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	Kommentare zu: DORPCast 220: Gefangen in der Entscheidungsparalyse	</title>
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	<description>Die große deutsche Seite über Rollenspiele, Pen &#38; Paper, Tabletop und vieles mehr...</description>
	<lastBuildDate>Wed, 19 Apr 2023 13:37:43 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Xeledon		</title>
		<link>https://www.die-dorp.de/dorpcast/dorpcast-220-gefangen-in-der-entscheidungsparalyse/#comment-190</link>

		<dc:creator><![CDATA[Xeledon]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Apr 2023 13:37:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Früher hatte ich das Entscheidungsparalyse-Problem ganz massiv bei meiner &quot;Kiste ungehörter CDs&quot;. Dass diese inzwischen zum Glück nicht mehr schneller Zuwachs bekommt als sie wegkonsumiert werden kann und ich nach geschätzten 15 Jahren nun erstmals ein Ende absehen kann, so dass bald alle neu gekauften Alben auch zeitnah gehört werden können, soll hier nicht weiter ausgeführt werden, fühlt sich aber unglaublich gut an. Nur so viel: Mit meiner nunmehr Frau zusammen zu ziehen und dabei auch deren Sammlung in MP3s zu konvertieren und durchhören zu wollen, war schon ein ziemlich herber Rückschlag...
Meine Lösung war letztlich so simpel wie deutsch: Ich bin dazu übergegangen, mich einfach in alphabetischer Reihenfolge durchzuhören. Damit hatten dann auch endlich die endlos lästigen &quot;worauf könnte ich heute Lust haben?&quot;-Denkspiralen ein Ende und es wurde schon zum höchsten der Gefühle, einzelne Alben/Künstler erst einmal zu überspringen, weil ich selbst in dem Moment halt beispielsweise eher in der Stimmung für Dimmu Borgir und so gar nicht für Die Prinzen war (oder auch weil meine Frau ihr entschiedenes Veto eingelegt hat).

Komischerweise tu ich mich beim Lesen von  Büchern viel leichter, mich spontan für das zu entscheiden, worauf ich gerade Lust habe. Bei Filmen und Serien verfalle ich hingegen immer mal wieder in die alten Entscheidungsparalyse-Muster, da hier aber die Frau Gemahlin ein deutlich aktiveres Mitspracherecht ausübt, konnte ich meinen Aushilfs-Alphabetismus als Lösungsmechanismus bisland leider dennoch nicht etablieren...

Was Rollenspiel-Charaktere angeht, hab ich auch immer viel zu viele interessante Charakterkonzepte im Kopf, als dass ich mich mit der Entscheidung leicht tun würde. Hier bin ich mittlerweile dazu übergegangen, erstmal abzuwarten, was die anderen Mitspieler gerne spielen möchten, und dann gezielt einfach die größte Lücke zu schließen, die ich in der Gruppenkonstellation sehe und die mit einem für mich interessanten Charakterkonzept korrespondiert. Das funktioniert halt aber auch nur wirklich gut, so lange man der einzige in der Gruppe ist, der so agiert... ;)

Ansonsten bringt ihr bezüglich der überwältigenden Vielfalt an Handlungsoptionen innerhalb des Spiels genau das schön auf den Punkt, was in meinen Augen über Erfolg oder Misserfolg von Sandbox-Szenarien entscheidet: Auch wenn die eigene Abneigung gegen Railroading noch so groß sein mag, sollte man sich über die Spielerführung unbedingt Gedanken machen, weil man sonst Gefahr läuft, dass die eigene Gruppe (oder manchmal sogar der Spielleiter) von der Optionsvielfalt völlig erschlagen wird und nicht nur in akute Entscheidungsparalyse verfällt, sondern sich dadurch auch noch alles ziemlich beliebig anfühlt. Wenn der Gestaltungswille der eigenen Spielgruppe groß genug ist, dass der Spielleiter nicht auf die vorbereiteten Spielerführungsmechanismen zurückgreifen muss, umso besser - wenn diese aber doch benötigt werden und dann nicht zur Verfügung stehen sollten, ist das ein Problem.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Früher hatte ich das Entscheidungsparalyse-Problem ganz massiv bei meiner &#8222;Kiste ungehörter CDs&#8220;. Dass diese inzwischen zum Glück nicht mehr schneller Zuwachs bekommt als sie wegkonsumiert werden kann und ich nach geschätzten 15 Jahren nun erstmals ein Ende absehen kann, so dass bald alle neu gekauften Alben auch zeitnah gehört werden können, soll hier nicht weiter ausgeführt werden, fühlt sich aber unglaublich gut an. Nur so viel: Mit meiner nunmehr Frau zusammen zu ziehen und dabei auch deren Sammlung in MP3s zu konvertieren und durchhören zu wollen, war schon ein ziemlich herber Rückschlag&#8230;<br />
Meine Lösung war letztlich so simpel wie deutsch: Ich bin dazu übergegangen, mich einfach in alphabetischer Reihenfolge durchzuhören. Damit hatten dann auch endlich die endlos lästigen &#8222;worauf könnte ich heute Lust haben?&#8220;-Denkspiralen ein Ende und es wurde schon zum höchsten der Gefühle, einzelne Alben/Künstler erst einmal zu überspringen, weil ich selbst in dem Moment halt beispielsweise eher in der Stimmung für Dimmu Borgir und so gar nicht für Die Prinzen war (oder auch weil meine Frau ihr entschiedenes Veto eingelegt hat).</p>
<p>Komischerweise tu ich mich beim Lesen von  Büchern viel leichter, mich spontan für das zu entscheiden, worauf ich gerade Lust habe. Bei Filmen und Serien verfalle ich hingegen immer mal wieder in die alten Entscheidungsparalyse-Muster, da hier aber die Frau Gemahlin ein deutlich aktiveres Mitspracherecht ausübt, konnte ich meinen Aushilfs-Alphabetismus als Lösungsmechanismus bisland leider dennoch nicht etablieren&#8230;</p>
<p>Was Rollenspiel-Charaktere angeht, hab ich auch immer viel zu viele interessante Charakterkonzepte im Kopf, als dass ich mich mit der Entscheidung leicht tun würde. Hier bin ich mittlerweile dazu übergegangen, erstmal abzuwarten, was die anderen Mitspieler gerne spielen möchten, und dann gezielt einfach die größte Lücke zu schließen, die ich in der Gruppenkonstellation sehe und die mit einem für mich interessanten Charakterkonzept korrespondiert. Das funktioniert halt aber auch nur wirklich gut, so lange man der einzige in der Gruppe ist, der so agiert&#8230; 😉</p>
<p>Ansonsten bringt ihr bezüglich der überwältigenden Vielfalt an Handlungsoptionen innerhalb des Spiels genau das schön auf den Punkt, was in meinen Augen über Erfolg oder Misserfolg von Sandbox-Szenarien entscheidet: Auch wenn die eigene Abneigung gegen Railroading noch so groß sein mag, sollte man sich über die Spielerführung unbedingt Gedanken machen, weil man sonst Gefahr läuft, dass die eigene Gruppe (oder manchmal sogar der Spielleiter) von der Optionsvielfalt völlig erschlagen wird und nicht nur in akute Entscheidungsparalyse verfällt, sondern sich dadurch auch noch alles ziemlich beliebig anfühlt. Wenn der Gestaltungswille der eigenen Spielgruppe groß genug ist, dass der Spielleiter nicht auf die vorbereiteten Spielerführungsmechanismen zurückgreifen muss, umso besser &#8211; wenn diese aber doch benötigt werden und dann nicht zur Verfügung stehen sollten, ist das ein Problem.</p>
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		<title>
		Von: aikar		</title>
		<link>https://www.die-dorp.de/dorpcast/dorpcast-220-gefangen-in-der-entscheidungsparalyse/#comment-189</link>

		<dc:creator><![CDATA[aikar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Apr 2023 10:47:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich hatte das Problem einmal massiv bei meiner Gruppe. Ich habe über eine ausprogrammierte Version der Traveller-Sternensystem-Generierung einen Raumsektor erstellt und wollte der Gruppe mit dieser Hex-Sandbox die völlige Freiheit geben, wohin sie reisen und was sie machen wollen. Hat überhaupt nicht funktioniert.
Ich musste eine starke Hauptbedrohung einführen und zu jedem Zeitpunkt 2-3 klare &quot;Karotten&quot; präsentieren, damit die Kampagne vorankam.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte das Problem einmal massiv bei meiner Gruppe. Ich habe über eine ausprogrammierte Version der Traveller-Sternensystem-Generierung einen Raumsektor erstellt und wollte der Gruppe mit dieser Hex-Sandbox die völlige Freiheit geben, wohin sie reisen und was sie machen wollen. Hat überhaupt nicht funktioniert.<br />
Ich musste eine starke Hauptbedrohung einführen und zu jedem Zeitpunkt 2-3 klare &#8222;Karotten&#8220; präsentieren, damit die Kampagne vorankam.</p>
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		<title>
		Von: wogipogi		</title>
		<link>https://www.die-dorp.de/dorpcast/dorpcast-220-gefangen-in-der-entscheidungsparalyse/#comment-188</link>

		<dc:creator><![CDATA[wogipogi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Apr 2023 09:06:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.die-dorp.de/?p=3198#comment-188</guid>

					<description><![CDATA[Probleme bei der Entscheidung im „echten“ Leben. Tatort Haribo Fabrikverkauf in Solingen. Einfach zu viel Süßkram. Fässer gefüllt mit Gummibären nach Farbe sortiert. Obwohl ich ein Weingummi Fan bin, konnte ich nichts kaufen. Vielleicht auch besser so. :) 

Kurz zurück zum Thema: Guter Beitrag ich konnte mich da sehr gut wieder finden mit meinen Problemen. Bei der Charakter Erschaffung Orientiere ich mich gerne an Vorlagen aus Literatur oder Film. Das hilft mir ungemein dabei mir aus den verschiedenen Optionen auszuwählen. Am Ende bin ich meistens so ein Han Solo Typ. 

Danke für den DORPCast 220]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Probleme bei der Entscheidung im „echten“ Leben. Tatort Haribo Fabrikverkauf in Solingen. Einfach zu viel Süßkram. Fässer gefüllt mit Gummibären nach Farbe sortiert. Obwohl ich ein Weingummi Fan bin, konnte ich nichts kaufen. Vielleicht auch besser so. 🙂 </p>
<p>Kurz zurück zum Thema: Guter Beitrag ich konnte mich da sehr gut wieder finden mit meinen Problemen. Bei der Charakter Erschaffung Orientiere ich mich gerne an Vorlagen aus Literatur oder Film. Das hilft mir ungemein dabei mir aus den verschiedenen Optionen auszuwählen. Am Ende bin ich meistens so ein Han Solo Typ. </p>
<p>Danke für den DORPCast 220</p>
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