Blog

Die DORP auf der RPC 2011

Hallo zusammen!

Auch in diesem Jahr sind wir wieder mit eigenem Stand auf der RPC in Köln (mehr Infos dazu links hinter dem Banner oder banal unter www.rpc-germany.de). Kommt zur Veranstaltung, sagt Hallo, plaudert mit uns und nehmt euch ein DORP-Grundregelwerk oder ein Dorpendium mit. ;)

Allerdings werden wir dort nicht nur herumhängen und uns in tiefsinnige Gespräche verwickeln lassen, sondern wieder aktiv etwas tun. Thomas wird wieder zwei Vorträge halten und Ralf und meine Wenigkeit werden erneut Interviews für DORP-TV führen. Das heißt effektiv für euch, denn wir stellen den eure Fragen, zeigen Spiele die bislang keiner kennt und reden mit Machern über ihre Projekte.

Habt ihr ein Projekt, das ihr unbedingt vorgestellt haben wollt? Brennt euch die Klärung einer Frage auf der Seele? Gibt es ein Produkt, bei dem es sich nachzubohren lohnt?

Ihr könnt uns E-Mails schreiben, hier Kommentare hinterlassen oder in die Threads sowohl bei den Blutschwertern, wie auch im Tanelorn posten.

Wir sind wieder auf eure Vorschläge gespannt und freuen uns über euer Feedback. :) {jcomments on}

Das Drama des Redesigns

Es ist schwierig Leuten außerhalb, aber auch bisweilen der DORP innerhalb zu vermitteln, was für ein Drama das Durchdrücken des Redesigns tatsächlich für uns war.

Prokrastination

Dieses elendige Thema begann Mitte 2009. Das war für uns ein großer Schritt, denn das Redesign war immer nur ein theoretisches Konstrukt. Wir hatten die Inhalte, aber nicht die Technik, um eine neue Seite aufzubauen. Es mag niemand glauben und aktuell glaube ich so wirklich auch nicht mehr daran, aber bis 2010 lief ein Update auf der DORP etwa folgendermaßen ab:

Der Zuständige schaute nach, was er an Rezensionen hatte. Diese lagen in verschiedenen Formaten vor, sei es nun Word, Open Office, E-Mail oder direkt als html-Datei. Sofern sie nicht dieses mystische Internet-Format bereits erreicht hatten, hieß es nun, die Vorlagendatei zu öffnen und den Text einzufügen, sowie mit den üblichen Codes für Umbrüche usw. zu versehen. Dabei wurden in der Regel dann noch fehlende Daten wie die ISBN, der Verlag oder dergleichen nachgetragen. Hatte man die passenden Rezensionen fürs Update zusammen, öffnete man die Datei „wilkommen“ [sic!] für unsere Startseite und editierte dort den Namen und den Link für die neuen html-Dateien mit den Rezensionen ein. Dann öffnete man den Rezi-Index mit seiner tabellarischen Auflistung aller Rezensionen (mehr als 1.300) und versuchte einen Ort zu finden, wo die Rezi denn passen könnte. Wenn man sich für eine der zufällig benannten und sortierten Kategorien entschieden hatte, konnte man noch versuchen, die Rezension alphabetisch einzusortieren. Das war eher vergebliche Mühe, denn einerseits waren sie das nicht durchgängig und andererseits waren sie teilweise (!) nach Artikel sortiert. Wenn das alles geklärt war, lud man die Dateien via FTP auf den Server hoch und kontrollierte, ob die Verweise richtig gesetzt waren. Wenn nicht, musste man die  html-Datei ändern und neu hochladen. Wenn der Fehler bestehen blieb, wurde der Vorgang so lange wiederholt, bis es irgendwie ging. Dieser Vorgang kostete nach einigen Versuchen erstaunlich wenig Zeit, jedoch umso mehr Nerven.

Weil wir damit nicht mehr arbeiten wollten, baute Marcel uns das Grundgerüst für eine neue Seite, die genau unseren Wünschen entsprechen sollte. Doch was wollten wir eigentlich?

Weiterlesen

Die DORP hat Geburtstag!

Nanu, zwei Meldungen an einem Tag bei der DORP? Ja, denn wir feiern heute unseren 12. Geburtstag und weil wir euch so lieb haben, schenken wir euch zu unserem Freudentag das DSA-Abenteuer Die Todesmaske.

Zwölf Jahre DORP. Wow. Es ist viel geschehen seitdem. Okay, wir sind nicht so alt wie die erste Ankündigung von Duke Nukem Forever (von 1997), aber damals… da ging noch jeder von uns zur Schule. Seit diesem Monat ist die Zahl der DORP-Kinder auf drei gewachsen, einige DORPler sind verheiratet und viele sogar mit dem Studium fertig und gehen dem sogenannten „geregeltem Leben“ nach.

Die Geschichte der DORP ist nicht nur eine Geschichte über Rollenspiele. Es ist auch eine Geschichte über Rollenspieler. Aus Thomas hässlicher Seite, die am 02.02.1999 ins Internet fiel, ist in den letzten zwölf Jahren nicht nur ein Portal für Rezensionen, Downloads und Spaß geworden, sondern vor allem auch ein kreativer Freundeskreis erwachsen, der bis heute Bestand hat. Während die Besucher auf der DORP Rollenspielmaterial und Tests dazu aus mehr als einer Dekade finden, ist es für uns ein Denkmal unserer eigenen Adoleszenz und unseres Lebens.

Das beginnt bei alten Rezis, bei denen wir heute ob der kruden Sprache oder seltsamen Ansichten die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und bei Downloads die in aller Stille beim Redesign vergessen wurden. Aber es sind auch Downloads und Zitate, in denen wir die Namen von Exfreundinnen und Bekannten finden, Berichte, die uns an gemeinsame Urlaube und Ausflüge erinnern, ein reminszentes Lächeln auf die Lippen zaubern und uns in Erinnerungen versinken lassen. Es macht uns bewusst, warum wir das hier alles tun: wegen der Menschen, die wir mögen.

Fast alles, was wir hier auf der DORP präsentieren, ist das Ergebnis einer sozialen Tätigkeit. Gemeinsames Spielen mit Freunden, seien es nun Brett-, Rollen- oder Videospiele ist das Fundament unseres Hobbys. Und wie die meisten von uns schon herausfinden mussten: Das beste Spiel macht keinen Spaß, wenn man es mit jemanden spielt, den man nicht leiden kann.

Und deswegen ist mir die soziale, ja die freundschaftliche Komponente der DORP so wichtig und ich will sie hier hervorheben. Die DORP hält seit zwölf Jahren durch und ist produktiv, weil wir eine Gruppe von Freunden sind, die gemeinsam Dinge tun, die ihnen Spaß machen.

Sei es nun der Junggesellenabschied auf dem Gotcha-Feld, der Brettspielabend mit hochkomplexen Strategiespielen, das gemeinsame Abfeiern eines Trashfilms oder das Durchzocken eines Egoshooters im Koop. Es geht uns nicht nur um den Spaß, den wir mit dem Medium haben, es geht uns auch um die Menschen, mit denen wir Spaß haben.

Ohne diesen Zusammenhalt, ohne den Willen das behalten zu wollen, was uns als Gruppe und Freundeskreis definiert, gäbe es die DORP nicht. Das Redesign entstand durch das Zusammenspiel von mehreren Personen, die mehr als 1.300 Rezensionen und hunderte Seiten Downloads geschrieben haben, unsere ersten gedruckten Bücher wie die 1W6 Freunde oder das DORP-Regelwerk ermöglichten, den Xoro-Film, DORP-TV und unsere Auftritte auf Cons… das wäre alles nicht möglich, wenn die DORP nicht aus den Personen bestehen würde, aus denen sie gemacht wurde und bis heute definiert wird.

Das elfte Jahr der DORP stand im Zeichen des Umbruchs und der Wiedergeburt, mit neuer Spitze, neuer Webpräsenz und neuen Projekten. Es war schwierig, aber wir haben es geschafft.

Das zwölfte Jahr DORP ist nur deswegen möglich, weil es die DORPler wollten.

Und dafür kann ich ihnen als ihr Oberpropeller gar nicht genug danken. {jcomments on}

Die Dorpendien sind eingetroffen!

Die Dorpendien sind endlich da! Nachdem man bei BoD entweder selber noch alle Gags in dem Buch lesen wollte oder sie den gewaltigsten Papierstau der Welt in ihrem massiven Drucker hatten, wurde der nerdigste Ergänzungsband der Rollenspielwelt nun auch verschickt und ist ab sofort bei uns zu beziehen.

Das Dorpendium ist der ergänzende Quellenband zum DORP-Rollenspiel. Er umfasst 84 Seiten, von denen 14 farbig sind, und erweitert das Spiel in jede nur denkbare Richtung um neue Elemente. Das Buch kommt im gleichen Format wie das DORP-Grundregelwerk, ist aber ein Softcover. Das sorgt auch dafür, dass ihr das Buch für schmale 12 Euro bekommen könnt.

Das gibt es übrigens nur bei uns (okay… und BoD), sei es nun auf einer Con oder via bestellung (at) die-dorp (punkt) de. Wenn ihr es bestellt, dann schicken wir euch eine E-Mail mit den Kontodaten und wenn das Geld bei uns ankommt, schicken wir es euch zu. Portofrei!

So sind wir zu euch!{jcomments on}