autofahren auf den Weg zu LARP-Cons oder zu Freunden.

Das Verwalten von TP für die Spieler kenne ich bei DSA, wenn man den Karnifilo abbekommt (meine ich mich zu erinnern) und auf jeden Fall bei Rondrianern wenn sie "Thalionmels Singing Club" benutzen.

Ich habe durch euren Podcast jetzt mir aber mal überlegt wieder SL Bögen zu machen, da mir das Würfeln für "Wahrnehmung" bei DSA echt auf den Sack geht, der Mechanismus ist da echt undurchdacht. Der einzige Vorteil für den individuellen Spieler ist, wenn er durch das "zuerst gesehen" sich Gold oder Schätze unter den Nagel reißt, bevor es die anderen tun - wie mein Vierter Gezeichneter.

Paranoia ist auch noch so ein Fall wo der Spielleiter würfelt und alles verwaltet - zumindest steht das so in den Regeln die man als Roter Spieler lesen darf...

Was das Spieldesign angeht, so habe ich den Eindruck, dass viele Spieleautoren sich nicht so viele Gedanken um Wahrscheinlichkeit oder Verteilung von Ergebnissen gemacht haben. Gerade im Tabletopbereich gibt es da eine Menge an Dingen die "Broken" sind bzw. wo Kombinationen auftreten, die mathematisch SEHR krasse Ergebnisse produzieren.

Vielen Dank für die gute Folge.
Den W4 mag echt niemand leiden, ich bin da auch mal draufgetreten. Ein ehemaliger Mitspieler hat es professionel gemacht: Gebrochener Mittelfußknochen. Ich hab mir daraufhin auch so einen W20 mit Zahlen von 1-4 gekauft.

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Hallo Ihr,

ich muss sagen, ich hab erst vor kurzem Euren Podcast entdeckt und in der wenigen Zeit vielen Eurer Episoden gelauscht. Danke für die gute Unterhaltung.

Jedoch gibt es einen Punkt der mir den Spaß, den Ihr mir bietet, hin und wieder doch vergällt; Das Michael regelmäßig DnD5 nicht nur sachlich kritisiert, sondern mit einer Eindringlichkeit darauf besteht, dass das Spiel seiner Ansicht nach nichts taugt empfinde ich penetrant.
Ich habe mit DnD3 die Welt der Rollenspiele entdeckt, teile Michaels Meinung das DnD4 viel besser ist als die Szene anerkennen will, spiele in einer Pathfinder Gruppe und leite eben DnD5. Ergo ich habe einen guten Überblick über DnD, und ja DnD5 kann nicht das leisten was DnD3.x und DnD4 leisten wollen; Ausgewogene komplexe Encounter orientierte Regelwerke. Aber gut dafür gibt es doch zwei DnD Reinkarnationen, DnD4 ist das bessere System und Pathfinder trotzdem das Erfolgreiche, der Markt hat sich daher bereits entschieden.

Daher kann ich verstehen das DnD5 einen neuen Weg, der sich für mich immer noch wie DnD anfühlt, geht.
DnD5 bietet mir andere Spielschwerpunkte und Erfahrungen. Das komplette Background und Inspiration System ist mMn sehr gelungen. Die Advantage und Disadvantage Willkürlichkeit ist auch nicht vorhanden. Genug Regeln ermöglichen es den SCs sich Advantage zu erspielen und ebenso kann man als SL auch nicht nach Lust und Laune mit Disadvantage um sich schmeißen, da die Anwendungsvorgaben zwar weit gefasst, aber dennoch im Kontext klar erklären wofür dieser Mechanismus gedacht ist.
Zudem ist zu diesem Zeitpunkt der DM Guide, der wahrscheinlich detalierter auf dieses Element eingeht nicht erschienen, daher auch mMn keine abschließende Beurteilung gerecht.

Ich möchte Michael nicht umstimmen, alles eben Geschmacksfrage, ich möchte ihn nur darum bitten vielleicht seine bisher sehr ausschweifende Kritik zukünftig kürzer zuhalten.

Es kommt eben komisch rüber wenn ein Ulisses Angestelter sich immer wieder sehr engagiert und beinahe unsachlich negativ über Konkurrenzprodukte auslässt. Dabei möchte ich keine Absicht unterstellen.

Jedoch SR5, DnD5 in der Luft zu zerfetzten ,dann jedoch eine Aussage über das DSA Würfelsystem mit der Bemerkung (Sinn gemäß) "Aus beruflichen Gründen will er sich dazu nicht äussern" abzulehnen kommt blöd rüber.
Es wirkt wie; Auf Konkurrenten hacke ich mit Vergnügen herum, weil ich das bei den eigenen Produkten aus beruflichen Gründen nicht tun will/darf.

In der Summe entseht bei mir der Eindruck das Ulisses Produkte wie Pathfinder stets ins positive Licht gerückt werden und Konkurrenzprodukte sehr schnell in die andere Ecke rücken.

Pathfinder hat dutzende Fehler und Mängel, die späteren Erweiterungsregeln sind nicht intuitive und verlieren sich in der Bestimmung der Ausnahme wann was, für wen überhaupt, wie nun eigentlich gilt.

Pegasus wirft man mit SR5 eine gewagte Verlagspolitik vor, jedoch die Verlagspolitik von Ulisses wird in keiner Weise hinterfragt, obwohl der Verlag in Vollpreispublikationen Der Marke DSA und Pathfinder regelmäßig ausführlich recycled und sehr zweifelhafte, anscheinend nicht durchdachte, Produkte auf den Markt wirft.

Entschuldigt, ich schweife ab, ich mag Ulisses, ich mag Pegasus, ich mag SR, DSA, DnD... und und und... es geht mir nicht um einen Verlag, sondern darüber wie man ebenn diesen einen Verlag verschohnt, wenn man sich die Freiheit nimmt jeden anderen an den Pranger zustellen.

Dennoch danke für die tollen Episoden.

Mit freundlichen Grüßen
Sebastian

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Moin Greifenklaue

Mag sein DnD5 auch die OSR Fans anspricht. Aber ist das wirklich wichtig? Ich habe selber nie ADnD gespielt. DnD5 ist ein modernes schlankes System im klassischen Gewand.
Wie bereits erwähnt leite ich zur Zeit DnD5. Wir haben unsere Rise of the Runlords Kampagne pausiert, ergo spiele ich es mit Leuten die auch Pathfinder spielen und daher eher mit der DnD3.X sozalisiert wurden, und es macht uns einen Heidenspaß. Meine Gruppe ist aber auch nicht die regelaffinste, was bei Pathfinder immer wieder störend auffiel, nur so als Anekdote, bevor ich zu der Gruppe kam haben die bereits ein Jahr gespielt und ich hatte dann den SL darauf aufmerksam machen müssen, dass man einen Skillbonus von +3 auf eine Probe erhält wenn das eine Klassenfertigkeit mit mind. einem Rang ist, dass haben die vorher garnicht gewusst. (und sich gewundert warum die DC im Abenteuer immer so unfassbar hoch waren)
Genau wie ich, wollten sie eigentlich nur DnD spielen, aber es gab keine Alternative zu Pathfinder, mit DnD5 gibt es das nun aber, für Gruppen die eben nicht mit hochkomplexen Regeln arbeiten wollen.
... aber gut, danke erstmal an alle die sich beteiligt haben, aber eigentlich ging es in der Episode ja um Würfel und garnicht um DnD. Daher werde ich das Thema ab jetzt ruhen lassen, ich denke meine Botschaft ist angekommen. Es würde mich wirklich interessieren wie Thomas das neue DnD sieht.?

in diesem Sinne beste Grüße
Sebastian

(Ich glaub ich schreib mal eine Rezi und muss mir dann nur noch einen Blog zulegen... )

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Nur eine Bemerkung: Ulisses recycelt bei Pathfinder nicht, wenn musst Du diesen Vorwurf Paizo machen.

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danke für den Hinweis Greifenklaue,

aber ich möchte hier doch garkeine Vorwürfe machen, ich möchte doch nicht Partei ergreifen... ich wollte lediglich (mehr schlecht als recht, das geb ich zu) meine Wahrnehmung mitteilen in der Hoffnung das Michael vielleicht zukünftig etwas weniger gegen Systeme schimpft, die er eben nicht mag.
Bevor das wieder falsch rüber kommt, ich will Michael nicht den Mund verbieten, er soll seine Meinung sagen dürfen, aber wie schon erwähnt, die kurze uns ausweichende Antwort bzgl. des DSA Würfelsystems ist klar verständlich... man muss nicht seit gefühlt Episode 13 in jeder zweiten Episode sagen wie schlecht ein spezifisches System ist.

In diesem Sinne
Sebastian

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