DORPCast – Episode 19: Von jenen die auszogen, auf Conventions zu spielen

Hallo zusammen!

In gedanklicher Folge zum Thema des vergangenen DORPCasts sprechen Michael und Thomas dieses Mal über Runden, die sie nicht am heimischen Spieltisch, sondern in der Ferne auf diversen Cons erlebt haben. Dabei geht es darum was funktioniert hat und was nicht, was die Nachteile, aber auch die Vorteile von Con-Runden sind. Am Ende versuchen sie zudem noch einige konkrete Tipps zu geben, wie man einige der zuvor beschriebenen Fallstricke vermeidet und – ihrer Meinung nach – schöne, runde Con-Abenteuer bauen kann.

Alles weitere gibt es wie immer nach dem [Weiterlesen]-Schalter.

Viele Grüße,
eure DORP

Episode 19: Von jenen die auszogen, auf Conventions zu spielen

0:00:29  Intro
0:01:09  Earthdawn 4 ist angekündigt
0:03:10  Von aventurischen Bärten
0:04:27  Die Medienschau

0:23:13  Einführung ins Thema
0:26:29  Thomas über seine beste Con-Runde
0:27:50  Vom Spielen mit Fremden auf Cons
0:29:14  Scorp sieht es eher negativ: Schlechte Con-Runden
0:32:01  Schlafmangel auf Cons
0:33:50  Von selbstverliebten SLs
0:34:40  Scorp und die Mindergeister 
0:36:01  Positivbeispiel: Der Song of Ice and Fire auf der Dracon
0:38:48  Scorp über eigene Fehler
0:40:56  Von Cons und Eigenbausystemen
0:42:25  Allerlei Varianten mangelnder Sozialkompetenz
0:44:50  Eine Chance für Experimente und Testdurchläufe
0:47:00  Con-Hygiene …
0:48:20  Konkrete Ratschläge

0:55:34  Epilog
0:57:19  Verabschiedung

Eingangs erwähnte Dinge
DSA und die Barttracht
Earthdawn 4 (Pressetext / Bericht auf Obskures.de)

Erwähnte Medien
Deadzone
Hobbit, Der: Eine unerwartete Reise Special Extended Edition
Hobbit, Der: Smaugs Einöde (englischer Trailer)
Riggs, Ransom: Die Insel der besonderen Kinder
Sharknado
Space Firebird
The Thing – Das Ding aus einer anderen Welt
The Thing (2011)
Vaynerchuk, Gary: Jab Jab Jab Right Hook
Warzone Ressurection{jcomments on}

Kommentare (22)

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Danke für die Erwähnung und Verlinkung.
Jetzt mal Euren Cast anhören.

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Mensch Michael, hättet Du mich doch gewarnt! Ich hab dieses DSA-Abenteuer auch gespielt (Allerdings perfide getarnt, nicht in einer DSA-Runde!), ich knirsche noch heute mit den Zähnen.

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Hier muss ich nochmal eine Lanze für CGI brechen. Die Frage, analoge versus digitale Tricktechnik mal beiseite, eine Aussage wie bei den alten Special Effects wurde "noch richtig dran gearbeitet" kann man so nicht stehen lassen. Es stimmt natürlich, dass sich bestimmte Effekte, die früher aufwendig waren, mit CGI sehr viel einfacher umsetzen lassen, dafür sind aber auch die Anforderungen gestiegen. Die digitale Nachbearbeitung von Filmen wird zudem heute viel umfassender eingesetzt, auch an vielen Stellen, wo es der Zuschauer hinterher nicht mitbekommt. Zum Beispiel für die Säuberung oder nachträgliche Korrektur von Filmaufnahmen. Da sitzen dann Grafiker lange Stunden vor dem Bildschirm und manipulieren Frame für Frame Filmszenen.

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Moin Ingo!

Gerne doch – hoffe du hast Spaß an der Episode!


Viele Grüße,
Thomas

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Moin André!

Kein Widerspruch. CGI hat seinen Platz – was ich schon alleine deshalb nicht leugnen kann, weil ich doch in dieser Episode gleichermaßen den Hobbit so lobe und der ist ja sozusagen "vor den schönsten Greenscreens Neuseelands" gedreht. Und du hast auch Recht, dass man in vielen Fällen gar nicht mal merkt, dass der Computer mitspielt. Extrem beeindruckend für mich war da das Making-Of zu Finchers "Zodiac", für den sie ja offenbar ganze Straßenzüge digital ersetzt haben, ohne dass ich das beim Schauen realisiert hätte.

Auch, um das nicht auszulassen, gibt es bisweilen gute Gründe, statt Animatronik auf CGI zu setzen, etwa – um auf besagten Hobbit zu verweisen – weil die Goblin-Stuntleute in den Masken einfach nicht gut genug agieren konnten. Soweit klar.

Aber es kommt halt immer auf den Fall an. Und gerade im Fall von The Thing (2011) ist es insofern schade, als dass halt die Test-Aufnahmen, die Studio ADI mittlerweile veröffentlicht hat, echt gut aussehen. Das, zusammen mit dem besonderen Stellenwert des Carpenter-Dings im Bezug auf praktische Effekt-Arbeit, frustet halt. Zumal mich die digitalen Effekte halt auch nicht begeistern konnten.

CG ist allerdings genauso Arbeit, das stimmt. Und während ich durchaus verstehe, warum etwa die Müll-Folien-Logo-Nummer letztlich beeindruckender wirkt, so ist es nicht zwingend weniger Arbeit, so etwas digital zu machen. Es ist nur andere Arbeit.
Was aber auch zum Kern führt – ich glaube, ohne es belegen zu können, ein gewisses Problem digitaler Tricktechnik rührt daher, dass es einfach wirkt, mit ihr zu arbeiten. Man tritt schnell in die Falle, den notwendigen Ehrgeiz, die notwendige Hingabe zu unterschätzen und was dann passiert ist, dass Dinge unsauber gemacht werden.
Denn gerade in der Interaktion mit den real gefilmten Elementen ist es notwendig, sehr viel Planung und Geschick einzusetzen … bei einer Puppe weiß der Darsteller, wo sie ist und was sie macht. Wenn er hingegen mit einem Tennisball an einer Stange interagiert, wo später einmal ein Riese steht oder ein Raumschiff fliegt, macht es das viel, viel schwerer.
Zumindest ein Groll gilt daher auch nicht CGI allgemein, sondern überbordend eingesetztem schlechtem, weil immersions-brechenden CGI.
Gollum rockt, CGI-Yoda nicht, salopp gesagt.


Viele Grüße,
Thomas

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Schön, dass jemanden mal der Hobbit gefällt und er gar gute Gründe dafür findet. Dass Teil 2 den Kritikern von Teil 1 besser gefallen wird, hat mich als These erstaunt. Na mal sehen, was dran ist. Mir ging es übrigens ähnlich wie Dir.

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Ich habe mal eine "Schrecken aus der Tiefe" Runde auf einer Con geleitet???

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Schöne Folge, hat mir Lust gemacht, mal wieder auf einen Con zu gehen.

Außerdem freue ich mich schon auf eure Earthdawn Folge.

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Upps, scheint mein zweiter Kommentar ist nicht durchgekommen, also nochmal:

Ja, wie gesagt, mir ging es darum, dass es bei euch ein bisschen so klang, als wäre nur die vordigitale Filmtricktechnik arbeitsaufwendig. Das ist nicht der Fall. Kritik am Einsatz von CGI halte ich für völlig legitim.

Nun beruht die ganze Filmbranche zu einem guten Teil auf Selbstausbeutung, mindestens beim Arbeitspensum. Für den VFX-Bereich kommt aber wohl ein Problem mit dem Preisdruck in der Branche hinzu. Bei den Academy Awards gab es dieses Jahr ein hervorstechendes Beispiel dafür. Life of Pi gewann unter anderem den Oscar für Best Visual Effects, die überwiegend verantwortliche Produktionfirma Rhythm & Hues musste zum selben Zeitpunkt Bankrott anmelden und die Grafiker standen auf der Straße. Das ist jetzt vielleicht eine besonders widrige Verkettung von Umständen, aber wohl durchaus nicht die erste VFX-Firma, die trotz Arbeit an erfolgreichen Produktionen durch die engen Margen ruiniert wurde.

Wen das Thema näher interessiert, man kann auch mal nach den Stichworten "vfx krise" bzw. "vfx crisis" suchen.

Inwiefern das nun ein spezielles CGI-Problem ist, kann ich allerdings nicht sagen. Die Digitaltechnik ist teuer, aber Größenordnungen teurer als die klassische Tricktechnik? Vielleicht gäbe es eine VFX-Krise ja genauso ohne CGI.

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Blöde Folge, da bleibt mir mir noch zu sagen, dass ich das alles einfach genau so unterschreiben kann.

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