DORPCast – Episode 30: Das geb' ich zum Verlag – Über Exposés

Hallo zusammen!

In der heutigen Episode wird es noch einmal "geschäftlich": Michael und Thomas sprechen über Exposés sowie die Art und Weise, gerade als Neuautor an einen Verlag heranzutreten. Was bei der Präsentation eines Projektes wichtig ist und warum man nicht nur das eigene Manuskript, sondern auch sich selbst verkauft, erfahrt ihr in unserer Nummer 30 – und diesmal sogar in leichter Überlänge!

Und wie immer gibt es alle weiteren show notes jenseits des Weiterlesen-Buttons.

Viele Grüße,
Thomas

Episode 30: Das geb' ich zum Verlag – Über Exposés

0:00:29  Intro
0:01:07  Ankündigung: Die Dracon 7
0:03:42  Hilde auf der Dracon?

0:04:14  Die Medienschau

0:17:54  Kostenlos ist das neue schwarz?

0:25:04  Einstieg in das Thema
0:27:44  Die Kontaktaufnahme mit dem Verlag
0:34:55  Recherche ist wichtig!
0:39:08  Dies alles ist ein Arbeitsverhältnis
0:40:56  Von Verträgen und vom Geld
0:43:16  Über Fristen
0:44:23  Problem und Nutzen einer echten Beratung
0:45:25  Zahlungstermine und die Sache mit dem Vorschuss
0:47:27  Was gehört in ein Exposé?
0:50:11  Bisherige Publikationen sind wichtig!
0:51:57  Personal Branding
0:52:28  Die Kunst des Pitchens
0:57:41  Mehr zu bisherigen Veröffentlichungen
0:58:50  Über Thomas' und Matthias' erstes Exposé vor vielen Jahren
1:01:24  Die Leseprobe
1:05:40  Wählt euren Verlag mit Bedacht
1:07:36  Neil Gaimans Tugenden eines guten Freelancers
1:08:49  Ein Fazit!

1:11:03  Mögliche Fragen für die Kommentare
1:11:33  Wo es uns so überall gegeben hat

Allgemeine Links

Die Webseite der Dracon 7

Über Norm-Manuskriptseiten

Aus der Medienschau

Das schwarze Auge: Die Quelle des Nagrach kaufen | kostenlos herunterladen
Das schwarze Auge: Namenlose Nacht – Orgien in den Thermen
Starcraft 2: Heart of the Swarm

Wells, Martha: Star Wars – Empire and Rebellion I: Razor's Edge

Kostenlose Grundregelwerke

Basic Dungeons & Dragons
Cthulhu: Kostenloses Spielerhandbuch
Cthulhu: Kostenloses Spielleiterhandbuch

Zum Hauptthema

Abenteuer-Exposé-Leitfaden Ulisses (Direktlink auf die PDF)
Roman-Exposé-Leitfaden Ulisses (Direktlik auf die PDF)

Kommentare (44)

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Frag mal Scorp, für den war doch die Mitarbeit bei der Greifenklaue ein echtes Sprungbrett!
Generell ist das natürlich absolut richtig, aber da ja viele "nur" oder "auch" das Bedürfnis haben mal hinter die Kulissen zu schauen, ist das, denk ich, ein interessanter, zweiter Weg.

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Ja, für angehende Autoren echt eine spsannende Folge.

Was evtl. fehlt ist noch der Fuss in der Tür durch Mithilfe beim Proofreading / Lektorat / Probelesen oder Engagement als Supporter. Bei ersterem bekommt man auch recht schnell eine Fuss in die Tür und da suchen die Verläge eigentlich immer mal wieder (manchmal auch gleich als Systemredakteur). Auch Supporter sind heutzutage gefühlt sehr nah im Verlag, so dass man dort erste Kontakte aufbauen kann. Dazu noch Artikel im Verlagsmagazin, schon ist man für größere Aufgaben gerüstet.

Und: Frank Heller erzählte auf dem Cthulhu-Workshop auf der Nordcon gerne, dass sie Abenteuerwettbewerbe gern dazu nutzen, daraus neue Autoren zu generieren. Weiß nicht, ob Scorp (oder auch Thomas) das so bestätigen kann!?

Soweit, nice dice, Ingo

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Und nochmal "Moin Greifenklaue!"

Ich würde da unterscheiden – weil, ja, du hast Recht, klar, das ist ein guter Weg ins Verlagsumfeld. Allerdings generell erst einmal als Freelancer, der Aufträge übernimmt.
Unser ursprüngliche Prämisse – auch wenn wir da ein wenig gestreut haben wie immer – ging ja erst einmal davon aus, dass du etwas geschrieben hast und das nun verlegen magst.
Und natürlich helfen einem besagte Kontakte natürlich – ganz klar, Freundesliste, Follower und das eigene Telefonbuch sind sowieso unbezahlbare Güter bei so etwas –, aber die Frage ist ja, ob man den Bogen laufen will.
Also sagen wir, ich hab die Idee für einen DSA-Roman. Fange ich jetzt echt als Freelance-Schreiber im Boten an, oder so, in der Hoffnung, eines Tages den Roman auf den Tisch legen zu dürfen? Eher nicht.
Will ich dagegen eher insgesamt in der Szene arbeiten – jepp, Zustimmung!
(Nebenbei, eigentlich selbsterklärend, aber dennoch eine Erwähnung wert: Wichtig ist letztlich aber auch, dass man seine Sache dann ordentlich macht. Das haben wir in der Folge ja auch durchaus umrissen, aber so Tugenden wie Pünktlichkeit und Verlässlichkeit sind, wenn man den ersten Fuß in der Tür hat, dann schnell auch ein wichtiger zweiter Schritt.

Abenteuerwettbewerbe: Klar!
Aber auch Magazinartikel etc. Letzteres kann ich ja sogar mehrfach autobiografisch belegen.
"Die Eifel" in der CW4 war – gemeinsam mit Matthias – meine erste von jemand anderem als uns gedruckte Veröffentlichung, wenngleich der Kontakt zu Frank damals über die DORP entstanden war. Genauso wie ich meinen "Notfall"-Schreiber-Posten beim Cthulhu-Gaslichtband vermutlich auch deshalb bekommen habe, weil Daniel mit mir im Zuge von Cthulhus Ruf schon zusammengearbeitet hat.

Unter'm Strich: Verbreitung bekommen, gelesen werden, mit Namen zur Kenntnis genommen werden. Wettbewerbe sind da natürlich ein willkommenes Mittel.


Viele Grüße,
Thomas

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Frag mal Scorp, für den war doch die Mitarbeit bei der Greifenklaue ein echtes Sprungbrett!
Generell ist das natürlich absolut richtig, aber da ja viele "nur" oder "auch" das Bedürfnis haben mal hinter die Kulissen zu schauen, ist das, denk ich, ein interessanter, zweiter Weg.

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Moin Greifenklaue!

Ja, ein Weg hinter die Kulissen ist es auf jeden Fall, das stimmt.
Also für die, denen die DORPCast-Interna nicht reichen :D


Viele Grüße,
Thomas

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Moin Markus!

Dank dir für das Feedback :)


Viele Grüße,
Thomas

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Sehr gute Folge. Gerne mehr in Richtung Workshops!

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Moin Fabian!

Wir werden sehen, was wir tun können =)

Sehr (!) sporadisch bespreche ich übrigens betont subjektiv bei mir im Blog Bücher über das Schreiben.
Ich sehe zwar gerade, dass der letzte Beitrag dazu auch schon viel, viel, viel zu lange her ist und setz das gleich direkt mal auf meine Blog-Agenda, aber vielleicht ist's ja dennoch interessant.
(Und sonst halt mega-plumpe Schleichwerbung in eigener Sache ;))

Viele Grüße,
Thomas

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"Wie schreibst du?" klingt tatsächlich sehr gut, diesbezüglich bin ich auch schon auf der Suche nach nem Leitfaden. Es gibt nur so viele Bücher übers Bücherschreiben, da findet man sich ja nie zurecht.
Ich bleibe gespannt!

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Das mit den Rechten:
Jaaaa … generell richtig. Aber abgesehen davon, dass ich durch die Tatsache, selber mehr oder weniger von Medien halt meinen Lebensunterhalt zu bestreiten, einen etwas sensibilisierteren Zugang zu dem Thema habe, ist mein Hauptargument aber ein anderes:
Falls da die falsche Person zur Türe reinguckt, ist das schnell ein Bußgeld, was auch den im Vergleich zur DORP zumindest finanzstärkeren Condra e.V. schnell auf ewig von der Erdkugel kratzt. Klar, die Chance ist marginal, aber ich gehe so etwas mit einem Gefühl großer Verantwortung an.
Aber vielleicht findet sich ja auch noch eine coole Lösung, die ohne Risiko daherkommt :)

Star Wars EU: Das wirklich spannende für mich ist … ich find's okay. Das EU hatte seinen Lauf, es war ein guter Lauf, es sind eine Menge wirklich toller Sachen darin erschienen … aber ich bin auch ehrlich gespannt, was Episode VII und co. jetzt bringen werden.
Aber ja, mehr *dazu*, wenn ich zum Bloggen komme.

Aber was die Fans angeht … das darf man nicht überschätzen. Ja, Fans haben anno Internet eine gewisse Macht, aber … das hier ist Star Wars. Ich vermute alleine Episode VII wird mehr einspielen, als sie mit dem EU de facto verdienen. Und die Fans … nee, das Sagen haben die nicht.
Sonst gäbe es keine kanonischen Midi-Chlorianer, sonst stünde am Ende von "Jedi" auf der Blu-Ray nicht Christensen als einer der Geister da. Das Sagen hat das Studio. Die Fans können das Kontern, durch Konsumverweigerung sozusagen … aber wie gesagt, das ist Star Wars. Das zieht auch, wenn die Fans grimmig sind, schätze ich.

Mac/Hybrid-CD: Alls klar, dem kann ich mich so anschließend ^^

Industriestandard: 'Agree to disagree' klingt gut ;)


Viele Grüße,
Thomas

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Moin Patrick!

Endlich einmal anbringen: Ich glaube deine Antwort ist ein klares Jein ;)
Für mich gesprochen: Endlich mal im 'cast anbringen? Nicht zwingend. Aber ja, ach, es ist ja mehr oder weniger jeden Tag meine aktive Arbeit und viele der Punkte, etwa die problematischen Dateiformate, sind halt etwas, worüber ich mich eben auch regelmäßig ärgere. "Raus" musste das also vielleicht schon mal ;)
Und ja, last but not least, ich mag ja Wissensvermittlung ^^
Einziger Trugschluss ist die Medienschau – die war halt einfach so kurz, weil wir nicht mehr hatten; trotz meines Exkurses in Sachen Star-Wars-EU etc. pp. Da war nicht der Hintergedanke, auf dem Wege mehr fürs Thema über zu haben oder so. Ich bin mir auch noch unsicher, wie lange die nächste Medienschau werden wird ;)

Qualität: Ich danke dir!
Ja, ich denke die Verbesserungen sind gut, aber auch natürlich. Der DORPCast war ja unser erster Podcast und – mit Ausnahme einer auf ewig im Giftschrank liegenden Testepisode -1 – war unsere Episode 0 halt auch wirklich das erste Mal, dass wir in die Mikros gesprochen haben.
Tatsächlich war ich anfangs auch noch gar kein besonders engagierter Podcast-Hörer, sondern kam teils vielmehr vom Radio inspiriert hinzu. Das hat sich aber gerade im letzten Jahr auch stark gewandelt … und ja, "Podcasts die wir selber gerne hören" ist auch auf der Themenliste :D

Verkopfte Medienschau: Danke auch hier ;)
Und ja, verkopft wird's bei mir wohl bleiben – fürchte das kauft man mit mir mit ;)

Hörer/Downloader: Ich habe nicht die geringste Ahnung ^^
Es kann gut sein, dass Tom oder Torben da genauere Zahlen liefern können, aber auch da weiß ich nicht, inwiefern etwa Hörer über iTunes sauber registriert werden …
(Wobei, fun fact, Podcasts über iTunes ja nicht bei Apple gehostet, sondern nur durch die Rasselbande aus Cupertino vermittelt werden; wenn ihr uns über iTunes streamed, kommt das dennoch von unserem Server …)
Mir ist es aber auch egal, ehrlich gesagt. Wenn schon, dann sind mir Reaktionen in den Kommentaren, über Twitter oder gelegentliche Erwähnungen in Foren und dergleichen wichtiger. Und wer lieber stumm zuhört, ist natürlich genauso willkommen =)
Aber ich brauch keine Hörerzahl, um mich gut zu fühlen ;)

Jingle: Schön, dass dir das gefällt – dann funktioniert es, wie es soll :)
Ist aber nicht selbstgemacht, sondern kommt aus dem fertig abgepackten Fundus von Apples Garageband …

Gaststar: Da habe ich persönlich drei Kriterien – es muss zum Thema passen, es muss zu uns und dem Stil hier passen und es darf logistisch kein immenser Mehraufwand sein. Wenn das gegeben ist, gerne sofort ;)
Ob jetzt Moritz, oder vielleicht mal die Vogts, oder ein Crossover mit jemandem … wie gesagt, wenn's passt, sehr gerne. "Einfach weil" muss aber nicht ;)

Spielen: In guten Monaten sind es 2-3 Spielabende, in schlechten 0 ;)
Ganz selten mal mehr. Und 1, 2 Abende gehen auch je Monat irgendwie für's LARP drauf.
Mehr ist aber auch bei mir nicht mehr drin …

Viele Grüße,
Thomas

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Hallo Fabian!

Ich denke der Wunsch, immer mal wieder so Episoden zu haben, ist ja recht unisono vorhanden, wenn ich so über die Kommentare blicke. Die Chancen stehen also gut ;)

Gerade "Wie schreibst du?" brennt mir schon länger auf der Seele!

Mal schauen, was da kommen wird!


Viele Grüße,
Thomas

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Hallo Patrick!

Die LARP-Folge kommt auch ganz sicher. Wann genau, das sehen wir mal, aber ich brenne ja genauso darauf, von meinem geliebten (Sub-)Hobby zu erzählen wie Scorp darauf brennt, breitzutreten, wie doof er das findet ;)
Und ich hab einen ganzen LARP-Verein im Rücken, der ebenfalls nur darauf brennt zu hören, was Scorp da zu erzählen hat ;)

"Abenteuer vorbereiten" ist geplant, das kann ich dir versprechen ;)
Musik im Rollenspiel … steht auf der Themenliste, ist aber schwierig, weil wir da eigentlich beide keine totalen Fans von sind ;)

Teilweise haben Grundregelwerke Abschnitte für Spieler – jüngst etwa die DSA5-Beta, wenn ich da nicht gerade total irre –, aber ja, nein, Spielerleitfäden sind selten … und welche, denen ich dann zustimmen wollen würde, noch mehr.
Wobei das Thema auch heikel ist. Ich denke, ich würde es wenn weniger über den "Was ist für mich gutes Rollenspiel"-Ansatz aufziehen wollen, sondern mich eher über über den "Was für verschiedene Stile gibt es?"-Winkel annähern.

Mal schauen … wir wollen so bald ja nicht aufhören ;)


Viele Grüße,
Thomas

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