DORPCast – Episode 32: Gib mir das! – Handouts im Rollenspiel

Hallo zusammen!

Mit der heutigen Episode kehren Michael und Thomas an den Spieltisch zurück und nehmen sich ein Thema vor, was nichts mit der Industrie oder Szene, aber viel mit Spielpraxis zu tun hat und sprechen über Handouts. Dabei ist dies gewissermaßen Teil 1 von 2 – in dieser Episode nähern sie sich eher theoretisch an das Thema an, in der kommenden Ausgabe wird es hingegen mehr um Praxistipps gehen.

Alles weitere – Timecodes, Links zu genannten Produkten etc. – findet ihr wie immer jenseits des [Weiterlesen]-Links.

Viele Grüße,
eure DORP

Episode 32: Gib mir das! – Handouts im Rollenspiel

0:00:29  Einleitung
0:01:04  Medienschau

0:17:45  Der deutsche Rollenspielpreis
0:24:04  Pegasus crowdfunden die Berge des Wahnsinns
0:32:30  Das Heidelberger Burgevent

0:34:19  Einstieg ins Thema
0:36:10  Was ist ein Handout?
0:37:42  Sind Handouts ein Bruch in der Erzählebene?
0:39:05  Der Informations-Transfer
0:42:39  Was ein Handout leistet
0:44:02  Wann setzt man sie ein?
0:47:13  Ein konkretes Beispiel
0:48:12  Die Mengenfrage
0:49:20  Die Relevanz-Frage zum Zweiten
0:50:40  Multimediale Handouts: Video und Gegenstände
0:55:15  Akustische Handouts
0:58:08  Gibt es einen „Handout-Burnout“?
0:59:55  Wie es weitergeht: Ausblick auf Episode 33
1:00:26  Ein Fazit

1:01:03  Wo man uns findet
1:03:19  Abschied

Aus der Medienschau

Angry Birds Epic
Claremont/Byrne: X-Men – Days of Future Past
Ellis, Warren: Trees
Schicksal ist ein mieser Verräter, Das (Trailer)
X-Men – Zukunft ist Vergangenheit (Trailer)

Weitere Links

Deutscher Rollenspielpreis

Startnext: Berge des Wahnsinns

Zur Berechnung der Umkosten beim Deutschen Rollenspielpreis

Thomas hab das in der Folge nur mal überschlagen, aber konkreter:

Das Bereitstellen von sieben Muster-Exemplaren für den Preis würde uns Kosten verursachen, die das 3,4-fache der Kosten darstellen, die uns durch die gesamte sonstige Produktion entstehen (da wir ja on demand produzieren und die Vorleistung entsprechend gering ausfällt).
Kalkuliert mit den Schätzwerten von Umfang und Preis, die wir zu dem Buch bisher haben, hieße das, dass wir etwa 16 Bücher verkaufen müssten, um die Teilnahem an dem Preis auch nur aufzuwiegen.
Nicht sehr verlockend.

Extra zum Punkt Multimediale Handouts

Thomas hat im DORPCast ja auch Videos erwähnt, die vor seiner Star Wars Kampangne liefen.
Tom hat das erste Video nochmal auf die schnelle neu gerendert. Es ist daher nicht perfekt und Musik hat Tom aus offensichtlichen Gründen auch nicht drunter gelegt.

Kommentare (24)

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Hallöle!

X-Men:
Der Film ist schon eine ganze Weile auf meiner Watchlist und aufgrund der guten Kritiken werde ich mir irgendwann mal direkt die Blu ray zulegen anstatt ins Kino zu gehen.
Was das Comic betrifft finde ich Thomas' Aussagen dazu absolut zutreffend. Claremont hat in seinen Comic ja schon immer gerne viel getextet und zur Entstehungszeit begann sich die Trennung von Zeichner John Byrne ja auch schon abzuzeichnen. Beide liegen ja heute noch im Streit darüber wer eigentlich welchen Anteil am Erfolg der Comics damals hatte, gelten die Byrne/Claremont Hefte ja auch heute noch als der heilige Gral der X-Men Reihe (vor allem wenn man das Alter bedenkt).
Aufgrund der späteren Werke (Fantastic Four, Namor, Avengers!) gebe ich klar Byrne den Vorzug, dessen Zeichnungen ich - im Gegensatz zur Colorierung - heute immer noch sehr mag.

Das Schicksal ist ein mieser Verräter:
Vielleicht der beste Film des Jahres, wenn man den Kritiken glauben darf? Steht auch noch an... :)

Deutscher Rollenspiel-Preis:
Das mit den Vorgaben war ja mal interessant. So macht der Preis (zumal so kurz nach der RPC) ja mal gar keinen Sinn. Irgendwie wäre es doch schöner, wenn die Szene es schaffen würde EINEN transparenten Preis mit Aussagekraft zu schaffen an dem sich auch kleine Verlage beteiligen können (also auch Pdf Einsendungen). Am besten noch mit einigen gut unterteilten Kategorien.

Berge des Wahnsinns:
Da bin ich nicht in der Zielgruppe, aber wurde bei dem Orkenspalter Video nicht auch gesagt, dass der Band überarbeitet wird (also fernab der Deluxe Ausstattung)?

Thema Handouts:
Schön, schön, wieder Rollenspiel ;)
Für mich waren alle Blickwinkel drin, das Fazit passend.
Meiner Erfahrung nach sind ja Karten die absolut wichtigsten Handouts überhaupt, um Situationen zu klären und Spielleiterwillkür auszuschließen. Selber gehe ich heutzutage sogar dazu über JEDEM Spieler eine entsprechende Karte zu geben, damit die ständige Übergabe derselben entfällt.
Als Spieler fand ich andere Handouts immer als relativ überflüssig, teilweise sogar desillusionierend wenn z.B. eine Zeichnung eines super gespielten NSC gezeigt wird die irgendwie nicht passt. Das reißt mich dann immer mehr raus wie sonst was. Daher für mich: Spielbarkeit vor Stimmung!

Soundelemente:
Ahh, mein Thema als Spielleiter. Mache das schon seit Jahren und ich muss sagen, es gibt für mich NICHTS was das Spielerlebnis dermaßen verstärkt wie Musik! Ich bin da einer der für jede Szene oder Handlung Stücke raussucht, was natürlich die Spielvorbereitung exorbitant verlängert...

Allgemein:
Euer Episoden-Überblick mit den einzelnen Themen und Uhrzeiten ist übrigens super zum kommentieren, Daumen hoch dafür!

Liebe Grüße,

Patrick

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Hi ihr zwo,

der "Heidelberger Burgevent" ist ein Einladungsevent, man kann also nicht einfach so vorbeikommen sondern muss eingeladen werden. Wusste gar nicht das ihr auch da seid sonst hätte man mal Hallo gesagt ;-)....

Smuker
cliquenabend.de

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Ich war im Auftrage von Ulisses unterwegs und Thomas gar nicht da, also war es sozusagen fast undercover. Ich wollte auch mal vorbeikommen und mich z.B. für eure Videorezi von Layrinth des Pharao bedanken, aber ihr wart immer entweder mit Interviews, Gesprächen oder Kindern beschäftigt.

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Sowas aber auch .... dann das nächste mal

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Huhu!
X-Men
Mir hat der Film auch gut gefallen. Interessant fand ich Thomas Ausführung über die Kontinuitätsprobleme der Reihe. Mir sind/wären diese ehrlich gesagt nie aufgefallen. Aber das liegt wohl auch daran, dass ich mich bei Superheldenfilmen eher berieseln lasse. Irgendwie bin ich auch ganz froh darüber, dass mir sowas nicht auffällt :D

Trees
Danke, schau ich mir an wenn das Trade raus kommt. Ich bin unfähig auf dem Tablet zu lesen.

Berge des Wahnsinns
Sehe ich auch kritisch. Kleine Zusatzinformation: Letztes Jahr wurden auf der Cthulhu Con bereits erste Musterausgaben von 2 PoD Drucken gezeigt. Es ist irgendwie komisch, das PoD nicht aus die Schuhe kommt, dafür aber Zeit und Energie in eine Premium Neuauflage der BdW gesteckt wird. Und das während nebenbei der Backkatalog eh schon als PDF veröffentlicht wird. Hat für mich irgendwie ein Geschmack von "warten wir mal mit PoD ab/schweigen das Thema Tod, bis wir schön Geld eingesammelt haben". Aber zugegeben, ich hab vom "Geschäft" keine Ahnung und neige bei sowas inzwischen zu erhöhter Skepsis(Paranoia ).
Wegen "PoD = kompliziert": Also ich hab diverse PDFs bei epubli drucken lassen und keine wirklichen Unterschiede zu DTRPG und Lulu PoD Drucken entdeckt. Ich bin allerdings auch nicht besonders bibliophil.

to be continued, weil 3000 Zeichen

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Wobei natürlich die Pegasus-Sachen auch alle samt und sonders S/W wären, also die cthuloiden. Insofern würde das die Aussage, dass das alles gar nicht so trivial ist, auch noch mal deutlich einschränken, denke ich … zumal es, ja, letztes Jahr schon Prototypen gab.
Aber gut, selbst Heiko schreibt im Forum ja gerne mal, dass er auch nicht weiß, woran es hakt …

(Volle Antwort auf die Kommentare gibt es morgen :))


Viele Grüße,
Thomas

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Handouts
Schöne Betrachtung des Themas. Ein paar unsortierte Gedanken dazu:
Lange Handouts sind fast immer Dreck! Die Dinger unterbrechen das Spiel. Egal ob die anderen weiterspielen (was beim lesen stört und man selbst will ja auch spielen) oder leise warten (alle warten auf mich, wassn Stress!). Am Ende läuft es darauf hinaus das man das Ding überfliegt, womit aber niemanden geholfen ist.
Selbst als SL hab ich wenig Lust lange Handouts im Vorfeld zu lesen. Als SL vermisse ich oft immer eine stichwortartige Zusammenfassungen der Kerninformationen die ich da gerade austeile. Meist wird man mit Die Spieler finden den Brief (Handout#3) abgespeist.
Und unleserliche Handouts setzen noch einen drauf (ganz aktuell wieder im Cthulhu Gaslicht entdeckt).
"Informationen im Handout werden nicht entdeckt, also lass ich Idee/Klugheit würfeln." Ich hoffe die Informationen, von denen Thomas das sprichst, sind nicht essentiell für den Abenteuerverlauf. Ich hab das mit den Core Clues schließlich schon oft genug gepredigt! ;)
Ein ganz anderer Punkt: Ich zeige gerne Illustrationen (Orte, Monster, Personen) aus Abenteuern (Wäre ja auch Schade um die vielen schönen Illus). Leider ist das entweder mühselig (schlimmstenfalls farbige Bilder aus HC Büchern einscannen und drucken) oder eher hemdsärmlig (Ilu aus dem Abenteuer zeigen, Buch rumgehen lassen) Wobei man heute mit PDF und Tablet etwas flexibler ist. Ganz früher, vor meiner Zeit, wurde für sowas ja sogar eigenes Illustrationsbuch beigelegt (ich meine bei Tomb of Horrors war das so). Eigentlich eine ganz coole Sache.
Eine unerwähnte Sonderform sind mMn Sandbox Handouts wie bei Armitage Files oder "Kurioses London" aus der CR4. Also Handouts die den Spieler diverse Hooks für den Einstieg in eine Sandbox liefern. Wobei es klang als wenn Thomas Hunter Kampagne in eine ähnliche Richtung geht. Übrigens klingt das grobe Kampagnenkonzept der Huntersache ziemlich cool, gibt es da Pläne das hier zu veröffentlichen?

Themenwunsch
Das Thema Karten habt ihr ja kurz angerissen. Vielleicht wäre das etwas für eine zukünftige Folge?! (wann und wie Karteneinsatz? praktische Umsetzung am Tisch? Gute Karten/Schlechte Karten? Kartenhandling als Spiele, etc.)

Zum Schluss noch einen Shoutout für Instant Buttons! An die D&D Runde erinnere ich mich gerne zurück! Der Zelda Kachelraum! :D

So das war es jetzt aber, ist Deutschland inzwischen rausgeflogen?!

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Moin zum Zweiten!

Handouts: Was die Leserlichkeit angeht … ja, definitiv. Da find ich aktuell das DSA-Beta-Abenteuer "Die Quelle des Nagrach" löblich, denn obwohl die Handouts da sogar gut leserlich sind, gibt es für den Spielleiter noch mal Reproduktionen im Klartext dort im Abenteuer, wo sie hingehören.
Und umgekehrt lektoriere ich gerade [ein Cthulhu-Buch] und da war es im Englischen auch so, dass die Handouts teils soooo unleserlich abgebildet sind, dass ich richtiggehend Probleme hatte mit dem Abgleich der Übersetzung.
Was die relevanten Handouts betrifft, wirst du das bei mir auch nur bei Fremdabenteuern erleben. Wie in der Folge gesagt – die Lösung des Abenteuers an die Analyse eines Handouts am Spieltisch zu koppeln ist letztlich einfach dumm ^^
Handouts bereitstellen: "Auf den Inseln" lagen sie als damals extrem edel anmutende Farbdrucke bei. Aber gut, bring mich nicht dazu, rumzuquengeln, weil Boxen früher doch so toll waren … weil: waren sie :D

Hunter: Geplant … ist das. Aber erst nach Kampagnenabschluss … und das bedeutet, nicht in absehbarer Zukunft.

Themenwunsch: Ist notiert :)


Viele Grüße,
Thomas

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X-Men Days of futre Past: Zuerst dachte ich, dass Ganze liefe auf ein "Age of Apocalypse"-Setting hinaus. (U.a. weil ich mich auch nicht wirklich mit den ganzen Comci-Verfilmungen auseinandergesetzt habe.) Aber da geht ja Thomas ziemlich intensiv anshcließend drauf ein, wo genau die "Inspirationsquelle" lag. Interessant, was da scheinbar rumgekommen ist. (Und ganz ehrlich: Ich vermisse ein wenig argh stark mittlerweile den Zeichnesitl und die Farbgebung, die Ende der 80er/Anfang der 90er verwendet worden ist. Mir sind die heutigen Zeichnestile da schon ein wenig zu klinisch im Laufe der Jahre geworden.)

Trees: Die USA dürften vermutlich dabei sehr enerviert ind em Szenario reagiert haben, dass sie da draußen keinen interessieren. ^^
Spaß beiseite: schade das die aktion, von der Michael gesprochen hat nicht mehr läuft. Hätte mir das Ganze ansonsten durchaus gerne mal angesehen... auch wenn dem Ganze wohl noch sehr viel in der ersten Ausgabe fehlt, um das vernünftig einschätzen zu können.

Pegasus-Cowdfunding: Was ihr sagt, was die kritischen Aspekte hinter der ganzen Aktion anbelangt. Ich hab ja auf twitter und anderswo mich auch schon entsprechend skeptisch zu der Sache geäußert.

Handouts: Okay, wenn das Handout eurer Meinung nach ausschließlich etwas ist, das vom Spielleiter her kommt: Wie heißt das dann, wenn ein Spieler sich mal ransetzt und als Immersions-Ergänzung was entsprechendes produziert. Ich hatte mal fürs Vampire Live eine entsprechende Tonbandaufzeichnung einer Vision meines Malks und dessen wildem Gebrabbel produziert. (Zugegebene: Der Vorteil dabei war, dass dieses Handout in der Blase zwischen zwei Liveabenden entstanden ist.) Die Reaktion der Spielerin, für die die Aufname produziert wurde war: "Ich hab Angst."

Von daher haben diese haptischen Gegenstände ja gerade etwas besonderes. Das bringt ja auch Thomas mit seinem Beispiel der Streichholzbriefchen.

"Hilfe ich werde in einer Glückskeksfabrik festgehalten.": Oh, das hat glaube ich, anscheinend sowas wie'ne Tradition. Ich habe jedenfalls auch schon mal davon gehört, dass jemand sowas produziert hat. ^^

Universal-Spielleiterschirme: Ist der nicht derzeit vergriffen?

Spieler-Requisieten: Zugegeben, man muss damit sehr dosiert umgehen. Aber gerade wenn die Dinger etwas zentrales für den entsprechenden Charakter darstellen, dann können die bei der immersions-Frage sehr hilfreich sein. (Auch wenn das eventuell sogar nur spezielle Würfel sind, die nur im Zusammenhang mit diesem einen Charakter eingesetzt werden und danach nie wieder.) Da kann man also durchaus etwas machen.

Sehr interessante Episode, wenn auch halt eben ein wenig knapp zusammengefasst. Ich denke mal, wir kennen jetzt eure jeweilige Einstellung zu den entsprechendne Positionen. Dann müssen wir jetzt mal den Workshop abwarten und dann nachsehen, was dabei tatsächlich rumkommt. (Als finaler Wertungsansatz.) ^^

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Hi Thomas.

DofP: Ah, interessant. Dann bin ich mal gespannt drauf, was und wie sie die ganze Geschichte lösen werden. Apocalypse war ja mitunter so ziemlich der Wahnsinnigste Gegner, den die X-Men in meiner aktiven Lese-Zeit der Serie jemals hatten. (Und einer der Faschistoidesten.)

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Handouts von Spielern...hmmm, fällt der türgroße Intime "Notizzettel" aus alten Cthulhuzeiten darunter?

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Moin Markus!

Ich glaube der ist tatsächlich … was anderes, auf jeden Fall. Der war ja mehr ein gemeinschaftliches Gruppenprodukt; zwar vor allem von dir geführt, aber am Spieltisch, mit der Gruppe … and he wasn't handed out, sozusagen ;)

Die Kladde, die du mir damals für Projekt EOS gemacht hast, DIE war ein Handout. Aber die kam ja dann auch wieder klassisch von Spielleiter zu Spieler …

Die falschen Dokumente, die Marcel dir da damals in der Chulhu-Runde über mich untergejubelt hatte … das waren allerdings tatsächlich de facto Spieler-an-Spieler-Handouts. So konnte er dir auf dem Sterbebett ja noch die Wahrheit offenbaren ;)


Viele Grüße,
Thomas

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Mal was zur Preisverleihung
1. War die Preisverleihung ein Teil der Abschlussveranstaltung der NordCon. Es gibt dort auch ein Gewandungswettbewerb und andere Programmpunkte.

2. Die unglaubliche Robert Redshirt RPG Show war auch am Start bei der Kategorie "Grundregelwerke". Der Autor ist sogar extra aus Österreich angereist.

3. Wegen PDFs, würdet Ihr 1000 Seiten auf dem Bildschirm lesen wollen? Setzt bitte nicht einen E-Book Reader voraus.

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Die Frage ist ja auch, welchen E-Book-Reader wird benutzt. Ein Amazon Kindle I oder ein Amazon Kindle Fire HDX. Beim Kindle I hast man auch Probleme, das Layout zu bewerten.

Was mich bei diesem Teil des DorpCast verschreckt hat, dass Leider auch die Dorp sich nicht informiert.
Die Kritikpunkte Jurypreis<->Publikumspreis wurde schon erörtert (Der RPC-Award ist schon ein Publikumspreis); Die Sache mit den PDFs (siehe oben); aber auch die Sache mit den Kategorien. Bei den Kategorien ist man auf der Suche nach neuen Namen, aber auch nach neuen Kategorien an sich.

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Moin Mustafa!

Zunächst: Danke für das Feedback – auch kritische Stimmen sind hier ja gerne gesehen :)

Der Punkt, den ich aber zunächst kurz aufgreifen möchte, bevor ich inhaltlich zum DRP komme, ist die Aussage, dass "Leider auch die Dorp sich nicht informiert". Das finde ich problematisch. Das "auch" klingt mir wie eine unfaire Pauschal-Klatsche gegen quasi/potenziell die gesamte Szene, was mir so nicht behagt. Es gibt ja schon 'ne Menge coole, informierte, vernünftige Leute da draußen. Aber gut, vielleicht überinterpretiere ich da auch.
Nein, aber zu der Kritik hier an sich: Ich für meinen Teil hab mich auf der offiziellen Seite informiert. Und da finde ich zumindest ad hoc auch jetzt noch keinen Hinweis auf mehr/andere Kategorien, so als Beispiel. Wäre das eine Episode über Rollenspiel-Preise gewesen, dann kannst du darauf wetten, dann hätte ich auch noch Foren gescoutet etc.
Aber für einen "aside"-Kommentar von ca. fünf Minuten im "allgemeinen" Teil der Folge gibt es halt Grenzen, was zeitlich passt. Ich denke, man darf hier aber auch nicht vergessen, was dies hier ist – der 'cast ist kein objektiver, irgendeine Geltungshoheit beanspruchender Fachvortrag. Der DORPCast ist ein Gespräch von zwei Nasen, die das hier schon eine Weile betreiben und glauben, so etwas wie fundierte Meinungen zu haben. Denen kannst du gerne widersprechen – und zu den Argumenten komme ich gleich noch; aber es ist zunächst ein Dialog, der sich am Ende – dafür ist ja der Kommentar-Bereich da und idR auch von uns gut besucht – für weitere Gespräche öffnet.
Faktische Fehler räume ich gerne ein, aber die obige Aussage, wie gesagt, kam mir etwas quer.

Zum Thema:
Was die PDFs angeht – "Wegen PDFs, würdet Ihr 1000 Seiten auf dem Bildschirm lesen wollen?" fragst du. Ja. Wenn es sein muss: Ja. Trotz Liebe zum Buch.
Nicht nur, dass die Print-Order schon mal pauschal den Digital-Only-Bereich ausklammert (Pegasus haben da schöne Sachen am Start, beispielsweise), das finanzielle Problem kommt hinzu. Sicherlich ist das cool, wenn Indie-Spiele teilnehmen, aber das Rechenbeispiel unsererseits findest du auch am Ende des Artikels – und das finde ich halt schon verzerrend.
Nicht wegen uns; ich glaube nicht, dass wir hier Ambitionen hätten, da "abzuräumen". Aber die Rechnung gilt ja für alle.

Und zur Organisation:
Der Preis ist Teil der Abschlussveranstaltung des NordCons, ja. Müsste er aber ja nicht sein ;)
Ich sehe das terminlich ja nicht so eng, aber wie gesagt, es gibt ja nichts was intrinsisch bedingt, dass ein Deutscher Rollespielpreis da vergeben wird, oder?
Falls doch, mich bitte korrigieren :)

Und zuletzt, die Jury-Preis-Frage. Der RPC-Award ist ein Publikumspreis, aber sicher kein unabhängiger Publikumspreis. Ich denke, da gäbe es durchaus Luft und im Grunde auch Bedarf. Mit transparenter Vorauswahl der Produkte, besserer Absicherung gegen Vielfach-Votings etc. Insofern mag es eine Antwort geben, aber keine, die mir jetzt ad hoc genügt.


Viele Grüße,
Thomas

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Nunja, da digitale Produkte als PDF abgeliefert werden können, kann man das Layout schon bewerten. Die älteren Kindle-Reader können noch nicht mal PDFs öffnen, aber es gibt ja auch Tablets und PC-Monitore. Und ja, ich lese weitestgehend auf dem Tablet oder Smartphone und immer seltener auf Papier bei Rollenspielprodukten.

Und leider verstehe ich nicht, was genau dich verschreckt, bzw. worüber wir uns nicht informiert hätten.

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